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Das ist eine Meldung

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Poster-Session

Herz

Herz
Freitag, 15. Mai 2026 · 10:00 bis 10:45 Uhr
Diese Veranstaltung findet ausschließlich als Präsenzveranstaltung im Congress Center Leipzig (CCL) statt. Diese Veranstaltung kann nicht über einen Stream sondern nur vor Ort besucht werden.
15
Mai

Freitag, 15. Mai 2026

10:00 bis 10:45 Uhr · Raum: e-Poster Bereich  in Kalender übernehmen:   iCal  ·  Google

Veranstaltungsdetails

Veranstalter
Deutsche Röntgengesellschaft e.V.
Art
Poster-Session
Thema
Herzdiagnostik
Zielgruppe
Andere, Ärzte in Weiterbildung (AiW), Fachärzte, Ingenieure / Naturwiss., Studenten

Zertifizierungen

Der RÖKO LEIPZIG wird im Rahmen einer Kongresszertifizierung durch die Sächsische LÄK bewertet. Bitte beachten Sie die Hinweise unter A bis Z.

Ablauf

10:00 - 10:03

Vortrag (Poster)

Koronararterien-Kalzium-Scoring mit virtuellen versus echten Nativbildern aus der ultrahochauflösenden und normalauflösenden Photon-Counting-Koronar-CT-Angiographie

Jan Robert Kröger (Minden)

weitere Autoren

Jan Borggrefe (Minden) / Iram Shazadi (Minden) / Nina Pauline Haag (Minden) / Roman Gertz (Köln) / Julius Niehoff (Minden) / Alexey Surov (Minden) / Sophia Engel (Minden)

Zielsetzung

Ziel dieser Studie war die Validierung der Reliabilität des Koronararterien-Kalzium-Scorings (CACS) mittels virtueller Nativbilder (VNC), die aus der kontrastmittelverstärkten Photon-Counting (PC)-CCTA rekonstruiert wurden, im Vergleich zu echten Nativbildern (TNC). Zudem wurde der Einfluss auf die Klassifizierung der Plaque-Last untersucht.

Material und Methoden

239 Patienten, die eine PC-CCTA mit TNC-Scan erhielten, wurden retrospektiv eingeschlossen. Der Agatston-Score wurde für beide Datensätze (VNC und TNC) berechnet, wobei Scores ≤ 0,9 auf 0 gerundet wurden. Die Patienten wurden gemäß dem CAD-RADS 2.0-System in Plaque-Gruppen eingeteilt. Grenzfälle (P0 vs. P1) wurden durch zwei Radiologen in einer Konsensuslesung neu bewertet.

Ergebnisse

Die medianen Agatston-Scores zeigten keinen signifikanten Unterschied (TNC: 14,2 vs. VNC: 8,0; p = 0,54). Die Korrelation war exzellent (Intraclass Correlation Coefficient = 0,97). Trotz dieser exzellenten Korrelation wurde ein signifikanter Unterschied bei der Plaque-Klassifizierung nach CAD-RADS beobachtet (p = 0,01). Die Klassifizierung war initial nur bei 158/239 (66 %; κ = 0,73) Patienten konsistent. Nach der Konsensuslesung der Grenzfälle verbesserte sich die Übereinstimmung signifikant auf 205/239 (86 %; κ = 0,95) Patienten.

Schlussfolgerungen

Die mittels TNC- und VNC-Bildern ermittelten Agatston-Scores zeigen keine signifikanten Unterschiede und eine exzellente Konsistenz. Die Übereinstimmung bei der klinisch relevanten Plaque-Klassifizierung ist jedoch initial limitiert, was einen direkten Ersatz von TNC- durch VNC-Bilder für diesen Zweck verhindert. Eine Konsensuslesung verbesserte die Übereinstimmung deutlich, jedoch ist weitere Forschung vor einer breiten klinischen Implementierung erforderlich.
10:03 - 10:06

Vortrag (Poster)

Etablierung eines universellen Deep-Learning-Frameworks zur vollautomatischen 3D-Segmentierung des epikardialen Fettgewebes unabhängig von Kontrastphase und Scanregion

Leon Möhring

weitere Autoren

Henrik Kahl (Hamburg) / Jonas H. Lund (Hamburg) / Destina G. Aydemir (Hamburg) / Isabel Molwitz (Hamburg) / Haissam Ragab (Hamburg) / Rickmer Braren (Hamburg) / Mathias Meyer (Hamburg) / Jennifer Erley (Hamburg)

Zielsetzung

Epikardiales Fettgewebe (EAT) gilt als unabhängiger kardiovaskulärer Risikomarker, dessen Routinemessung bislang durch aufwändige manuelle Segmentierung und variable CT-Protokolle limitiert ist. Bestehende Deep-Learning-Ansätze sind abhängig von Kontrastphasen und kardiospezifischen Protokollen. Die Stärke von radiologischen Biomarkern liegt jedoch in der breiten Anwendung auf einer Vielzahl von Routineuntersuchungen. Ziel war die Entwicklung eines universellen Deep-Learning-Frameworks zur vollautomatischen 3D-EAT-Quantifizierung über verschiedene Kontrastphasen und Scanregionen hinweg.

Material und Methoden

Ein zweistufiges „coarse-to-fine“-Verfahren mit zwei sequenziellen 3D-U-Net-Modellen wurde auf 54 CT-Datensätzen trainiert: 18 kardiale (arterielle Phase), 18 Thorax-/Abdomen- (portalvenöse Phase) und 18 Low-Dose-Thorax-CTs (nativ). Vier Datensätze pro Kategorie bildeten das unabhängige Testset. Die Ground Truth (GT) wurde durch manuelle Referenzsegmentierungen gebildet. Das Modell segmentiert zunächst den Perikardsack in reduzierter Auflösung (4 mm), erzeugt daraus ein beschnittenes Volumen und führt anschließend eine Feinsegmentierung (1 mm) durch. Die EAT-Extraktion erfolgt über Hounsfield-Unit-Schwellenwerte (-190 bis -30 nativ oder arteriell bzw. -190 bis 0 portalvenös).

Ergebnisse

Auf 12 unabhängigen Testdatensätzen erzielte die Segmentierung des Perikardsackes DICE-Werte von 0,94 (arteriell), 0,89 (portalvenös) und 0,94 (nativ). Für das EAT betrugen die DICE-Werte 0,78, 0,75 und 0,83. Die mittlere Volumenabweichung lag bei 3,7 %, 14,6 % und 1,9 %, mit hoher Korrelation zur GT (r = 0,98; p < 0,001). Die Verarbeitungszeit betrug < 30 s pro Fall gegenüber 15–20 min manuell.

Schlussfolgerungen

Das entwickelte Framework ermöglicht eine robuste, vollautomatische EAT-Quantifizierung, unabhängig von Kontrastphase oder Scanregion. Somit eröffnet der Ansatz neue Möglichkeiten zur automatisierten kardialen Risikostratifikation, auch in nicht kardiospezifischer CT-Diagnostik.
10:06 - 10:09

Vortrag (Poster)

KI-basierte Rauschunterdrückung verbessert die Bildqualität ultra-hochaufgelöster Photon-Counting CCTA über das Niveau der Quantum-Iterativen Rekonstruktion hinaus

Anton Kilburg (Mainz)

weitere Autoren

Tilman Emrich (Mainz) / Sebastian Steinmetz (Mainz)

Zielsetzung

Die ultra-hochaufgelöste (UHR) koronare CT-Angiographie (CCTA) mit Photon-Counting-Detector-Technologie (PCD-CT) ermöglicht eine außergewöhnlich detailreiche Darstellung der Koronararterien, ist jedoch mit erhöhtem Bildrauschen verbunden. Die Quantum-Iterative-Rekonstruktion (QIR), ein speziell für PCD-CT entwickelter Algorithmus zur Rauschreduktion, kann die Bildqualität verbessern, ohne die Kantenschärfe zu beeinträchtigen. Dennoch zeigen UHR-CCTA-Bilder selbst bei maximaler QIR-Stufe weiterhin ein deutliches Rauschen. Ziel dieser Studie war es, zu prüfen, ob ein KI-basierter Denoising-Algorithmus die Bildqualität weiter verbessern kann.

Material und Methoden

Retrospektiv wurden CCTA-Datensätze von 25 Patienten mit koronarer Herzkrankheit ausgewertet, die mittels PCD-CT bei einer In-Plane-Auflösung von 0,11 mm akquiriert wurden. Die Rekonstruktion erfolgte mit einer Schichtdicke von 0,2 mm – jeweils ohne QIR sowie mit allen QIR-Stufen (1–4). Anschließend wurde jedes Bildset mit einem CE-zertifizierten KI-basierten Denoising-Tool (ClariACE, ClariPi) nachverarbeitet. Zwei erfahrene Radiologen bewerteten Gesamtbildqualität, Schärfe, Rauschen und Gefäßwanddarstellung anhand einer fünfstufigen Likert-Skala. Unterschiede wurden mittels Wilcoxon-Vorzeichen-Rang-Test analysiert.

Ergebnisse

In allen Parametern erzielten die KI-entrauschten Bilder signifikant höhere Bewertungen (P < 0,001) als die nicht entrauschten Datensätze. Die Gesamtbildqualität verbesserte sich bei allen QIR-Stufen deutlich (2 [IQR, 2–3] vs. 4 [IQR, 3–5], P < 0,001). Die besten Ergebnisse wurden bei KI-entrauschten Bildern der höchsten QIR-Stufe erzielt, insbesondere hinsichtlich der Gefäßwandkontur (5 [IQR, 4–5] vs. 4 [IQR, 3–4]). Die Interreader-Übereinstimmung war gut.

Schlussfolgerungen

KI-gestützte Rauschunterdrückung verbessert die Bildqualität ultra-hochaufgelöster CCTA signifikant über das Niveau der Quantum-Iterativen Rekonstruktion hinaus und stellt ein vielversprechendes Werkzeug zur weiteren Optimierung der CCTA-Bildgebung dar.
10:09 - 10:12

Vortrag (Poster)

Kardiale Photon-Counting-CT zur Risikostratifizierung im Rahmen der LTX-Evalutaion

Maximilian Moos (Mainz)

weitere Autoren

Lukas Müller (Mainz) / Tilman Emrich (Mainz)

Zielsetzung

Die präzise Auswahl geeigneter Transplantationskandidaten ist im Rahmen der Lebertransplantations-(LTX)-Evaluation von entscheidender Bedeutung, insbesondere angesichts der bestehenden Organknappheit. Eine strukturierte kardiovaskuläre Abklärung ist hierbei essenziell, um Patienten mit relevantem koronarem Risiko frühzeitig zu identifizieren und zu behandeln. Ziel dieser Arbeit war es, zu untersuchen, ob die kardiale CT mittels Photon-Counting-Detector-CT (PCD-CT) einen wertvollen Beitrag zur kardialen Risikostratifizierung im Rahmen der LTX-Evaluation leisten kann.

Material und Methoden

Retrospektiv wurden 25 Patienten analysiert, die zwischen Oktober 2022 und Mai 2024 in Mainz lebertransplantiert wurden und im Rahmen der LTX-Evaluation eine kardiale CT mit einem PCD-CT erhielten. Die koronaren Befunde wurden nach dem CAD-RADS-Score klassifiziert. Erfasst wurden prä- und posttransplantäre kardiale Ereignisse (Myokardinfarkt, Revaskularisation, kardialer Tod) innerhalb eines Jahres nach LTX.

Ergebnisse

Der mediane CAD-RADS-Score betrug 2 (Spanne 0–4A), 4A (n=2). Einer der beiden Patienten mit CAD-RADS 4A erhielt prätransplantär eine Stentimplantation und zeigte im einjährigen Follow-up kein kardiales Ereignis; der zweite Patient mit CAD-RADS 4A blieb ebenfalls ereignisfrei. Ein Patient mit CAD-RADS 2 erlitt postoperativ einen Myokardinfarkt Typ 2, ohne Nachweis einer relevanten Stenose in der Koronarangiographie. Alle übrigen Patienten blieben im ersten Jahr nach LTX kardiologisch komplikationslos. Eine Erweiterung in Form eines LTX-Evaluationskollektiv ohne stattgehabte Transplantation ist geplant.

Schlussfolgerungen

Die kardiale CT mittels PCD-CT stellt ein geeignetes, nicht-invasives Verfahren zur Ergänzung der LTX-Evaluation dar. Das Verfahren ermöglicht eine präzise Detektion relevanter Koronarsklerosen und unterstützt die gezielte Auswahl von Transplantationskandidaten.
10:12 - 10:15

Vortrag (Poster)

Einstellungen zuweisender Hausärzte gegenüber der kardialen Computertomographie

Max-Johann Sturm (Würzburg)

weitere Autoren

Til Uebel (Würzburg) / Viktor Hartung (Würzburg) / Henner Huflage (Würzburg) / Anne Simmenroth (Würzburg) / Ildikó Gágyor (Würzburg) / Thorsten A. Bley (Würzburg)

Zielsetzung

Mit der Aufnahme der Koronar-CT-Angiographie (CCTA) in den Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen ab 2025 wurde ein neuer diagnostischer Standard in der ambulanten Versorgung der koronaren Herzkrankheit (KHK) etabliert. Hausärztinnen und Hausärzte spielen dabei eine zentrale Rolle bei der Indikationsstellung und Überweisung. Ziel der Arbeit war es, Kenntnisse bzw. Einstellungen von Hausärzten zur CCTA zu erfassen und potenzielle Barrieren bei der weiteren Implementierung zu identifizieren.

Material und Methoden

20 Hausärztinnen und Hausärzte aus Praxen im Bayerischen Forschungsnetz in der Allgemeinmedizin (BayFoNet) nahmen zwischen Februar und Juni 2025 an einer anonymen online-Befragung über die Plattform EvaSys (evasys GmbH, Lüneburg) teil. Der Fragebogen umfasste 16 Items zu diagnostischem Vorgehen bei Verdacht auf KHK, Kenntnissen und Einstellungen zur CCTA bzw. des G-BA-Beschlusses. Die Auswertung erfolgte deskriptiv.

Ergebnisse

55% der Befragten fühlten sich über die CCTA unzureichend informiert. Auf einer Skala von 1 (unsicher) bis 5 (sicher) betrug der Mittelwert der Selbsteinschätzung der Sicherheit zur CCTA-Indikation 2,7. 85% der Befragten wünschten sich Fortbildungsangebote, bevorzugt online. Den G-BA-Beschluss bewerteten 45% als sinnvoll, 40% als unentschieden. Ähnlich gaben 40% der Hausärzte an, Patienten künftig häufiger zur CCTA zu überweisen. Als Chancen wurden die Vermeidung invasiver Diagnostik (95%) und Risikoreduktion für Patienten (75%) genannt. Als Risiken werden u.a. fehlende ambulante Strukturen (50%) und mögliche Überdiagnostik (50%) aufgeführt.

Schlussfolgerungen

Hausärztinnen und Hausärzte zeigen Interesse an der CCTA, sehen jedoch Informationsdefizite und strukturelle Hürden. Eine gezielte Einbindung der Primärversorgung durch Fortbildungsangebote und klare Kommunikationswege scheint eine mögliche Strategie, um eine breitere Implementierung der CCTA erfolgreich zu gestalten.
10:15 - 10:18

Vortrag (Poster)

Machbarkeit der Integration einer routinemäßigen kardialen CCTA in die präoperative Planungs-CT zur Beurteilung von Lebertransplantationskandidaten als „One-Stop-Shop“-Ansatz

Felix Pfister (Leipzig)

weitere Autoren

Annika Reuser (Leipzig) / Jonas Schumacher (Leipzig) / Felix Teske (Leipzig) / Florian van Bömmel (Leipzig) / Thomas Berg (Leipzig) / Daniel Seehofer (Leipzig) / Ulrich Laufs (Leipzig) / Timm Denecke (Leipzig) / Sebastian Ebel (Leipzig)

Zielsetzung

Die koronare Herzkrankheit (KHK) ist eine Hauptursache früher Mortalität nach Lebertransplantation (LT). Die koronare CT-Angiographie (CCTA) besitzt einen hohen negativen prädiktiven Wert für KHK, wird jedoch bisher nicht routinemäßig in präoperative Standardprotokolle integriert. Ziel dieser Studie war es, die Machbarkeit, den diagnostischen Nutzen und die Bildqualität eines kombinierten CCTA–Thorax-Abdomen-CT-Protokolls als „One-Stop-Shop“-Ansatz für LT-Kandidaten zu untersuchen.

Material und Methoden

In dieser retrospektiven, monozentrischen Studie wurden 50 LT-Kandidaten mittels kombiniertem CT-Protokoll untersucht: native Kalkscore-Erhebung, EKG-getriggerte CCTA und multiphasische CT von Thorax, Abdomen und Nasennebenhöhlen. Die koronare Verkalkung wurde anhand des Agatston-Scores quantifiziert, Stenosen nach CAD-RADS klassifiziert. Bildqualität, Strahlenexposition sowie kardiale und leberspezifische Parameter wurden analysiert.

Ergebnisse

In 92 % der Fälle war die CCTA diagnostisch verwertbar. Signifikante Koronarstenosen (≥ 50 %) fanden sich bei 7 Patienten; 3 benötigten zusätzliche Untersuchungen. Der mediane Agatston-Score betrug 33,6 AU und korrelierte positiv mit Alter, Diabetes und BMI. Trotz der CCTA blieb die Bildqualität des Abdomens hoch (SNR 22,7; CNR 30,3); alle hepatozellulären Karzinome zeigten adäquate arterielle Kontrastierung. Die mittlere Strahlendosis der CCTA betrug 5,13 mSv. Während eines mittleren Follow-ups von 301 Tagen wurden keine MACE beobachtet.

Schlussfolgerungen

Das kombinierte CT-Protokoll bietet einen relevanten diagnostischen Mehrwert bei LT-Kandidaten. Es ermöglicht eine effiziente kardiovaskuläre und abdominelle Beurteilung in einer Sitzung und könnte die präoperative Diagnostik vereinfachen sowie zusätzliche kardiale Untersuchungen reduzieren.
Retrospektives, monozentrisches Design, geringe Fallzahl und fehlende Interobserver-Analyse begrenzen die Generalisierbarkeit, ebenso fehlen Langzeit- und Kostenanalysen.
10:18 - 10:21

Vortrag (Poster)

Vergleich von Standard- und experimentellen T2-Mapping-Sequenzen zur myokardialen Gewebecharakterisierung im kardialen MRT

Fabian Edelmann (Tübingen)

weitere Autoren

Jens Kübler (Tübingen) / Thomas Küstner (Tübingen) / Pauline Gut (Lausanne) / Petros Martirosian (Tübingen) / Konstantin Nikolaou (Tübingen) / Patrick Krumm (Tübingen)

Zielsetzung

Das T2-Mapping ermöglicht die quantitative Beurteilung myokardialer Ödeme bei ischämischen und nicht-ischämischen Herzerkrankungen. Klinisch etabliert ist die T2-präparierte bSSFP-basierte Produktsequenz Siemens MyoMaps, die robuste T2-Werte liefert, jedoch anfällig für Suszeptibilitätsartefakte und Herzfrequenzeinflüsse ist. Experimentelle T2-präparierte FLASH-Sequenzen versprechen eine geringere Artefaktanfälligkeit und höhere Präzision. Eine systematische Untersuchung der Vergleichbarkeit beider Ansätze im klinischen Einsatz steht bislang aus.

Material und Methoden

In einer prospektiven, monozentrischen Vergleichsstudie (seit 10/2024) wurden 64 Patienten mit klinischer Herz-MRT-Indikation und 19 gesunde Probanden untersucht. Bestimmt wurden T2-Relaxationszeiten in drei Kurzachsenebenen (basal, mittventrikulär, apikal) sowie segmentweise nach dem 17-Segment-Modell (ohne Apex) mittels cvi42 (Version 6.1.3, Circle CVI) automatisiert und ggf. manuell korrigiert. Verglichen wurden die Produktsequenz MyoMaps und eine experimentelle T2-präparierte FLASH-Sequenz. Die Auswertung erfolgte mittels Bland-Altman-Analyse.

Ergebnisse

Insgesamt wurden 83 Personen eingeschlossen (56 % männlich, mittleres Alter 37 [19-84]). Die Bland-Altman-Analyse zeigte zwischen der T2-präparierten FLASH- und der MyoMaps-Sequenz eine mittlere Abweichung von –7,1 ms für Patienten und Probanden, -7,6 ms für Probanden und -6,9 ms für Patienten. Die Regressionsanalyse ergab jeweils keinen signifikanten proportionalen Bias (p > 0,05). Artefaktbedingte Einschränkungen bei der Messung zeigten sich in der Produktsequenz bei 8 Individuen (12,5%), in der FLASH-Sequenz bei 10 Individuen (15,6%).

Schlussfolgerungen

Die T2-präparierte FLASH-Sequenz liefert im Vergleich zur Standardsequenz konsistent niedrigere, aber reproduzierbare T2-Werte und stellt damit eine klinisch gleichwertige mögliche Alternative zur Produktsequenz mit vergleichbarer Artefaktanfälligkeit dar.
10:21 - 10:45

Diskussion

Diskussion

Häufige Fragen

Wie kann ich mich zum RÖKO LEIPZIG anmelden?

Alle Informationen zur Anmeldung für den RÖKO LEIPZIG erhalten Sie unter Anmeldung.

Um einen zügigen Zugang zum Kongress zu erhalten, empfehlen wir allen, die digitale Anmeldung im Vorfeld zu nutzen.

Eine persönliche Anmeldung in Leipzig können Sie ab dem 13.05.2026 vor Ort am Registrierungscounter im Congress Center Leipzig (CCL) vornehmen.

Für teilnahmebegrenzte Kurse (Workshops/MTR-Workshops/MTR-Klinik-Seminare) fallen gesonderte Teilnahmegebühren an. Wir empfehlen, diese frühzeitig mit der Online-Anmeldung zu buchen.

Wie stelle ich mein persönliches Kongressprogramm zusammen?

Um Ihnen die persönliche Kongressplanung im Rahmen des RÖKO LEIPZIG so einfach wie möglich zu machen, haben wir für Sie die Vormerken-Funktion eingeführt, mit deren Hilfe Sie Ihr persönliches Kongressprogramm zusammenstellen und jederzeit online darauf zugreifen können.

Informationen zum Vormerken finden Sie auf der Seite "So gestalten Sie Ihr persönliches Programm für den RÖKO LEIPZIG", Ihr persönliches RÖKO LEIPZIG-Programm finden Sie im Benutzermenü in Listenansicht und als grafische Tagesansicht.

Ich halte einen Vortrag – was muss ich beachten?

Alle wichtigen Informationen rund um Ihren Vortrag beim 107. Deutscher Röntgenkongresses in Leipzig haben wir für Sie demnächst unter "Informationen für Vortragende" zusammengestellt.

Wie erwerbe ich CME-Punkte auf dem RÖKO LEIPZIG?

Der Deutsche Röntgenkongress wird von der Sächsischen Landesärztekammer (LÄK) zertifiziert.

Bitte beachten Sie: Sollten Sie als Fachärztin oder Facharzt Fortbildungspunkte erwerben, erfolgt die Übermittlung der gesammelten CME-Punkte nach dem RÖKO LEIPZIG automatisch an Ihre Ärztekammer. Voraussetzung hierfür ist, dass Ihre EFN im Registrierungssystem hinterlegt ist.

Für die Erfassung ist das Scannen des QR-Codes auf Ihrem Kongressausweis sowie des QR-Codes der besuchten Sitzungen erforderlich. Hierfür benutzen Sie den Scannerfunktion Ihres mobilen Endgerätes.

Weitere Informationen unter Zertifizierung.

Falls keine EFN-Nummer hinterlegt ist, können Sie diese in dem Modul „Mein Account“ im Registrierungssystem ergänzen oder uns per E-Mail an registrierung-roeko@kukm.de mitteilen.

Wie erhalte ich Anwesenheits- bzw. Teilnahmebescheinigungen?

Sie können Ihre Teilnahmebescheinigung mit den ausgewiesenen CME-Punkten ca. drei Wochen nach dem Kongress im Registrierungssystem abrufen. Sobald der Download möglich ist, werden Sie per E-Mail benachrichtigt.

Wie evaluiere ich den RÖKO LEIPZIG?

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