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Das ist eine Meldung

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Case Reports

Abdomen & Gastro: Leber, Hernien und Blutungen

Abdomen & Gastro: Leber, Hernien und Blutungen
Freitag, 15. Mai 2026 · 12:45 bis 13:15 Uhr
Diese Veranstaltung findet ausschließlich als Präsenzveranstaltung im Congress Center Leipzig (CCL) statt. Diese Veranstaltung kann nicht über einen Stream sondern nur vor Ort besucht werden.
15
Mai

Freitag, 15. Mai 2026

12:45 bis 13:15 Uhr · Raum: Mehrzweckfläche 1  in Kalender übernehmen:   iCal  ·  Google

Veranstaltungsdetails

Veranstalter
Deutsche Röntgengesellschaft e.V.
Art
Case Reports
Thema
Gastro- und Abdominaldiagnostik
Zielgruppe
Andere, Ärzte in Weiterbildung (AiW), Fachärzte, Ingenieure / Naturwiss., MTR, Studenten

Zertifizierungen

Der RÖKO LEIPZIG wird im Rahmen einer Kongresszertifizierung durch die Sächsische LÄK bewertet. Bitte beachten Sie die Hinweise unter A bis Z.

Ablauf

12:45 - 12:48

Vortrag (Case-Report)

Benignes sklerosierendes Gallengangsadenom der Leber – eine seltene, aber wichtige Differenzialdiagnose malignomsuspekter Leberläsionen.

Zaid Abdel-Muhdy

weitere Autoren

Christian Görg (Marburg) / Amjad Alhyari (Weißenfels)

Einleitung

Das Gallengangsadenom ist ein äußerst seltener benigner Tumor der Leber mit weniger als 100 beschriebenen Fällen [1–3]. Es handelt sich um kleine, subkapsuläre, gut umschriebene Knoten, die klinisch stumm bleiben, radiologisch jedoch maligne Tumoren wie intrahepatische Cholangiokarzinome oder hepatozelluläre Karzinome imitieren.

Anamnese und Befund

Eine 35-jährige Patientin mit langjährig erhöhtem Alkoholkonsum wurde wegen einer inzidentellen Leberläsion vorgestellt. Die Sonographie zeigte im Segment VII eine rundliche, etwa 3 cm große echoarme Läsion mit arteriellem Hyperenhancement und leichtem Wash-out. In der MRT fand sich eine solitäre, subkapsuläre Raumforderung mit T1-Hypointensität, T2-Hyperintensität, fehlender Diffusionsrestriktion sowie zentraler Kontrastmittelaufnahme in arterieller und portalvenöser Phase und leichtem Wash-out in der Spätphase. Die übrige Leber war homogen und nicht zirrhotisch. Eine histopathologische Untersuchung zeigte keine Hinweise auf Malignität und bestätigte ein benignes sklerosierendes Gallengangsadenom.

Diskussion

Gallengangsadenome sind seltene, scharf begrenzte, subkapsuläre Tumoren aus reifen Gallengangszellen ohne Atypien [1]. Typische MRT-Merkmale sind runde, subkapsuläre Läsionen mit leicht erhöhtem T2-Signal, arteriellem Rand-Enhancement und persistierender Kontrastmittelaufnahme. Auf DWI und ADC zeigen sie kein Diffusionshindernis, was die Abgrenzung zu kleinen intrahepatischen Cholangiokarzinomen erleichtert [2,3]. Sonographisch wirken sie meist hypo- bis isoechogen.
Cholangiokarzinome zeigen unregelmäßige Ränder, Diffusionsrestriktion und progressives Enhancement, während biliäre Hamartome typischerweise multifokal und zystisch sind. Das Fehlen einer Zirrhose schwächte zudem den Verdacht auf ein HCC.
Der Fall hebt die Bedeutung der multimodalen Bildgebung und interdisziplinären Zusammenarbeit bei der Differenzierung seltener benigner Leberläsionen hervor.

Quellen

1. Kim YS, Rha SE, Oh SN et al. Korean J Radiol. 2010; 11(5):560–565.

2. Sasaki M, Sato Y, Nakanuma Y. Histopathology. 2023; 83(2):298–309.

3. Chen L, Xu MY, Chen F. World J Surg Oncol. 2014; 12:125.

Bilder (JPG, DCM, DICOM)

12:48 - 12:51

Vortrag (Case-Report)

De-Garengeot-Appendizitis: Eine extrem seltene Pathologie der Femoralhernie

Saskia Manegold

weitere Autoren

Sven Kiefer (Rendsburg) / Christian Wissgott (Rendsburg)

Einleitung

Die De-Garengeot-Hernie (DGH) ist eine extrem seltene Form der Femoralhernie, die die Appendix vermiformis beinhaltet. Noch seltener ist eine akute Appendizitis innerhalb einer DGH, eine De-Garengeot-Appendizitis (DGA). Eine DGH liegt bei ca. 0,8% aller operativen Femoralhernienverschlüsse vor, während eine DGA in nur 0,08-0,13% aller Femoralhernien vorkommt [1].
Aufgrund der Seltenheit der GDA und dem Fehlen der typischen Symptome einer Appendizitis, ist meist eine präoperative Diagnose sehr schwierig.

Anamnese und Befund

Bei einer 62-jährigen Patientin bestand seit 2 Wochen eine rechts inguinale Schwellung mit inguinalen Schmerzen und Überwärmung seit 5 Tagen. Kein Fieber. Der CRP-Wert war 103,5 mg/l und die Leukozytenzahl 9.200/µl.

In der Sonografie wurde rechts inguinal eine Appendizitis mit einem angrenzenden Flüssigkeitsverhalt festgestellt (Abb.1). Es war unklar, ob es sich um eine Inguinal- oder eine Femoralhernie handelte.

Im anschließende CT wurde dann die inkarzerierte GDA rechts mit elongierter Appendix und Coecum diagnostiziert (Abb. 2). Keine freie intraabdominale Flüssigkeit.

Es wurde eine notfallmäßige laparoskopische Appendektomie mit einer offenen-laparoskopischen Reposition der ulcero-gangränösen Spitzenappendizitis durchgeführt (Abb. 3).

Nach komplikationslosem postoperativem Verlauf erfolgte die Entlassung am 2. postoperativen Tag.

Diskussion

Die meisten DGH werden noch intraoperativ diagnostiziert. Eine präoperative Diagnose lag nur in 1/3 der Fälle vor, meist mittels CT (CT- Sensitivität bei der Diagnose 44–61 %) [2, 1].

Bei der präoperativen Diagnose bietet die CT-Diagnostik im Vergleich zur Sonografie eine deutlich bessere Beurteilbarkeit [3].

Dem Anschein nach beeinflusst die präoperative Diagnose der DGH/DGA die Dringlichkeit des operativen Eingriffs, die Wahl der intraoperativen Antibiotika und die chirurgische Therapie und führt so zu einer geringeren Komplikationsrate und einer kürzeren Krankenhausaufenthaltsdauer [2]. Daher sollte diese angestrebt werden.

Quellen

[1] S. Linder, et al., „Treatment of de Garengeot`s hernia: a metaanalysis,“ Hernia, Nr. 23, pp. 131-141, 2019.
[2] T.M. Guenther, et al., „De Garengeot hernia: a systematic review,“ Surg. Endosc., Nr. 35, pp. 503-510, 2021.
[3] A. M. Thiele, et al., „Amyand Hernie, eine seltene Form der inguinalen Herniastion: ein Fallbericht,“ Thieme, 2025.

Bilder (JPG, DCM, DICOM)

12:51 - 12:54

Vortrag (Case-Report)

Inzidentelle Entdeckung einer soliden pseudopapillären Neoplasie des Pankreas in der CT-Thorax einer 56-jährigen Patientin mit unklaren Refluxbeschwerden und Dyspnoe

Timo Fydrich

weitere Autoren

Frank Oliver Henes

Einleitung

Die solide pseudopapilläre Neoplasie (SPN) des Pankreas, auch „Frantz-Tumor“ genannt – benannt nach ihrer Erstbeschreiberin Frantz im Jahr 1959 –, ist eine seltene, niedrigmaligne Neoplasie und macht etwa 0,9–2,7 % aller exokrinen Pankreastumoren aus. Sie tritt überwiegend bei jungen Frauen auf und betrifft meist den Pankreaskorpus oder -schwanz (1, 3). Etwa 15 % sind zum Diagnosezeitpunkt asymptomatisch; bei den Übrigen dominieren unspezifische Beschwerden infolge des raumfordernden Effektes (1). Die Primärtherapie liegt in der vollständigen chirurgischen Entfernung. Die 10-Jahres-Überlebensrate liegt bei 93 % (1). Im Folgenden berichten wir über den Fall einer 56-jährigen Patientin mit Erstdiagnose einer SPN.

Anamnese und Befund

Die Patientin stellte sich mit Refluxbeschwerden, Dyspnoe und Hämatomneigung vor. Zur weiteren Abklärung wurde eine native CT des Thorax veranlasst. Es fiel eine große Raumforderung des linken Oberbauches auf (Abb. 1). Eine anschließende mehrphasige CT des Abdomens (Abb. 2), zeigte eine 17 cm messende überwiegend scharf begrenzte, inhomogene Weichteilraumforderung des linken Oberbauches, mit fehlender Abgrenzbarkeit zum Pankreascorpus und -schwanz. Zur weiteren Abklärung erfolgte eine CT-gesteuerte Punktion, die das Vorliegen einer SPN bestätigte. Nach interdisziplinärer Tumorboard-Empfehlung, wurde eine offene Pankreaslinksresektion mit Splenektomie durchgeführt (Abb. 3). Postoperativ wurde eine dedizierte Nachsorge empfohlen.

Diskussion

Bei soliden, gut begrenzten Raumforderungen des Pankreasschwanzes, insbesondere bei weiblichen Patientinnen, sollte differenzialdiagnostisch an eine SPN gedacht werden (2). Radiologisch imponieren die SPN häufig abgekapselt, zystisch-solide und mit peripheren Verkalkungen (3). Die definitive Diagnosesicherung erfolgt histologisch. Die Therapie der ersten Wahl ist eine vollständige chirurgische Resektion; das Risiko von Metastasen, insbesondere hepatisch oder peritoneal, liegt bei etwa 10–15 %. Die Langzeitprognose ist sehr gut (2).

Quellen

1. Dinarvand P, Lai J. Solid Pseudopapillary Neoplasm of the Pancreas: A Rare Entity With Unique Features. Arch Pathol Lab Med. 2017 Jul;141(7):990-995. doi: 10.5858/arpa.2016-0322-RS. PMID: 28661210.
2. Farhat W, Ammar H, Amine Said M, Mizouni A, Bouazzi A, Abdessaied N, Ben Mabrouk M, Ben Ali A. Solid pseudopapillary neoplasm of the pancreas: a report of 10 cases and literature review. ANZ J Surg. 2020 Sep;90(9):1683-1688. doi: 10.1111/ans.15701. Epub 2020 Jan 28. PMID: 31989788.
3. Baek JH, Lee JM, Kim SH, Kim SJ, Kim SH, Lee JY, Han JK, Choi BI. Small (

Bilder (JPG, DCM, DICOM)

12:54 - 12:57

Vortrag (Case-Report)

Multifokale hepatische Steatose: gutartig, aber tückisch in der Bildgebung

Rizkallah Kanaan

weitere Autoren

Anita Szepan (Merseburg) / Sebastian Ullrich (Merseburg)

Einleitung

Die multifokale hepatische Steatose (MFHS) ist eine benigne Veränderung, die bildgebend maligne Leberläsionen imitieren kann. Besonders bei vorbestehender Leberzirrhose ist die Abgrenzung gegenüber malignen Läsionen essenziell. Während Ultraschall und CT multiple Herde ohne Masseneffekt zeigen können, liefert die MRT entscheidende Hinweise auf die histologische Beschaffenheit dieser Läsionen [1,2].

Anamnese und Befund

Eine 62-jährige Patientin stellte sich mit ungewolltem Gewichtsverlust vor. Klinisch und laborchemisch zeigten sich Zeichen einer Leberinsuffizienz. Sonografisch fanden sich eine hypertrophische Zirrhose sowie Inhomogenitäten des Leberparenchyms mit multiplen hyperechogenen Herden (Abb. 1). Eine ergänzende zweiphasige CT-Untersuchung zeigte disseminierte hypodense Leberherde ohne arterielle oder venöse Hypervaskularisation (Abb. 2, 3). Die Befunde ließen eine sichere Differenzierung gegenüber einem malignen multifokalen Prozess zunächst nicht zu. Zur weiteren Abklärung erfolgte eine MRT des Abdomens (Abb. 4, 5), die den steatotischen Charakter der Läsionen eindeutig darstellte. Eine CT-gesteuerte Biopsie bestätigte die Diagnose einer MFHS.

Diskussion

Die Läsionen der MFHS erscheinen in der CT typischerweise hypodens und im Ultraschall hyperechogen. Eine eindeutige Abgrenzung zu Lebermetastasen oder einem multifokalen HCC ist jedoch häufig schwierig [1,2]. Die MRT stellt daher die Schlüsseluntersuchung dar: In-/Out-of-phase Sequenzen zeigen einen deutlichen Signalabfall der Läsionen als Hinweis auf intrazelluläre Fetteinlagerungen [2,3]. Zudem fehlen Malignitätszeichen wie arterielle Hypervaskularisation, Wash-out oder Diffusionsrestriktion.
Die Pathogenese der MFHS ist nicht vollständig geklärt; diskutiert werden hämodynamische Veränderungen, lokale Hypoxie sowie metabolische Faktoren. Charakteristisch ist die unregelmäßige, fleckförmige Verteilung der Fettinseln, die sich von der typischen diffusen Steatose unterscheidet [1,3].
Die MFHS sollte stets als mögliche Differenzialdiagnose multifokaler Leberläsionen in Betracht gezogen werden, um Fehldiagnosen zu vermeiden. Der vorliegende Fall unterstreicht die Bedeutung der komplementären Bildgebung mittels Ultraschall, CT und insbesondere MRT für eine korrekte Diagnosestellung.

Quellen

1. Kemper J, Jung G, Poll LW, Jonkmanns C, Lüthen R, Moedder U. CT and MRI findings of multifocal hepatic steatosis mimicking malignancy. Abdom Imaging. 2002;27(6):708-10.
2. Diop M, Sharma S, Samuel M, Byers J, McGeough A, Wahab S, Kord A. Radiopathologic findings of multifocal nodular hepatic steatosis. Radiol Case Rep. 2024 May 10;19(8):3096-3101. doi: 10.1016/j.radcr.2024.04.029.
3. Décarie PO, Lepanto L, Billiard JS, Olivié D, Murphy-Lavallée J, Kauffmann C, Tang A. Fatty liver deposition and sparing: a pictorial review. Insights Imaging. 2011 Oct;2(5):533-538. doi: 10.1007/s13244-011-0112-5.

Bilder (JPG, DCM, DICOM)

12:57 - 13:00

Vortrag (Case-Report)

Zufallsbefund einer erworbenen paraduodenalen Hernie rechts

Antonia Schulte-Markwort

weitere Autoren

Haissam Ragab (Hamburg)

Einleitung

Innere Hernien sind selten und weisen eine Inzidenz zwischen 0,2% und 0,9% auf [1]. Paraduodenale Hernien (PDH) sind mit 53% die häufigste Form und werden in rechte und linke PDH unterteilt, wobei rechte PDH deutlich seltener auftreten als linke [1, 2]. Rechte PDH können angeboren sein, bedingt durch eine abnorme retroperitoneale Fixation des Mesenteriums infolge fehlerhafter Rotation des Mitteldarms [2], oder erworben, z.B. nach Operationen oder Traumata [3]. PDH können asymptomatisch sein, sie sind jedoch häufig mit intestinaler Malrotation assoziiert [3]. Das Lebenszeitrisiko für eine Inkarzeration beträgt etwa 50%, die mit einer Mortalität von bis zu 50% einhergeht [3]. Um eine Inkarzeration zu verhindern, wird eine operative Versorgung empfohlen [2, 3]. Vorgestellt wird der Fall eines 51-jährigen Patienten mit dem Zufallsbefund einer asymptomatischen erworbenen PDH rechts.

Anamnese und Befund

Der Patient stellte sich ambulant zur Staging-Untersuchung bei peripherem T-Zell-Lymphom vor. Es wurde eine CT von Hals, Thorax und Abdomen in portalvenöser Kontrastmittelphase durchgeführt. Dabei zeigte sich im Vergleich zur Voruntersuchung ein neu aufgetretenes, abgekapseltes Dünndarmkonvolut rechts paraduodenal mit Torquierung der Mesenterialwurzel im Sinne einer PDH rechts (Abb. 1). Eine Darmpassagestörung oder Inkarzeration bestanden nicht. Es fand sich ein Harnstau Grad II rechts mit kollabiertem Ureter ohne Nachweis eines obstruierenden Konkrements. Dieser Befund ist am ehesten als Folge der PDH zu werten. Eine operative Versorgung der PDH ist bislang nicht erfolgt.

Diskussion

Rechte PDH sind selten, besitzen jedoch klinische Relevanz aufgrund des hohen Risikos einer akuten Inkarzeration. Die CT ist das diagnostische Verfahren der Wahl. Typische Befunde sind ein rechts paraduodenal lokalisiertes, abgekapseltes Dünndarmkonvolut mit Verlagerung der Mesenterialgefäße. Eine sorgfältige radiologische Identifikation ermöglicht die Planung einer Operation und verhindert lebensbedrohliche Komplikationen.

Quellen

1. Wang XL, Jin GX, Xu JF, Chen ZR, Wu LM, Jiang ZL. Right paraduodenal hernia, classification, and selection of surgical methods: a case report and review of the literature. J Med Case Rep. 2023 Dec 30;17(1):536. doi: 10.1186/s13256-023-04286-1. PMID: 38158564
2. Joseph AM, Huynh D, Chaipis P. Right Paraduodenal Hernia. Fed Pract. 2017 Aug;34(8):33-35. PMID: 30766293
3. Cho JH, Kim SS, Lee WH. Right Paraduodenal Hernia with Midgut Malrotation. J Belg Soc Radiol. 2019 Oct 9;103(1):58. doi: 10.5334/jbsr.1876. PMID: 31656944

Bilder (JPG, DCM, DICOM)

13:00 - 13:15

Diskussion

Diskussion

Häufige Fragen

Wie kann ich mich zum RÖKO LEIPZIG anmelden?

Alle Informationen zur Anmeldung für den RÖKO LEIPZIG erhalten Sie unter Anmeldung.

Um einen zügigen Zugang zum Kongress zu erhalten, empfehlen wir allen, die digitale Anmeldung im Vorfeld zu nutzen.

Eine persönliche Anmeldung in Leipzig können Sie ab dem 13.05.2026 vor Ort am Registrierungscounter im Congress Center Leipzig (CCL) vornehmen.

Für teilnahmebegrenzte Kurse (Workshops/MTR-Workshops/MTR-Klinik-Seminare) fallen gesonderte Teilnahmegebühren an. Wir empfehlen, diese frühzeitig mit der Online-Anmeldung zu buchen.

Wie stelle ich mein persönliches Kongressprogramm zusammen?

Um Ihnen die persönliche Kongressplanung im Rahmen des RÖKO LEIPZIG so einfach wie möglich zu machen, haben wir für Sie die Vormerken-Funktion eingeführt, mit deren Hilfe Sie Ihr persönliches Kongressprogramm zusammenstellen und jederzeit online darauf zugreifen können.

Informationen zum Vormerken finden Sie auf der Seite "So gestalten Sie Ihr persönliches Programm für den RÖKO LEIPZIG", Ihr persönliches RÖKO LEIPZIG-Programm finden Sie im Benutzermenü in Listenansicht und als grafische Tagesansicht.

Ich halte einen Vortrag – was muss ich beachten?

Alle wichtigen Informationen rund um Ihren Vortrag beim 107. Deutscher Röntgenkongresses in Leipzig haben wir für Sie demnächst unter "Informationen für Vortragende" zusammengestellt.

Wie erwerbe ich CME-Punkte auf dem RÖKO LEIPZIG?

Der Deutsche Röntgenkongress wird von der Sächsischen Landesärztekammer (LÄK) zertifiziert.

Bitte beachten Sie: Sollten Sie als Fachärztin oder Facharzt Fortbildungspunkte erwerben, erfolgt die Übermittlung der gesammelten CME-Punkte nach dem RÖKO LEIPZIG automatisch an Ihre Ärztekammer. Voraussetzung hierfür ist, dass Ihre EFN im Registrierungssystem hinterlegt ist.

Für die Erfassung ist das Scannen des QR-Codes auf Ihrem Kongressausweis sowie des QR-Codes der besuchten Sitzungen erforderlich. Hierfür benutzen Sie den Scannerfunktion Ihres mobilen Endgerätes.

Weitere Informationen unter Zertifizierung.

Falls keine EFN-Nummer hinterlegt ist, können Sie diese in dem Modul „Mein Account“ im Registrierungssystem ergänzen oder uns per E-Mail an registrierung-roeko@kukm.de mitteilen.

Wie erhalte ich Anwesenheits- bzw. Teilnahmebescheinigungen?

Sie können Ihre Teilnahmebescheinigung mit den ausgewiesenen CME-Punkten ca. drei Wochen nach dem Kongress im Registrierungssystem abrufen. Sobald der Download möglich ist, werden Sie per E-Mail benachrichtigt.

Wie evaluiere ich den RÖKO LEIPZIG?

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