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Wissenschaftliche Sitzung

Body composition - von Orthopädie bis Onkologie

Body composition - von Orthopädie bis Onkologie
Mittwoch, 13. Mai 2026 · 13:30 bis 15:00 Uhr
Diese Veranstaltung findet ausschließlich als Präsenzveranstaltung im Congress Center Leipzig (CCL) statt. Diese Veranstaltung kann nicht über einen Stream sondern nur vor Ort besucht werden.
13
Mai

Mittwoch, 13. Mai 2026

13:30 bis 15:00 Uhr · Raum: Einbau 1  in Kalender übernehmen:   iCal  ·  Google

Veranstaltungsdetails

Veranstalter
Deutsche Röntgengesellschaft e.V.
Art
Wissenschaftliche Sitzung
Thema
Muskuloskelettale Radiologie
Zielgruppe
Andere, Ärzte in Weiterbildung (AiW), Fachärzte, Ingenieure / Naturwiss., Studenten

Zertifizierungen

Der RÖKO LEIPZIG wird im Rahmen einer Kongresszertifizierung durch die Sächsische LÄK bewertet. Bitte beachten Sie die Hinweise unter A bis Z.

Informationen

Moderation
Nedim Beste (Köln)
Narine Mesropyan (Bonn)

Ablauf

13:30 - 13:35

Vortrag (Wissenschaft)

Diagnostischer Wert der opportunistischen CT-basierten Knochendichtemessung am Achsenskelett und proximalen Femur bei älteren Patienten mit Verdacht auf sakrale Insuffizienzfrakturen

Julian Ramin Andresen (Wien)

weitere Autoren

Guido Schröder (Hohenfelde) / Thomas Haider (Wien) / Hans-Christof Schober (Wolgast) / Reimer Andresen (Heide)

Zielsetzung

Sakrale Insuffizienzfrakturen (SIF) betreffen v. a. ältere, osteoporotische Patienten (Pat.). Ziel war es, bei Pat. mit vs. ohne SIF die trabekuläre Knochendichte in Hounsfield-Einheiten (HU) an Lendenwirbelsäule (LWS) und proximalem Femur zu vergleichen und die diagnostische Güte der HU-Messungen für Osteoporose- und Frakturvorhersage zu bestimmen.

Material und Methoden

Retrospektive Kohorte konsekutiver Verdachtsfälle über 3 Jahre (n=253): Gruppe 1 SIF (n=98; FFP-klassifiziert), Gruppe 2 ohne SIF und ohne Wirbelsäulen-/Hüftfrakturen (n=155). HU-Messung: ellipsoide ROI zentral trabekulär in LWK1–3; irreguläre Flächen-ROI über die gesamte proximale Femurspongiosa. SIF-Einteilung gemäß CT+MRT nach FFP. Frakturdetektion Achsenskelett/Hüfte: Röntgen in 2 Ebenen. Schmerz: VAS. Statistik: Welch-t/Mann-Whitney-U, Effektstärken (Hedges g), ROC-Analysen.

Ergebnisse

SIF-Pat. waren älter (78,95 vs. 70,62 J; p<0,001), BMI vergleichbar. HU-LWS: 44,84 (Gr.1) vs. 105,66 HU (Gr.2) (p<0,001; Hedges g=2,48). HU-Femur: 47,0 (Gr.1) vs. 148,0 HU (Gr.2) (p<0,001; g=2,28). Innerhalb der SIF-Kohorte wiesen Pat. mit Hüftfraktur deutlich niedrigere Femur-HU auf (14,2 vs. 70,6; p<1e-12). Verteilung der SIF nach FFP: Typ II 61,3 %, Typ IIIc/IVb/IVc zusammen 38,7 %. Bei 98 SIF-Pat. fanden sich 232 Insuffizienzfrakturen der Wirbelsäule und 30 abgelaufene Hüftfrakturen. Alle SIF-Pat. mit immobilisierenden Schmerzen. VAS: FFP IIa–IIc Ø 7 (5–9) vs. FFP IIIc/IVb/IVc Ø 9 (8–10); Unterschiede signifikant (p<0,05). ROC: Osteoporosevorhersage über LWS-HU AUC=0,92, über Femur-HU AUC=0,98; Frakturvorhersage (Auftreten von SIF) über LWS-HU AUC=0,98, über Femur-HU AUC=0,97. HU-zu-QCT/CTXA-Konversion ergab Osteoporoseschwellen ~96–98 HU.

Schlussfolgerungen

Opportunistische HU-Messungen in Routine-CTs erlauben eine zuverlässige Identifikation von Osteoporose und eine Frakturrisikoabschätzung. SIF sind Indikatorfrakturen einer manifesten Osteoporose; die Schmerzintensität steigt mit zunehmender SIF-Instabilität signifikant an.
13:35 - 13:40

Vortrag (Wissenschaft)

Niedrige CT-basierte Knochendichte ist mit reduziertem Gesamtüberleben bei Patienten mit fibrotischer nicht-spezifischer interstitieller Pneumonie assoziiert

Johannes Christian Harmes

weitere Autoren

Luca Salhöfer (Essen) / Mathias Holtkamp, MHBA (Essen) / Marcel Opitz (Essen) / Francesco Bonella (Essen) / Michael Forsting (Essen) / Felix Nensa (Essen) / Johannes Haubold (Essen)

Zielsetzung

Das Ziel dieser Studie ist es, den prädiktiven Wert der vollautomatischen, CT-basierten Knochendichtemessung bei Patienten mit fibrotischer, nicht-spezifischer, interstitieller Pneumonie (fNSIP) zu ermitteln.

Material und Methoden

In dieser retrospektiven Studie wurden 61 Patienten mit fNSIP (31 Frauen, Alter: 64 [±1,6] Jahre) untersucht. Mithilfe eines validierten Programms (SpineQ®, bonescreen, München, Deutschland) wurde die Knochendichte aus CT-Untersuchungen extrahiert und in drei altersnormierte Gruppen eingeteilt (Normal, Osteopenie, Osteoporose). Der Einfluss auf das Gesamtüberleben (OS) wurde mittels Kaplan-Meier-Analyse und univariater Cox-Regression ermittelt. Das Signifikanzniveau wurde auf p < 0,05 festgelegt und die Daten als Mittelwert (Standardabweichung) angegeben.

Ergebnisse

Osteoporose war im Vergleich zu einer altersentsprechend normalen Knochendichte mit einem signifkant verkürzten OS bei fNSIP assoziiert (normal: 129 [±18] Monate vs. Osteoporose: 56 [±12] Monate, p = 0,01). Patienten mit Osteopenie hatten im Vergleich zu Patienten mit normaler Knochendichte ein tendenziell kürzeres Gesamtüberleben (91 [±12] Monate, p = 0,17). In der univariablen Cox-Regression zeigte sich eine signifikante Assoziation zwischen der Osteoporose und einem kürzeren OS (HR: 4,43 (95%-CI: 1,25-15,62), p = 0,02).

Schlussfolgerungen

Die CT-basierte Knochendichtemessung ist mit dem OS bei Patienten mit fNSIP assoziiert. Damit ergibt sich das Potenzial einer individualisierten Risikostratifizierung aus Untersuchungen der klinischen Routine, ohne zusätzlichen Aufwand oder Strahlenbelastung.

Teilnahme Young Investigator Award

13:40 - 13:45

Vortrag (Wissenschaft)

Opportunistische Vorhersage osteoporoseassoziierter Frakturen: Vergleich der Dual-Energy-CT-basierten Knochendekomposition mit der HU-basierten Knochendichtebewertung

Leon Grünewald (Frankfurt am Main)

Zielsetzung

Ziel dieser Studie war es, die prädiktive Aussagekraft einer opportunistischen Dual-Energy-CT-(DECT)-basierten Knochendichtebestimmung mittels Knochendekomposition mit der konventionellen Hounsfield-Unit-(HU)-basierten Bewertung zu vergleichen.

Material und Methoden

Bei 110 Patientinnen und Patienten (55 Männer, 55 Frauen; Medianalter 62 Jahre, IQR 48–79), die zwischen Januar 2018 und Dezember 2023 einer DECT-Untersuchung unterzogen wurden, wurde der erste Lendenwirbelkörper (L1) retrospektiv analysiert. Trabekuläre HU-Werte wurden aus allen Datensätzen extrahiert, und aus den DECT-Rohdaten wurde mithilfe einer phantomlosen Knochendekomposition die Knochenmineraldichte (BMD, mg/cm³) berechnet. Auf Basis alters- und geschlechtsspezifischer Referenzwerte sowie etablierter Grenzwerte erfolgte eine Einteilung in Normalbefund, Osteopenie und Osteoporose. Die klinischen Verlaufsdaten und Folgeuntersuchungen wurden hinsichtlich osteoporoseassoziierter Frakturen innerhalb eines zweijährigen Beobachtungszeitraums ausgewertet. Die diagnostische Genauigkeit wurde mithilfe von Vierfeldertafeln, ROC-Analysen und logistischen Regressionsmodellen bestimmt.

Ergebnisse

Die Übereinstimmung zwischen der Klassifikation nach aktuellen ACR-Leitlinien und HU-basierten T-Scores war gering (κ = 0,22). Vereinfachte Schwellenwerte verbesserten die diagnostische Genauigkeit signifikant – sowohl für die DECT-abgeleitete BMD (AUC 0,89 vs. 0,78; P < 0,001) als auch für die HU-basierte Bewertung (AUC 0,82 vs. 0,71; P < 0,001). Logistische Regressionsanalysen bestätigten den Vorteil vereinfachter Grenzwerte (R² = 0,82 vs. 0,80 für DECT-BMD; R² = 0,41 vs. 0,36 für HU-basierte Analysen). Insgesamt zeigte die DECT-basierte Methode eine höhere Genauigkeit zur Frakturvorhersage als die HU-basierte Bewertung.

Schlussfolgerungen

Die aus routinemäßigen Dual-Energy-CT-Daten abgeleitete Knochenmineraldichte erlaubt eine zuverlässige Einschätzung des Frakturrisikos bei osteoporoseassoziierten Frakturen über einen Zeitraum von zwei Jahren. Vereinfachte Schwellenwerte steigern die diagnostische Genauigkeit gegenüber der traditionellen Einteilung und können die Beurteilung der Knochengesundheit in der klinischen Routine effizienter und standardisierter gestalten.
13:45 - 13:50

Vortrag (Wissenschaft)

Opportunistisches Osteoporose-Screening in Routine-Thorax-CTs: Diagnostische Genauigkeit und gesundheitsökonomischer Einfluss in einer 1.500-Patienten-Kohorte

Andreea-Ioana Nica (Frankfurt)

weitere Autoren

Thomas Vogl (Frankfurt am Main) / Leon Grünewald (Frankfurt am Main) / Katrin Eichler (Frankfurt am Main) / Vitali Koch (Frankfurt am Main) / Ibrahim Yel (Frankfurt am Main) / Christian Booz (Frankfurt am Main)

Zielsetzung

Bewertung der diagnostischen Genauigkeit vertebraler Hounsfield-Unit-(HU)-Messungen in Routine-Thorax-CTs für ein opportunistisches Osteoporose-Screening sowie Schätzung potenzieller Kosteneinsparungen im Gesundheitssystem auf Bevölkerungsebene.

Material und Methoden

In dieser retrospektiver Studie wurden 1.500 Patientinnen und Patienten (mittleres Alter 66 ± 10 Jahre; 52 % weiblich) eingeschlossen, die innerhalb von sechs Monaten sowohl eine native Thorax-CT als auch eine Dual-Röntgen-Absorptiometrie (DXA) erhielten. Die mittleren HU-Werte wurden an den Wirbelkörpern T7 bis T12 gemessen. Die DXA diente als Referenzstandard (T-Score ≤ –2,5). Eine ROC-Analyse wurde für jede Wirbelebene durchgeführt. Ein Kostenmodell schätzte potenzielle Einsparungen durch frühzeitige Osteoporoseerkennung und anschließende Therapieinterventionen in Bezug auf frakturbedingte Gesundheitskosten.

Ergebnisse

Die HU-Messungen zeigten die höchste diagnostische Leistung an den Wirbeln T11 und T10 mit AUC-Werten von 0,87 bzw. 0,84. Die übrigen Wirbel wiesen eine konsistente diagnostische Genauigkeit auf (T7: 0,75; T8: 0,79; T9: 0,82; T12: 0,80). Ein Schwellenwert von 110 HU ergab eine Sensitivität von 86 % und eine Spezifität von 73 %. Das Modell zur Frakturrisikoreduktion prognostizierte potenzielle Kosteneinsparungen von bis zu 2,2 Millionen USD, wenn 750 osteoporotische Patientinnen und Patienten frühzeitig identifiziert und behandelt würden, unter Annahme einer 20%igen Frakturprävention und durchschnittlichen Behandlungskosten von 15.000 USD pro Fraktur.

Schlussfolgerungen

Das opportunistische, HU-basierte Screening in Routine-Thorax-CTs ermöglicht eine effektive Osteoporoseerkennung mit hoher diagnostischer Genauigkeit und erheblichen ökonomischen Vorteilen. Die Wirbel T10 und T11 stellen dabei die zuverlässigsten Zielregionen dar. Dieser Ansatz verbessert die Präventionsmedizin, ohne zusätzliche Strahlenbelastung oder Ressourcennutzung.

Teilnahme Young Investigator Award

13:50 - 13:55

Vortrag (Wissenschaft)

Personalisierte Vorhersage des Gesamtüberlebens bei Patienten mit Ösophaguskarzinom mittels KI-basierter CT Body-Composition-Analyse

Christian Römer (Münster)

weitere Autoren

Jens Hölzen / Andreas Pascher (Münster) / Annalen Bleckmann (Münster) / Walter Heindel (Münster) / Marc-David Künnemann (Münster) / René Hosch (Essen) / Katarzyna Borys (Essen) / Gesa Helen Pöhler (Münster)

Zielsetzung

Evaluation der prognostischen Bedeutung CT-basierter Körperkompositionsparameter mittels KI-basierter Risikostratifizierung bei Ösophaguskarzinom-Patienten.

Material und Methoden

Retrospektive, monozentrische Analyse von 664 Patienten (80% männlich, median 65 Jahre) mit histologisch gesichertem distalen Platten-/Adeno-Ösophaguskarzinom ≥T1N0M0, zwischen 2011-2024. KI-basierte Extraktion der Gewebevolumina (BOA) aus Staging-CTs des Abdomen bei Erstdiagnose. KI-Segmentierung von viszeralem (VAT), subkutanem (SAT) und intramuskulärem Fettgewebe (IMAT) sowie Gesamtfettgewebe (TAT). Berechnung folgender „Body composition analyse“ (BCA)-Parametern: Sarcopenia-Index (SI=Muskel/Knochen), Myosteatotic Fat-Index (MFI=(IMAT/TAT)×100/5), Abdominal Fat-Index (AFI=VAT/SAT). Kaplan-Meier-Analyse, multivariate Cox-Regression für Alter, Geschlecht, M-Status, ECOG-Status.

Ergebnisse

10% M1, 69% Resektionrate. 100% erfolgreiche BCA-Pipeline-Performance mit mittlerer Berechnung von 183 sec. / Patient. Signifikante Überlebensunterschiede in 5 von 12 Subgruppen: Bei nicht-metastasierten Frauen (F_M0, 18%) verlängerte ein hoher SI das mediane Überleben von 23 auf 136 Monate (p<0,001), während ein hoher MFI das Überleben von 74 auf 24 Monate verkürzte (p<0,001). Bei nicht-metastasierten Männern (M_M0, 72%) verbesserte ein hoher SI das mediane Überleben von 24 auf 31 Monate (p<0,001) und ein hoher MFI verschlechterte das Überleben von 33 auf 24 Monate (p=0,002). Bei metastasierten Männern (M_M1, 8%) verlängerte ein hoher SI das Überleben von 8 auf 15 Monate (p=0,024). Univariate Cox-Analyse: SI protektiv (HR=0,429; p<0,001), MFI risikoerhöhend (HR=1,37; p<0,001). Multivariate Analyse bestätigte SI (HR=0,39; p<0,001) und MFI (HR=1,33; p<0,001) als unabhängige Prognosefaktoren neben M1-Status (HR=2,648; p<0,001).

Schlussfolgerungen

KI-basierte BCA-Parameter mittels CT ermöglichen eine geschlechtsspezifische, personalisierte Prognose für den Behandlungsverlauf beim Ösophaguskarzinom und eine zukünftige Stratifizierung der Neoadjuvanz.

Teilnahme Young Investigator Award

13:55 - 14:00

Vortrag (Wissenschaft)

Longitudinale Analyse der Körperzusammensetzung bei Pankreaskarzinom: Prognostische Relevanz der automatisierten Auswertung von CT-Daten aus der klinischen Routineversorgung

Felix Herr (München)

weitere Autoren

Marlies Vornhülz / Christian Dascalescu / Bettina Oehrle / Alena Sint / Tanja Burkard / Elisabetta Goni / Beate Kamlage / Georg Beyer / Ivonne Regel / Malte Schirren / Jan D’Haese / Jens Werner / Ujjwal Mahajan / Michael Ingrisch / Lalith Kumar Shiyam Sundar / Jens Ricke / Julia Mayerle / Sergio Grosu

Zielsetzung

Ziel dieser Studie war es, den prognostischen Wert longitudinaler Veränderungen der Körperzusammensetzung bei Patientinnen und Patienten mit duktalem Adenokarzinom des Pankreas (PDAC) zu untersuchen. Hierzu wurden CT-Untersuchungen aus der klinischen Routineversorgung mittels vollautomatisierter Bildanalyse ausgewertet.

Material und Methoden

In diese retrospektive monozentrische Studie wurden 55 Patientinnen und Patienten mit histologisch gesichertem PDAC aus der prospektiven METAPAC-Studie eingeschlossen. Alle verfügten über mindestens eine venös kontrastierte abdominelle CT innerhalb von 90 Tagen nach Einschluss. Mittels vollautomatisierter Segmentierung wurden viszerales Fett (VF), subkutanes Fett (SF) und Muskulatur (M) quantifiziert; zusätzlich wurden Verhältniswerte (VF/SF, SF/M) berechnet. Relative Veränderungen gegenüber dem Ausgangswert wurden analysiert. Zusammenhänge mit dem Gesamtüberleben (OS) wurden per Cox-Regression sowie Harrell’s C-Index und AIC analysiert.

Ergebnisse

Insgesamt wurden 88 CT-Untersuchungen von 55 Patientinnen und Patienten (Durchschnittsalter: 67 ± 11 Jahre; 28 männlich) ausgewertet. Ein Anstieg des subkutanen Fettindex (SFI) (HR: 5,17; p = 0,028) und ein Rückgang des VF/SF-Verhältnisses (HR: 2,70; p = 0,014) waren signifikant mit kürzerem OS assoziiert. Beide Parameter blieben in der multivariaten Analyse prognostisch relevant (SFI: HR: 4,67; p = 0,0398; VF/SF: HR: 2,75; p = 0,0199; C-Index: 0,73). Absolute Ausgangs- oder Folgewerte zeigten keine prognostische Aussagekraft. Kaplan-Meier-Analysen bestätigten eine signifikant schlechtere Prognose bei SFI > 0,77 bzw. VF/SF ≤ 0,97.

Schlussfolgerungen

Bei PDAC-Patientinnen und Patienten waren dynamische Veränderungen der Fettverteilung, insbesondere steigender SFI und sinkendes VF/SF, mit einer ungünstigen Prognose verbunden. Die vollautomatisierte CT-Auswertung der Körperzusammensetzung könnte als bildbasierter Biomarker zur frühzeitigen Risikostratifizierung dienen.

Teilnahme Young Investigator Award

14:00 - 14:05

Vortrag (Wissenschaft)

Mehr als Ausrichtung: KI-basierte Extraktion morphometrischer Parameter aus Routine-MRT-Protokollen

Simon Westfechtel (Aachen)

weitere Autoren

Marc Sebastian von der Stück (Aachen) / Jonathan Lemessa (Aachen) / Felix Barajas Ordonez (Aachen) / Wolfgang Fischer (Augsburg) / Sven Nebelung (Aachen)

Zielsetzung

Bestimmung, ob ein KI-Modell zusätzliche morphometrische Parameter über die Torsionsausrichtung hinaus aus Routine-Torsions-MRT extrahieren kann.

Material und Methoden

Ein nnU-Net-Segmentierungsmodell wurde auf dem TotalSegmentator-Datensatz (616 MRT-Serien) vortrainiert und auf internen Torsions-MRT (113 Patienten; mittleres Alter 15±5 Jahre; 69 männlich) feinabgestimmt. Algorithmen ermöglichten die automatisierte Quantifizierung von femoraler und tibialer Torsion, Caput-Collum-Diaphysen-Winkel (CCD-Winkel), Knierotationswinkel sowie Beinlänge. Die Validierung wurde an 50 Patienten aus einer radiologischen Praxis durchgeführt (19±7 Jahre; 28 weiblich). Zwei Radiologen führten unabhängige Referenzmessungen durch. Die Segmentierungsleistung wurde mittels Dice-Similarity-Koeffizienten (DSC) und die Messgenauigkeit mittels Intraklassen-Korrelationskoeffizienten bewertet. Für die großangelegte Evaluation wurde das Modell auf eine externe Kohorte von 946 Patienten angewendet (16±7 Jahre; 490 männlich). Assoziationen zwischen den Parametern wurden mittels Korrelationsanalysen und gemischten Modellen getestet.

Ergebnisse

Das Segmentierungsmodell zeigte eine hohe Genauigkeit (mittlerer DSC 0,94±0,01). Die Übereinstimmung zwischen automatisierten und manuellen Messungen reichte von 0,27 (CCD) bis 0,87 (femorale Torsion) und war vergleichbar mit der Übereinstimmung zwischen den Radiologen. In der externen Kohorte wurden schwache bis moderate Korrelationen zwischen den meisten Parametern beobachtet. Gemischte Modelle
zeigten einen gleichen Beitrag von femoraler und tibialer Torsion auf die Knierotation (β=0,13, p<0,001), während die Effekte der Beinlängendiskrepanz auf das Femur begrenzt waren (CCD: β=0,04, p=0,008; femorale Torsion: β=0,06, p=0,01).

Schlussfolgerungen

Die KI-basierte Segmentierung von Torsions-MRT ermöglicht die Extraktion multipler morphometrischer Parameter und erweitert dadurch die aus Routinesequenzen verfügbare diagnostische Information.
14:05 - 14:10

Vortrag (Wissenschaft)

Sarkopenie als prognostischer Biomarker bei Patienten mit primär sklerosierender Cholangitis (PSC) – Ergebnisse einer internationalen Multizenterstudie

Kristina Ringe (Hannover)

weitere Autoren

Sina Dornbusch (Hannover) / Filip Klimes (Hannover) / Frank Wacker (Hannover) / Alena Levers (Hannover)

Zielsetzung

Das Vorliegen einer Sarkopenie, definiert als ein generalisierter Verlust von Muskelkraft und -masse ist bei Patienten mit chronischen Erkrankungen mit einem negativen Outcome assoziiert. Der prognostische Wert einer MRT-basierten Evaluation der Muskelmasse (MM) wurde bei Patienten mit primär sklerosierender Cholangitis (PSC) evaluiert

Material und Methoden

894 Patienten (592m/302w; mittleres Alter 41J) mit PSC wurden in diese internationale, retrospektive Multizenterstudie eingeschlossen. MRT-basierte Messungen der MM erfolgten auf axialen nativen T1w Sequenzen in Höhe LWK3: max. Durchmesser des rechten M. psoas (PMT), Fläche des M. psoas bds. (PMA). Das Vorliegen einer Sarkopenie wurde analog zu publizierten Cut-off Werten definiert und in Abhängigkeit des Geschlechts, eines Autoimmunhepatitis (AIH)-Overlap Syndroms, einer Zirrhose oder einer begleitenden chronischen Darmerkrankung (CED) ausgewertet (Mann-Whitney-U-Test, Fisher-exact-Test). Risikofaktoren wurden analysiert (logistische Regression). Der Einfluss der Sarkopenie auf Leber-assoziierte Endpunkte (Tod, Transplantation, Tumor) wurde evaluiert (Kaplan-Meier, multivariable Cox proportionale Hazard Regression).

Ergebnisse

Eine Sarkopenie lag bei 17% (nach Definition PMT) bzw. 44% (nach Definition PMA) vor und war signifikant häufiger bei Frauen, bei Vorliegen einer Zirrhose und bei Patienten ohne begleitende CED (p<0.05). Weibliches Geschlecht und Zirrhose waren sowohl in der uni- als auch multivariablen Regression Risikofaktoren. Das Transplantationsfreie Überleben sowie der kumulative Endpunkt aus allen Ereignissen waren bei sarkopenen Patienten signifikant schlechter (p<0.05).

Schlussfolgerungen

Das Vorliegen einer Sarkopenie ist bei Patienten mit primär sklerosierender Cholangitis hoch prävalent und insbesondere mit einem reduzierten Transplantationsfreien Überleben assoziiert. Die Bild-basierte Quantifizierung der Muskelmasse als prognostischer Biomarker ist sinnvoll und sollte opportunistisch eingesetzt werden.
14:10 - 14:15

Vortrag (Wissenschaft)

Körperzusammensetzung und klinische Risikoscores zur Vorhersage der 6-Monats-Mortalität nach TIPS: Unterschiede zwischen Subgruppen mit refraktärem Aszites und Varizenblutung

Destina Gizem Aydemir Hoffärber (Hamburg)

weitere Autoren

Jennifer Erley (Hamburg) / Isabel Molwitz (Hamburg) / Felix Piecha (Hamburg) / Peter Hübener (Hamburg) / Gerhard Adam (Hamburg) / Rickmer Braren (Hamburg) / Peter Bannas (Hamburg) / Lennart Well (Hamburg)

Zielsetzung

Untersuchung des prognostischen Werts der Körperzusammensetzung im Vergleich zu etablierten klinischen Risikoscores für die 6-Monats-Mortalität bei Patient:innen nach transjugulärer intrahepatischer portosystemischer Shunt-Anlage (TIPS) bei refraktären Aszites (RA-TIPS) oder akuter Varizenblutung (early-TIPS).

Material und Methoden

Diese retrospektive monozentrische Studie umfasst Patient:innen, die zwischen 2014 und 2024 einen early-TIPS (n=51; 29 männlich; 53,4 Jahre) oder einen RA-TIPS (n=37; 29 männlich; 60,3 Jahre) erhielten. Das 6-Monats-Überleben wurde dokumentiert. Myosteatose sowie viszerales (VAT), subkutanes (SAT) und intramuskuläres Fettgewebe (IMAT) wurden auf Abdomen-CT quantifiziert. Myosteatose wurde nach geschlechtsspezifischen Cut-offs der Muskeldichte bestimmt. Alle Patient:innen wurden nach Freiburg Index of Post-TIPS Survival (FIPS), Model for End-Stage Liver Disease (MELD) und Chronic Liver Failure Consortium Acute Decompensation (CLIF-C AD)-Score kategorisiert. Die statistische Auswertung erfolgte mittels Varianzanalyse (ANOVA).

Ergebnisse

Die 6-Monats-Mortalität betrug 21% (8/37) in der RA-TIPS- und 42% (22/51) in der early-TIPS-Gruppe (p=0,03). In beiden Gruppen war die Mortalität mit höheren FIPS- (RA-TIPS: p=0,021; early-TIPS: p=0,004), MELD- (RA-TIPS: p=0,033; early-TIPS: p=0,021) und CLIF-C AD-Scores (RA-TIPS: p=0,008; early-TIPS: p=0,001) sowie mit Myosteatose (RA-TIPS: p=0,045; early-TIPS: p=0,012) assoziiert. IMAT war bei Verstorbenen in der early-TIPS-Gruppe signifikant erhöht (54 vs. 39 cm²; p=0,04), nicht aber in der RA-TIPS-Gruppe (51 vs. 42 cm²; p=0,09). VAT war bei Verstorbenen in beiden Gruppen erhöht und nur in der early-TIPS-Gruppe signifikant (RA-TIPS: 1012±420 cm² vs. 812±310 cm²; p=0,09; early-TIPS: 950±340 cm² vs. 730±260 cm²; p=0,04).

Schlussfolgerungen

IMAT und VAT zeigten zusätzlichen prognostischen Wert, insbesondere bei early-TIPS. Die Kombination aus CT-basierter Körperzusammensetzungsanalyse und klinischen Scores könnte die Risikostratifizierung nach TIPS verbessern.

Teilnahme Young Investigator Award

14:15 - 15:00

Diskussion

Diskussion

Häufige Fragen

Wie kann ich mich zum RÖKO LEIPZIG anmelden?

Alle Informationen zur Anmeldung für den RÖKO LEIPZIG erhalten Sie unter Anmeldung.

Um einen zügigen Zugang zum Kongress zu erhalten, empfehlen wir allen, die digitale Anmeldung im Vorfeld zu nutzen.

Eine persönliche Anmeldung in Leipzig können Sie ab dem 13.05.2026 vor Ort am Registrierungscounter im Congress Center Leipzig (CCL) vornehmen.

Für teilnahmebegrenzte Kurse (Workshops/MTR-Workshops/MTR-Klinik-Seminare) fallen gesonderte Teilnahmegebühren an. Wir empfehlen, diese frühzeitig mit der Online-Anmeldung zu buchen.

Wie stelle ich mein persönliches Kongressprogramm zusammen?

Um Ihnen die persönliche Kongressplanung im Rahmen des RÖKO LEIPZIG so einfach wie möglich zu machen, haben wir für Sie die Vormerken-Funktion eingeführt, mit deren Hilfe Sie Ihr persönliches Kongressprogramm zusammenstellen und jederzeit online darauf zugreifen können.

Informationen zum Vormerken finden Sie auf der Seite "So gestalten Sie Ihr persönliches Programm für den RÖKO LEIPZIG", Ihr persönliches RÖKO LEIPZIG-Programm finden Sie im Benutzermenü in Listenansicht und als grafische Tagesansicht.

Ich halte einen Vortrag – was muss ich beachten?

Alle wichtigen Informationen rund um Ihren Vortrag beim 107. Deutscher Röntgenkongresses in Leipzig haben wir für Sie demnächst unter "Informationen für Vortragende" zusammengestellt.

Wie erwerbe ich CME-Punkte auf dem RÖKO LEIPZIG?

Der Deutsche Röntgenkongress wird von der Sächsischen Landesärztekammer (LÄK) zertifiziert.

Bitte beachten Sie: Sollten Sie als Fachärztin oder Facharzt Fortbildungspunkte erwerben, erfolgt die Übermittlung der gesammelten CME-Punkte nach dem RÖKO LEIPZIG automatisch an Ihre Ärztekammer. Voraussetzung hierfür ist, dass Ihre EFN im Registrierungssystem hinterlegt ist.

Für die Erfassung ist das Scannen des QR-Codes auf Ihrem Kongressausweis sowie des QR-Codes der besuchten Sitzungen erforderlich. Hierfür benutzen Sie den Scannerfunktion Ihres mobilen Endgerätes.

Weitere Informationen unter Zertifizierung.

Falls keine EFN-Nummer hinterlegt ist, können Sie diese in dem Modul „Mein Account“ im Registrierungssystem ergänzen oder uns per E-Mail an registrierung-roeko@kukm.de mitteilen.

Wie erhalte ich Anwesenheits- bzw. Teilnahmebescheinigungen?

Sie können Ihre Teilnahmebescheinigung mit den ausgewiesenen CME-Punkten ca. drei Wochen nach dem Kongress im Registrierungssystem abrufen. Sobald der Download möglich ist, werden Sie per E-Mail benachrichtigt.

Wie evaluiere ich den RÖKO LEIPZIG?

Bewerten Sie Vorträge auf dem Röntgenkongress 2026 in Leipzig, an denen Sie teilgenommen haben und nehmen Sie Einfluss auf das nächste Kongressprogramm!

In der WebApp zur Teilnahmeerfassung erhalten Sie zu jeder Sitzung, an der Sie teilgenommen haben, einen Link direkt zur Evaluation der jeweiligen Sitzung.

Alternativ klicken Sie innerhalb des Programmkalenders auf der #RÖKO2026-Webseite auf den Button „Evaluation“ und Sie werden anschließend zu den Evaluationsfragen der aktuellen Sitzung geführt und können dort Ihre Bewertung abgeben.