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Poster-Session

Gefäße

Gefäße
Freitag, 15. Mai 2026 · 09:00 bis 09:50 Uhr
Diese Veranstaltung findet ausschließlich als Präsenzveranstaltung im Congress Center Leipzig (CCL) statt. Diese Veranstaltung kann nicht über einen Stream sondern nur vor Ort besucht werden.
15
Mai

Freitag, 15. Mai 2026

09:00 bis 09:50 Uhr · Raum: e-Poster Bereich  in Kalender übernehmen:   iCal  ·  Google

Veranstaltungsdetails

Veranstalter
Deutsche Röntgengesellschaft e.V.
Art
Poster-Session
Thema
Gefäßdiagnostik
Zielgruppe
Andere, Ärzte in Weiterbildung (AiW), Fachärzte, Ingenieure / Naturwiss., Studenten

Zertifizierungen

Der RÖKO LEIPZIG wird im Rahmen einer Kongresszertifizierung durch die Sächsische LÄK bewertet. Bitte beachten Sie die Hinweise unter A bis Z.

Ablauf

09:00 - 09:03

Vortrag (Poster)

VNC Imaging systematically underestimates Aortic Agatston Scoring in Dual-Energy CT

Philipp Reschke (Frankfurt)

Zielsetzung

Aortic calcification is a risk factor for cardiovascular events, but unenhanced CT for Agatston scoring is not routinely performed in many clinical settings. This study investigates whether VNC (virtual non-contrast) from contrast-enhanced dual-energy CT (DECT) can reliably assess aortic calcifications.

Material und Methoden

In this retrospective study, Agatston scores, plaque volumes, and counts were measured on both true non-contrast (TNC) and VNC images of 113 patients. Correlations were assessed using Spearman’s ρ, and regression analysis was performed on linear and log-transformed data.

Ergebnisse

Out of 180 screened patients, 113 were included in the analysis (75 men, 38 women; median age 68.0 years). VNC imaging consistently underestimated aortic calcification compared to TNC across all score ranges, with median Agatston scores of 1,868 vs. 4,530 in the thoracic aorta and 1,849 vs. 4,390 in the abdominal aorta. Among patients with Agatston scores <10,000, VNC reduced values by 55.9% (thoracic) and 61.1% (abdominal; both p < 0.001). For scores between 10,000–50,000, reductions were smaller: 6.9% (thoracic; p = 0.025) and 40.7% (abdominal; p = 0.007). Correlations between VNC-derived and TNC-derived Agatston scores were moderate (Spearman’s ρ = 0.81, Kendall’s τ = 0.64 thoracic; ρ = 0.74, τ = 0.60 abdominal). Log-transformed regression significantly improved model fit over linear regression (R² = 0.78 vs. 0.34 thoracic; R² = 0.73 vs. 0.25 abdominal).

Schlussfolgerungen

DECT-based VNC imaging systematically underestimates aortic Agatston scores, especially in calcifications with lower attenuation values, and is therefore unsuitable for accurate aortic calcification assessment.
09:03 - 09:06

Vortrag (Poster)

Improving Aortic Calcium Assessment in Contrast-Enhanced CT: Exploring HU Thresholds for Reliable Cardiovascular Scoring

Philipp Reschke (Frankfurt)

weitere Autoren

Leon Gruenewald / Katrin Eichler (Frankfurt am Main) / Thomas Vogl

Zielsetzung

Cardiovascular disease is the leading cause of death in the Western world, with vascular calcification serving as a marker of advanced pathology. The Agatston score is only applicable in non-contrast CT scans. However, no standardized method exists for quantifying aortic calcification on contrast-enhanced CT scans.

Material und Methoden

This retrospective study included 1125 patients (344 women, 781 men) who underwent triphasic CT angiography. Patients with metallic stents, prosthetic grafts, or poor image quality were excluded. Examinations were performed on a dual-source CT scanner in dual-energy mode (SOMATOM Force; reconstructed at 120 keV) or a single-source CT scanner (SOMATOM Definition AS; 120 kVp). Fixed (100–900 HU) and dynamic thresholds were applied to arterial and venous phases for aortic calcium quantification and compared with non-contrast Agatston scores. Correlation and regression analyses assessed agreement and predictive performance.

Ergebnisse

In the venous phase, the 300 HU threshold demonstrated the strongest correlation with the Agatston score (thoracic aorta Pearson’s r = 0.81, ρ = 0.92; abdominal aorta r = 0.83, ρ = 0.93; all p < 0.001) and the highest predictive accuracy (R² = 0.66 and 0.68). In the arterial phase, higher thresholds were required, with optimal performance at 900 HU for the thoracic aorta (r = 0.78, R² = 0.51, p < 0.001) and 800 HU for the abdominal aorta (r = 0.80, R² = 0.45, p < 0.001). Dynamic thresholding performed significantly worse in both phases, with R² values of 0.56 (venous) and 0.07 (arterial) for thoracic calcifications and 0.62 (venous) and 0.09 (arterial) for abdominal calcifications (all p < 0.05 vs. fixed thresholds).

Schlussfolgerungen

A fixed threshold of 300 HU in the venous phase enables accurate aortic calcium quantification on contrast-enhanced CT, closely aligning with Agatston scoring and potentially allowing broader clinical application without the need for additional non-contrast imaging.
09:06 - 09:09

Vortrag (Poster)

Einfluss der Jodkonzentration auf die Bildqualität von Photon-Counting-CT-Angiographien der unteren Extremität: Eine intraindividuelle Vergleichsstudie

Kristina Krompaß

weitere Autoren

Jan-Lucca Hennes (Würzburg) / Viktor Hartung (Würzburg) / Thorsten Bley (Würzburg) / Philipp Gruschwitz (Würzburg)

Zielsetzung

Ziel dieser Studie war es, den Einfluss unterschiedlicher Jodkonzentrationen des Kontrastmittels auf die objektive Bildqualität der Photon-Counting-Detektor-CT (PCD-CT)-Angiographien der unteren Extremität in einem intraindividuellen Vergleich zu untersuchen.

Material und Methoden

Sechsundzwanzig Patienten erhielten zwischen März 2023 und August 2025 jeweils zwei klinisch indizierte PCD-CT-Angiographien der unteren Extremität. Eine unter Verwendung eines Kontrastmittels mit einer Jodkonzentration von 350 mg/ml (I-350) und eine mit 400 mg/ml (I-400), um einen intraindividuellen Vergleich zu ermöglichen. Für jede Untersuchung wurden 90 ml Kontrastmittel intravenös mit einer Flussrate von 3 ml/s appliziert. Die Bildakquisition erfolgte im Ultra-High-Resolution-Modus (Kollimation 120 × 0,2 mm) bei 140 kVp. Die Rekonstruktion erfolgte mit einem scharfen Gefäßkernel (Bv56). Der mittlere Abstand zwischen den Untersuchungen betrug 292 ± 183 Tage. Als Vergleichsparameter der objektiven Bildqualität wurden das Kontrast-zu-Rausch-Verhältnis (CNR), die intraarterielle Dichte anhand multipler HU-Messungen sowie das Bildrauschen bestimmt.

Ergebnisse

Die intraarterielle Dichte war unter Verwendung von I-400 signifikant höher als bei I-350 (Median 615,7 [465,8–721,7] HU vs. 549,8 [451,1–643,1] HU; p<0,001). Die Dichte im Muskelgewebe unterschied sich nicht signifikant zwischen den Protokollen (53,3 [51,4–54,9] HU vs. 53,2 [51,6–54,7] HU; p=0,508). Das Bildrauschen war in beiden Gruppen vergleichbar (16,9 [14,6–20,5] HU vs. 16,7 [14,2–20,3] HU; p=0,950). Daraus resultierte ein um etwa 11 % höheres CNR bei I-400 (32,8 [26,1–42,6] vs. 29,5 [23,4–36,3]; p<0,001).

Schlussfolgerungen

Eine Jodkonzentration von 400 mg/ml führt in der PCD-CT-Angiographie der unteren Extremitäten zu einer höheren intraarteriellen Dichte und einem verbesserten Kontrast-Rausch-Verhältnis im Vergleich zu 350 mg/ml. Die höhere Jodkonzentration kann insbesondere die Beurteilung kleinlumiger Unterschenkelgefäße verbessern.
09:09 - 09:12

Vortrag (Poster)

Gadolinium-basierte Photon-Counting-CT-Angiographie der unteren Extremität – eine Jodalternative?

Kristina Krompaß

weitere Autoren

Jan-Lucca Hennes (Würzburg) / Jan-Peter Grunz (Würzburg) / Henner Huflage (Würzburg) / Viktor Hartung (Würzburg) / Ramin Dazeh (Würzburg) / Thorsten Bley (Würzburg) / Philipp Gruschwitz (Würzburg)

Zielsetzung

Ziel der experimentellen Studie war die Evaluation von Gadotersäure als alternatives Kontrastmittel für Photon-Counting-Detektor-CT (PCD-CT)-Angiographien der unteren Extremität.

Material und Methoden

An einem extrakorporal perfundierten Körperspender (80 kg) wurden PCD-CT-Angiographien der unteren Extremität durchgeführt. Gadotersäure (279,32 mg/ml) wurde in drei zugelassenen Dosierungen appliziert: 0,2 ml/kg (16 ml; Standarddosis), 0,4 ml/kg (32 ml) und 0,6 ml/kg (48 ml; Maximaldosis für kraniale MRT). Die Scans erfolgten im Ultra-High-Resolution-Modus (120 × 0,2 mm) bei 120 kVp und wurden als virtuelle 40 keV-Bilder rekonstruiert. Zum Vergleich dienten identische Untersuchungen mit jodhaltigem Kontrastmittel (400 mg Jod/ml). Analysiert wurden intraluminale Dichte (IAA), Kontrast-zu-Rausch-Verhältnis (CNR) und Bildrauschen. Drei Radiologen bewerteten Bildqualität, Rauschen und Gefäßkontrast auf einer fünfstufigen Skala.

Ergebnisse

IAA (r² = 1, p<0,001) und CNR (r² = 0,98, p<0,001) stiegen proportional mit der Gadotersäurekonzentration, mit signifikanten Unterschieden zwischen allen Dosierungen (p<0,001). IAA betrug bei 0,2 ml/kg 240,9 ± 10,7 HU (entspricht der Dichte bei Applikation von ca. 3,2 ml Jod), bei 0,4 ml/kg 435,1 ± 15,8 HU (≈ 6,3 ml Jod) und bei 0,6 ml/kg 647,2 ± 16,0 HU (≈ 9,2 ml Jod). Das CNR zeigte eine entsprechende dosisabhängige Zunahme, während das Bildrauschen über alle Protokolle vergleichbar blieb. Subjektiv wurde die Bildqualität bei 0,4 ml/kg als diagnostisch ausreichend (z.B. Gefäßkontrast 3 von 5 [IQR 3-4], p0<0,05) und bei 0,6 ml/kg als gut beurteilt (z.B. Gefäßkontrast 4 von 5; [IQR 4-4], p0<0,05).

Schlussfolgerungen

Die Kombination aus Gadotersäure und niederenergetischen virtuell monoenergetischen Rekonstruktionen in der PCD-CT ermöglicht eine diagnostisch hochwertige Gefäßdarstellung bei klinisch zugelassenen Dosierungen. Gadotersäure stellt eine potentielle Alternative für CT-Angiographien bei Kontraindikationen gegenüber Jod dar, etwa bei Hyperthyreose oder Kontrastmittelallergie.
09:12 - 09:15

Vortrag (Poster)

Wie QIR sollte es sein? Einfluss des Quanteniterativen Rekonstruktionsgrades und des Kernels auf die Bildqualität der Photonenzähl-CT-Angiographie des Oberschenkels

Philipp Gruschwitz (Würzburg)

weitere Autoren

Kristina Krompaß (Würzburg) / Viktor Hartung (Würzburg) / Jan-Peter Grunz (Würzburg) / Henner Huflage (Würzburg) / Thorsten Alexander Bley (Würzburg) / Theresa Sophie Patzer (Würzburg) / Jan-Lucca Hennes (Würzburg)

Zielsetzung

Bewertung des Einflusses verschiedener quanteniterativen Rekonstruktionsstufen (QIR) auf die objektive und subjektive Bildqualität von femoralen Photonen-Counting-CT-Angiographien (PCD-CTA) unter Verwendung eines humanen Körperspender-Modells.

Material und Methoden

Ultrahochauflösende PCD-CTA wurden an 10 Extremitäten mit konstanter Röhrenspannung und max. Strahlendosis (71,2±11,0mGy) durchgeführt. Die Bilddaten wurden mit 3 Kernen (Bv48,60,76) und den 4 verfügbaren QIR-Leveln. Die Abschwächung wurde arteriell, im Muskel und im Fettgewebe gemessen. Zur objektiven Bewertung wurden Kontrast-Rausch-Verhältnisse und Unschärfewerte berechnet. Sechs Radiologen bewerteten die subjektive Bildqualität mit einer Vergleichs-Software. Die Ergebnisse wurden mit Friedman-Test verglichen (Signifikanz p≤0,05). Die Interrater-Übereinstimmung wurde mit dem Kendall W bestimmt.

Ergebnisse

Ein höheres QIR-Level führte Kernel-unabhängig zu geringerem Bildrauschen (z.B. Bv60: Q1 11,5±6,3HU vs. Q4 9,5±2,3HU; p<0,001). Sowohl die absolute Verringerung als auch der Rauschunterschied zwischen den Leveln waren bei schärferen Kerneln (Bv76: Q1 19,3±3,2HU vs. Q4 13,9±1,1HU; p<0,001) größer als bei weicheren (Bv48: Q1 7,1±2,4HU vs. Q4 6,6±3,2HU; p=0,001). Das CNR stieg mit höheren Leveln signifikant an. Der Wechsel Q1 zu Q4 schafft ein Dosissparpotenzial von ~25% ohne Bildqualitätsverlust. Die Unschärfe nahm mit höheren Leveln bei weichem Kernel ab, blieb bei mittlerem Kernel konstant und nahm beim scharfen Kernel zu. Schärfere Kernel wurden subjektiv mit hoher Bewerter-Übereinstimmung bevorzugt. Bv48Q1 wurde insgesamt als schlechteste und Bv76Q3 als beste Kombination bewertet. Bv48Q4, Bv60Q2 und Bv76Q3 erzielten die besten subjektiven Bewertungen pro Kernel.

Schlussfolgerungen

Höhere QIR-Level haben einen positiven Einfluss auf die Bildqualität in Bezug auf Bildrauschen und CNR. Insbesondere Rekonstruktionen mit scharfen Kerneln profitieren quantitativ von höheren Leveln. Während das subjektiv bevorzugte Level Kernel-abhängig ist, lieferte Level 3 über alle Rekonstruktionseinstellungen hinweg die besten Bildqualitätsergebnisse.
09:15 - 09:18

Vortrag (Poster)

Enlarge what really counts: spatial resolution. Schärfere Faltungskerne verbessern die Beurteilung der fibulären Perforatorarterien in ultrahochauflösenden Photon-Counting-Detektor-CT-Angiographien.

Philipp Gruschwitz (Würzburg)

weitere Autoren

Kristina Krompaß (Würzburg) / Jan-Lucca Hennes (Würzburg) / Thorsten Alexander Bley (Würzburg) / Andreas Vollmer (Würzburg) / Henner Huflage (Würzburg) / Jan-Peter Grunz (Würzburg) / Viktor Hartung (Würzburg)

Zielsetzung

Evaluation des Einflusses des Faltungskernels auf die objektive Bildqualität und die Abgrenzbarkeit der Perforator-Arterien (PA) in Photon-Counting-CT-Angiographien (PCD-CTA) vor einer Fibula-Transplantation (FT).

Material und Methoden

PCD-CTAs vor geplanter FT zwischen Jan 2023 und Dez 2024 wurden ausgewertet. Die Scans wurden im UHR-Modus (120×0,2mm) mit 140kVp mit BQ64 (≈50mAs) durchgeführt. Die Rekonstruktion erfolgte mit 3 Gefäß-Kerneln zunehmender Schärfe (Bv36, Bv48 und Bv56) und einer Schichtdicke/-inkrement von 1mm. Zur objektiven Bewertung wurde die Abschwächung innerhalb des arteriellen Lumens, der Muskulatur und die Standardabweichung im Fettgewebe gemessen und das Kontrast-Rausch-Verhältnis berechnet. Die Gesamtbildqualität, der Gefäßkontrast/-schärfe, die Abgrenzung der PA und die diagnostische Sicherheit wurde auf einer 5-Punkte-Skala (1 = schlecht; 5 = ausgezeichnet) bewertet. Die Interrater-Übereinstimmung wurde mit Kendall W berechnet.

Ergebnisse

14 präoperative PCD-CTAs wurden durchgeführt und 9 Patienten (60±8 Jahre; 3 Frauen) konnten eingeschlossen werden. Die durchschnittliche Strahlendosis betrug 6,3±0,4mGy. Die Abschwächungswerte im Gefäß, dem Muskel und dem Fettgewebe zeigten keine Kernel-abhängigen Unterschiede (p>0,05), während das Rauschen mit zunehmender Schärfe signifikant anstieg (Bv36 7,9±1,0HU vs. Bv56: 18,0±2,3HU; p<0,001) und das CNR signifikant abnahm (Bv36 57,3±11,5 vs. Bv58 26,2±5,4; p<0,001). Im Gegensatz zu den objektiven Ergebnissen wurde der scharfe Kernel (Bv56) subjektiv hinsichtlich Gefäßkontrast/Schärfe (5; 4-5 vs. Bv48 3; 3-4 / Bv36 3; 3-3; p<0,05) und Abgrenzung der perforierenden Gefäße (5; 4-5 vs. Bv48 3; 3-3/Bv36 3; 2-3; p<0,05) mit ausgezeichneter diagnostischer Sicherheit (5; 5-5 vs. Bv48 3; 3-4/Bv36 3; 3-3; p<0,05) bewertet. Die Übereinstimmung war gut (W=0,65-0,76).

Schlussfolgerungen

Trotz objektiv niedrigerem CNR wird ein scharfer Kernel (Bv56) mit höherer Ortsauflösung und damit verbesserter Gefäßschärfe sowie Abbildung der Perforationsarterien bevorzugt.
09:18 - 09:21

Vortrag (Poster)

Gadolinium-k-Kanten-CTA der thorakoabdominalen Aorta mit Photonen zählendem Detektor CT

Jan-Lucca Hennes (Würzburg)

weitere Autoren

Kristina Krompaß (Würzburg) / Henner Huflage (Würzburg) / Jan-Peter Grunz (Würzburg) / Viktor Hartung (Würzburg) / Philipp Gruschwitz (Würzburg)

Zielsetzung

Die Verwendung von jodhaltigen Kontrastmitteln in der Computertomographie (CT) stellt einen Risikofaktor für Nierenversagen, thyreotoxische Krisen und allergische Reaktionen dar. Ziel dieser Studie war es, die Eignung von gadoliniumhaltigen Kontrastmitteln als jodfreie Alternative in der Photonenzähl-CT-Angiographie (PCD-CTA) der thorakoabdominalen Aorta unter Verwendung von k-Kanten-Bildgebung zu untersuchen.

Material und Methoden

Die PCD-CTA wurde unter Verwendung eines extrakorporal perfundierten Körperspenders durchgeführt. Der Spender wog 80 kg. Bei einer Dosis von 0,6 ml Kontrastmittel pro kg Körpergewicht wurden 48 ml eines gadoliniumhaltigen Kontrastmittels oder 13,1 g Gadolinium verabreicht. Die Bilder wurden als virtuelle monoenergetische Bilder in Standardauflösung (SR) und ultrahoher Auflösung (UHR) mit 50, 55, 60, 65 und 70 keV rekonstruiert und mit einem weichen Kernel (Bv36) und einer Schichtdicke von 3 mm neu formatiert. Zur Beurteilung der Bildqualität wurden die durchschnittliche intraluminale Abschwächung (IA), das Kontrast-Rausch-Verhältnis (CNR) und das Signal-Rausch-Verhältnis (SNR) berechnet.

Ergebnisse

IA, CNR und SNR waren alle am höchsten bei 50 keV und nahmen mit steigender keV-Zahl ab. Die verwendete Kontrastmitteldosis von Gadolinium führte zu einem durchschnittlichen IA von 496,5 für UHR. Um diesen Abschwächungsgrad zu erreichen, wurde in allen keV-Stufen SR verwendet.

Schlussfolgerungen

Gadoliniumhaltige Kontrastmittel stellen eine praktikable Alternative zu jodhaltigen Kontrastmitteln dar.
09:21 - 09:24

Vortrag (Poster)

Submillisievert Photon-counting CT zur Beurteilung der Kalklast der thorakoabdominellen Aorta vor kardiothorakalen Operationen

Jan-Lucca Hennes (Würzburg)

weitere Autoren

Kristina Krompaß (Würzburg) / Henner Huflage (Würzburg) / Viktor Hartung (Würzburg) / Jan-Peter Grunz (Würzburg) / Philipp Gruschwitz (Würzburg)

Zielsetzung

Ziel war es, die Durchführbarkeit eines Protokolls für ultra-niedrig dosierte thorakoabdominelle Photon-counting Detector CT (PCD-CT) zur Beurteilung der aortoiliakalen Verkalkung vor einer kardiothorakalen Operation zu bewerten.

Material und Methoden

Über ein Jahr (Januar-Dezember 2024) wurden präoperativ native CT-Untersuchungen zur Beurteilung aortoiliakaler Verkalkungen mit einem PCD-CT-Protokoll mit Bildqualitätsstufe 1 (technisch niedrigste Stufe) und einer Röhrenspannung von 140kVp durchgeführt. Die Bilder wurden mit Standardeinstellungen rekonstruiert: Soft-Body-Kernel (Bv36), mittlere iterative Rekonstruktion (Q3); Schichtdicke von 3mm. Die Strahlenbelastung der PCD-CT wurde verglichen mit a) alternativen Bildgebungsverfahren zur Darstellung der Verkalkungen mittels Thorax-Röntgen (2 Ebenen; ~0,1mSv) und Becken-Röntgen (2 Ebenen; ~1,1–1,8mSv); b) postoperativen Thorax-Röntgenaufnahmen. Die diagnostische Verwendbarkeit wurde subjektiv und unabhängig von fünf Radiologen anhand der Kriterien diagnostische Bildqualität und Erkennbarkeit der Verkalkungen bewertet.

Ergebnisse

35 Patienten wurden eingeschlossen. Die mittlere effektive Strahlendosis der PCD-CT betrug 0,46±0,05 mSv, was ≥60% weniger Strahlung als bei den alternativen Röntgenbildern (~1,2–1,9mSv) ist. Die durchschnittlich 5±2 Nachsorge-Thorax-Röntgenaufnahmen nach der Operation verursachten signifikant höhere Strahlendosen (0,80±0,22; p=0,001). Alle CT-Untersuchungen wiesen eine gute diagnostische Qualität (4; IQR 4–5) hinsichtlich der beabsichtigten Indikation auf und die Erkennbarkeit von Verkalkungen wurde als gut bewertet (4; IQR 4–5). In einigen Fällen deckte die PCD-CT Grunderkrankungen (z. B. metastasierte Tumore) auf, die die Behandlungsentscheidung veränderten, teils außerhalb des von den Röntgenaufnahmen abgedeckten Untersuchungsvolumens.

Schlussfolgerungen

Die thorakoabdominelle PCT-CD mit technisch minimaler Dosis ermöglicht eine adäquate Erkennung aortoiliakaler Verkalkungen unterhalb der Strahlendosis der alternativen Röntgenaufnahmen.
09:24 - 09:50

Diskussion

Diskussion

Häufige Fragen

Wie kann ich mich zum RÖKO LEIPZIG anmelden?

Alle Informationen zur Anmeldung für den RÖKO LEIPZIG erhalten Sie unter Anmeldung.

Um einen zügigen Zugang zum Kongress zu erhalten, empfehlen wir allen, die digitale Anmeldung im Vorfeld zu nutzen.

Eine persönliche Anmeldung in Leipzig können Sie ab dem 13.05.2026 vor Ort am Registrierungscounter im Congress Center Leipzig (CCL) vornehmen.

Für teilnahmebegrenzte Kurse (Workshops/MTR-Workshops/MTR-Klinik-Seminare) fallen gesonderte Teilnahmegebühren an. Wir empfehlen, diese frühzeitig mit der Online-Anmeldung zu buchen.

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Ich halte einen Vortrag – was muss ich beachten?

Alle wichtigen Informationen rund um Ihren Vortrag beim 107. Deutscher Röntgenkongresses in Leipzig haben wir für Sie demnächst unter "Informationen für Vortragende" zusammengestellt.

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