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Das ist eine Meldung

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Poster-Session

Intervention vaskulär

Intervention vaskulär
Donnerstag, 14. Mai 2026 · 10:15 bis 10:55 Uhr
Diese Veranstaltung findet ausschließlich als Präsenzveranstaltung im Congress Center Leipzig (CCL) statt. Diese Veranstaltung kann nicht über einen Stream sondern nur vor Ort besucht werden.
14
Mai

Donnerstag, 14. Mai 2026

10:15 bis 10:55 Uhr · Raum: e-Poster Bereich  in Kalender übernehmen:   iCal  ·  Google

Veranstaltungsdetails

Veranstalter
Deutsche Röntgengesellschaft e.V.
Art
Poster-Session
Thema
Interventionelle Radiologie (Vaskuläre Interventionen)
Zielgruppe
Andere, Ärzte in Weiterbildung (AiW), Fachärzte, Ingenieure / Naturwiss., Studenten

Zertifizierungen

Der RÖKO LEIPZIG wird im Rahmen einer Kongresszertifizierung durch die Sächsische LÄK bewertet. Bitte beachten Sie die Hinweise unter A bis Z.

Ablauf

10:15 - 10:18

Vortrag (Poster)

Multizentrische Untersuchung des Verzweigungsmusters und des Anastomosennetzwerkes der Genikulararterien mit Implikationen für die Genikulararterienembolisation

Arian Taheri Amin (13353)

weitere Autoren

Lena Wilms (Duesseldorf) / Nikolas Steinfort (Duesseldorf) / Daniel Weiss (Duesseldorf) / Kai Jannusch (Duesseldorf) / Patrick Freyhardt (Krefeld) / Claus Nolte-Ernsting (Mülheim an der Ruhr) / Marcus Katoh (Krefeld) / Arno Bücker (Homburg) / Peter Minko (Duesseldorf)

Zielsetzung

Untersuchung der Anatomie der Genikulararterien (GA) und des Anastomosennetzwerkes anhand intraprozeduraler digitaler Subtraktionsangiographien (DSA).

Material und Methoden

In dieser retrospektiven, multizentrischen Studie wurden Patienten analysiert, die sich zwischen Januar 2019 und Dezember 2023 einer Genikulararterienembolisation (GAE) unterzogen hatten. DSA-Bilder wurden ausgewertet, um die Anatomie der Genikulararterien und deren Anastomosen zu beurteilen.

Ergebnisse

Insgesamt wurden 393 GAEs bei 358 Patienten mit minimaler bis schwerer Osteoarthritis (Kellgren/Lawrence-Grad I–IV) analysiert. Anastomosen zwischen GAs wurden bei allen Patienten beobachtet.
Im medialen Kompartiment wurden Anastomosen zwischen der Deszendierenden GA (DGA) und der Superiomedialen GA (SMGA) in 158 Fällen (40 %), identifiziert, zwischen DGA und Inferiomedialer GA (IMGA) in 132 Fällen (34 %) sowie zwischen SMGA und IMGA in 64 Fällen (16 %).
Im lateralen Kompartiment fanden sich Anastomosen zwischen der Superiolateralen GA (SLGA) und der Inferiolateralen GA (ILGA) in 192 Fällen (49 %), zwischen ILGA und der Ateria Tibialis Anterior Recurrens (ARTA) in 152 Fällen (39 %) sowie zwischen SLGA, ILGA und ARTA in 91 Fällen (23 %).
Anastomosen zwischen medialem und lateralem Kompartiment wurden zwischen DGA und SLGA in 59 Fällen (15 %), zwischen DGA und ILGA in 87 Fällen (22 %) und zwischen IMGA und ILGA in 94 Fällen (24 %) nachgewiesen. Der mittlere Gefäßdurchmesser der Anastomosen lag zwischen 0,2 und 1,1 mm.

Schlussfolgerungen

Anastomosen zwischen GA sind häufig und weit verzweigt, mit Durchmessern, die die Größen der bei der GAE üblicherweise verwendeten Partikel (100–300 µm) und Mikrokatheter (1,7–2,4F) überschreiten.
10:18 - 10:21

Vortrag (Poster)

Genikulararterienembolisation mittels temporärer Embolisate bei leichter bis schwerer Osteoarthritis und chronischen Schmerzen nach Knieendoprothese

Arian Taheri Amin (13353)

weitere Autoren

Eva Kemmer (Düsseldorf) / Ann-Joel Hübner (Düsseldorf) / Paula Krüselmann (Düsseldorf) / Farid Ziayee (Berlin) / Lena Wilms (Düsseldorf) / Bijan Fink (Düsseldorf) / Kai Jannusch (Düsseldorf) / Peter Minko (Duesseldorf)

Zielsetzung

Untersuchung der Sicherheit, Technik und klinischen Wirksamkeit der Genikulararterienembolisation (GAE) unter Verwendung resorbierbarer Gelatine-Mikrosphären (RGM) bei Patienten mit Osteoarthritis (OA) des Knies oder persistierenden Schmerzen nach Knie-Totalendoprothese (TEP).

Material und Methoden

In diese prospektive Beobachtungsstudie wurden 45 Patienten mit Knie-OA (Kellgren–Lawrence-Grad 1–4, n=35) oder persistierenden Schmerzen nach Knie-TEP (n=10) eingeschlossen. Die GAE wurde unter Verwendung von 100–300 µm großen RGM durchgeführt. Das Embolisationsvolumen und die behandelten Gefäße wurden dokumentiert. Die klinischen Ergebnisse wurden anhand des Knee Injury and Osteoarthritis Outcome Score (KOOS) und der Numeric Rating Scale (NRS) zu Studienbeginn sowie nach 6 Wochen, 3 und 6 Monaten erhoben. Psychische Begleiterkrankungen wurden mittels Hospital Anxiety and Depression Scale (HADS) erfasst. Unerwünschte Ereignisse wurden aufgezeichnet.

Ergebnisse

Nach 6 Monaten zeigte sich eine durchschnittliche Verbesserung des NRS um 35 % und der KOOS-Subskala Schmerz um 55 % (p < 0,001), ohne signifikante Unterschiede zwischen OA-Graden und der post-TEP Gruppe. Im Median wurden 3 (2–6) Gefäße embolisiert, mit einem medianen Gesamtvolumen von 6,5 mL (2,1–18,0 mL) pro Sitzung. Patienten mit einem HADS-Score > 8 wiesen geringere Verbesserungen im KOOS auf (bis zu 2,2 Punkte weniger pro zusätzlichem HADS-Punkt; p < 0,05). Das Gesamtvolumen der Embolisate war bei fortgeschrittener OA und post-TEP signifikant höher und nahm im Mittel um 2,7 mL pro OA-Grad zu (p < 0,0001). Schwere Komplikationen traten nicht auf.

Schlussfolgerungen

GAE unter Verwendung von RGM in Dosen über 2 mL ist sicher und zeigt eine kurzzeitige klinische Wirksamkeit über alle OA-Schweregrade hinweg sowie bei postoperativen Schmerzen nach Knie-TEP. Patienten mit fortgeschrittener OA und post-TEP Schmerzen erhielten höhere Embolisationsvolumina. Ein HADS-Score > 8 ist mit einem verminderten klinischen Wirksamkeit assoziiert.
10:21 - 10:24

Vortrag (Poster)

Präklinische Evaluation eines neuartigen MRT-sicheren Stentsystems im in-vitro und in-vivo Modell unter Echtzeit-MRT-Bildgebung

Sebastian Arens (Freiburg)

weitere Autoren

Alexander Maßmann (Stuttgart)

Zielsetzung

Ziel war die präklinische Evaluation eines neu entwickelten MRT-kompatiblen geflochtenen Stentsystems hinsichtlich technischer Machbarkeit und Sicherheit bei der Anwendung in human-analogen Becken- und Beingefäßen unter Echtzeit-MRT-Steuerung.

Material und Methoden

Zunächst wurde ein anatomisch realistisches In-vitro-Modell der Beckenstrombahn auf Basis von CT/MRT-Datensätzen mittels 3D-Druckverfahren erstellt. Anschließend erfolgte die Simulation der Stentimplantation im 3-Tesla MRT-System (Siemens Magnetom Vida) unter Echtzeitbildgebung. Für die in-vivo Evaluation wurden bei neun Hausschweinen insgesamt 27 Stents (2×12/80 mm, 1×18/120 mm pro Tier) in die Beckenstrombahn implantiert. Beurteilt wurden Implantationsfähigkeit, Repositionierbarkeit, Handhabbarkeit und Visualisierbarkeit des Systems anhand standardisierter Likert-Skalen.

Ergebnisse

Das Einbringen und Positionieren des Kathetersystems war in allen Fällen erfolgreich. Eine Limitation zeigte sich insbesondere im venösen System aufgrund unzureichender Flusssignale, wohingegen das arterielle Gefäßsystem eine gute Visualisierung ermöglichte. Die Stents konnten vollständig und kontrolliert freigesetzt werden. Die Außenkonturen waren gut abgrenzbar, jedoch ohne Einblick in das Stentlumen. Die Repositionierung und erneute Freisetzung waren reproduzierbar möglich. Optimierungsbedarf bestand beim finalen Ablösen des Stents vom Kathetersystem. Konventionelle Angiographien bestätigten eine vollständige Entfaltung und anatomiegerechte Adaptation.

Schlussfolgerungen

Die präklinischen Untersuchungen belegen die technische Machbarkeit der MRT-gesteuerten Implantation segmentiert geflochtener venöser Stents. Die Ergebnisse liefern wertvolle Hinweise zur Optimierung der MR-Bildgebung sowie der notwendigen Eigenschaften des Stentsystems. Weitere Studien sind zur Optimierung der Technik insbesondere für das venöse Gefäßsystem notwendig.
10:24 - 10:27

Vortrag (Poster)

Präklinische Evaluation MRT-kompatibler Führungsdrähte für MRT-gesteuerte endovaskuläre Interventionen

Sebastian Arens (Freiburg)

weitere Autoren

Alexander Maßmann (Stuttgart/Homburg)

Zielsetzung

Ziel dieser Studie war die präklinische Evaluation und der Vergleich zweier CE-zugelassener MRT-kompatibler Führungsdrähte hinsichtlich Sichtbarkeit, Manövrierbarkeit und Stabilität bei MRT-gesteuerten endovaskulären Eingriffen.

Material und Methoden

Untersucht wurden zwei 0,89 mm/0,035"-Führungsdrähte (MaRVis Golden Wire und epflex Meranda) im Rahmen MRT-gesteuerter Katheterisierungen viszeraler Arterien (Truncus coeliacus, Arteria mesenterica superior, Nierenarterien) bei neun Hausschweinen. Die Untersuchungen erfolgten in einem 3-Tesla MRT-System (Siemens Magnetom Vida) unter Echtzeitbildgebung. Bewertet wurden Kanülierungszeiten, Stabilität bei Kathetereinführung sowie Sichtbarkeit und Handhabbarkeit anhand definierter Likert-Skalen. Die statistische Analyse erfolgte deskriptiv mit Prüfung der statistischen Signifikanz (p<0,05).

Ergebnisse

Beide Führungsdrähte ermöglichten eine sichere und gut steuerbare Katheterisierung der Zielgefäße. Die Sichtbarkeit wurde insgesamt als sehr gut bis exzellent bewertet, mit leichtem Vorteil des epflex Meranda in distalen Gefäßabschnitten. Die durchschnittlichen Kanülierungszeiten waren dabei kürzer für den epflex Meranda, insbesondere in der Aorta abdominalis und der linken Nierenarterie (nominal signifikant, p<0,05). Hinsichtlich Stabilität und Manövrierbarkeit zeigten sich keine relevanten Unterschiede. Dabei erhielten beide Systeme Maximalbewertungen.

Schlussfolgerungen

Beide getesteten MRT-kompatiblen Führungsdrähte zeigten eine sehr gute Eignung für MRT-gesteuerte endovaskuläre Eingriffe mit hoher Sichtbarkeit, Stabilität und Handhabbarkeit. Die Unterschiede sind dabei auf unterschiedliche Markierungstechniken zurückzuführen. Insgesamt bestätigen die Ergebnisse die technische Machbarkeit und Zuverlässigkeit aktueller MRT-Führungsdrähte und liefern eine Grundlage für gezielte Weiterentwicklungen in Richtung der klinischen Anwendung.
10:27 - 10:30

Vortrag (Poster)

Antecubitale versus pektorale Portsysteme: Gründe und Ergebnisse bildgestützter Funktionskontrollen

Kristina Krompaß

weitere Autoren

Jan-Peter Grunz (Würzburg) / Anette Thurner (Würzburg) / Thorsten Bley (Würzburg) /

Zielsetzung

Port-Systeme werden für die langfristige intravenöse Therapie eingesetzt, können jedoch Funktionsstörungen entwickeln, die bildgestützte Eingriffe erfordern. Ziel dieser Studie war es antecubital und pektoral implantierte Ports hinsichtlich der Überweisungsgründe, der Ursachen von Fehlfunktionen und der Wirksamkeit interventioneller Maßnahmen zu vergleichen.

Material und Methoden

In dieser retrospektiven monozentrischen Studie wurden 1.432 bildgesteuerte Funktionskontrollen vollständig implantierbarer Portsysteme (751 antecubital, 681 pektoral) ausgewertet, die zwischen Januar 2008 und Juni 2022 durchgeführt wurden. Erfasst wurden Patientendaten, portspezifische Informationen und Überweisungsgründe. Zudem wurde die Häufigkeit von Punktionsfehlern, thrombotischen und mechanischen Komplikationen sowie Infektionen analysiert und zwischen den Implantationsorten verglichen.

Ergebnisse

Fehlfunktionen traten bei antecubitalen Ports signifikant später auf als bei pektoralen Systemen (Median 120 Tage [IQR 43–354] vs. 96 Tage [IQR 22–404]; p=0,003). Injektionsresistenzen waren bei antecubital gelegenen Ports häufiger (72,2 % vs. 62,2 %; p<0,001), Punktionsschwierigkeiten (2,1 % vs. 10,6 %; p<0,001) und fehlende Blutaspiration (2,4 % vs. 5,7 %; p=0,014) dagegen bei pektoralen. Thrombosen stellten in beiden Gruppen die häufigste Ursache der Funktionsstörung dar (35,1 % vs. 34,6 %; p=0,774). Punktionsfehler traten signifikant häufiger bei pektoral implantierten Ports auf (11,3 % vs. 5,2 %; p<0,001), während Infektionen häufiger bei antecubitalen Systemen diagnostiziert wurden (4,1 % vs. 1,0 %; p<0,001). Die meisten Ports waren nach bildgestürzter Intervention wieder regelrecht nutzbar (86,2 % antecubital vs. 85,5 % pektoral; p=0,499).

Schlussfolgerungen

Interventionell-radiologische Funktionskontrollen stellen einen minimalinvasiven und effektiven Ansatz zur Wiederherstellung und Sicherung der Portfunktion dar und ermöglichen Portpatienten eine kontinuierliche intravenöse Therapie oder Ernährung.
10:30 - 10:33

Vortrag (Poster)

Ein einfaches Gefäßmodell für die simulationsbasierte Lehre

Florian Wilke (Hannover)

weitere Autoren

Jan-Erik Schulz (Minden) / Bastian Szermerski (Hannover) / Lilli Geworski (Hannover)

Kurzzusammenfassung

Die simulationsbasierte Lehre bietet in einem realitätsnahen und zugleich geschützten Lernumfeld die Möglichkeit komplexe Untersuchungssituationen zu trainieren, ausgeführte Handlungen zu reflektieren und somit eigene Kompetenzen aufzubauen. Mit dem Fokus auf eine günstige Beschaffung und die einfache Handhabung wurde dazu für den Fachbereich der Angiographie ein Gefäßmodell entwickelt. Auf einem klinischem CT-Datensatz wurden der Aortenbogen, die arteriellen Nieren- und Leberabzweigungen sowie die Aortenbifurkation segmentiert. An diesen segmentierten Teilstücken wurden anschließend konstruierte Anschlussmuffen angefügt und mit einen 3D Drucker als Resin-Modell ausgedruckt. Das so entstandene Stecksystem ermöglicht die Verbindung aller Elemente mit handelsüblichen transparenten Schläuchen unterschiedlicher Größen. Dadurch ist es möglich verschiedene angiographische Szenarien auch ohne Röntgenstrahlung sichtbar und haptisch zu gestalten. Das Stecksystem erlaubt Fehler und kann durch ein schnelles Ersetzen von Teilstücken unverzüglich in den Urzustand zurückgesetzt werden, sodass ohne großen Zeitverlust die Intervention von vorne beginnen kann.

Lernziele

Ziel ist es die Entwicklung beruflicher Handlungskompetenz auf fachlich-technischer Ebene zu fördern, wodurch zusätzlich auch kommunikative und reflexive Fähigkeiten gestärkt werden, um nachhaltiges und erfahrungsbasiertes Lernen zu ermöglichen.
Durch die zusätzliche theoretische Material-Lehre kann das daraus gewonnene Wissen im Simulationsunterricht angewendet werden. Die Arbeit im Team ermöglicht zusätzlich hier einen Austausch bei der Wahl des Materials in Bezug auf die vorliegende Intervention.
Die lernende Person bekommt nicht nur das Gefühl für das Zusammenspiel von Schleuse, Draht und Katheter innerhalb eines Gefäßsystems unter sterilen Bedingungen, sondern kann seine Geschicklichkeiten in Bezug auf die Seldinger-Technik und auch die richtige Platzierung von Ballons oder Stents trainieren.
10:33 - 10:55

Diskussion

Diskussion

Häufige Fragen

Wie kann ich mich zum RÖKO LEIPZIG anmelden?

Alle Informationen zur Anmeldung für den RÖKO LEIPZIG erhalten Sie unter Anmeldung.

Um einen zügigen Zugang zum Kongress zu erhalten, empfehlen wir allen, die digitale Anmeldung im Vorfeld zu nutzen.

Eine persönliche Anmeldung in Leipzig können Sie ab dem 13.05.2026 vor Ort am Registrierungscounter im Congress Center Leipzig (CCL) vornehmen.

Für teilnahmebegrenzte Kurse (Workshops/MTR-Workshops/MTR-Klinik-Seminare) fallen gesonderte Teilnahmegebühren an. Wir empfehlen, diese frühzeitig mit der Online-Anmeldung zu buchen.

Wie stelle ich mein persönliches Kongressprogramm zusammen?

Um Ihnen die persönliche Kongressplanung im Rahmen des RÖKO LEIPZIG so einfach wie möglich zu machen, haben wir für Sie die Vormerken-Funktion eingeführt, mit deren Hilfe Sie Ihr persönliches Kongressprogramm zusammenstellen und jederzeit online darauf zugreifen können.

Informationen zum Vormerken finden Sie auf der Seite "So gestalten Sie Ihr persönliches Programm für den RÖKO LEIPZIG", Ihr persönliches RÖKO LEIPZIG-Programm finden Sie im Benutzermenü in Listenansicht und als grafische Tagesansicht.

Ich halte einen Vortrag – was muss ich beachten?

Alle wichtigen Informationen rund um Ihren Vortrag beim 107. Deutscher Röntgenkongresses in Leipzig haben wir für Sie demnächst unter "Informationen für Vortragende" zusammengestellt.

Wie erwerbe ich CME-Punkte auf dem RÖKO LEIPZIG?

Der Deutsche Röntgenkongress wird von der Sächsischen Landesärztekammer (LÄK) zertifiziert.

Bitte beachten Sie: Sollten Sie als Fachärztin oder Facharzt Fortbildungspunkte erwerben, erfolgt die Übermittlung der gesammelten CME-Punkte nach dem RÖKO LEIPZIG automatisch an Ihre Ärztekammer. Voraussetzung hierfür ist, dass Ihre EFN im Registrierungssystem hinterlegt ist.

Für die Erfassung ist das Scannen des QR-Codes auf Ihrem Kongressausweis sowie des QR-Codes der besuchten Sitzungen erforderlich. Hierfür benutzen Sie den Scannerfunktion Ihres mobilen Endgerätes.

Weitere Informationen unter Zertifizierung.

Falls keine EFN-Nummer hinterlegt ist, können Sie diese in dem Modul „Mein Account“ im Registrierungssystem ergänzen oder uns per E-Mail an registrierung-roeko@kukm.de mitteilen.

Wie erhalte ich Anwesenheits- bzw. Teilnahmebescheinigungen?

Sie können Ihre Teilnahmebescheinigung mit den ausgewiesenen CME-Punkten ca. drei Wochen nach dem Kongress im Registrierungssystem abrufen. Sobald der Download möglich ist, werden Sie per E-Mail benachrichtigt.

Wie evaluiere ich den RÖKO LEIPZIG?

Bewerten Sie Vorträge auf dem Röntgenkongress 2026 in Leipzig, an denen Sie teilgenommen haben und nehmen Sie Einfluss auf das nächste Kongressprogramm!

In der WebApp zur Teilnahmeerfassung erhalten Sie zu jeder Sitzung, an der Sie teilgenommen haben, einen Link direkt zur Evaluation der jeweiligen Sitzung.

Alternativ klicken Sie innerhalb des Programmkalenders auf der #RÖKO2026-Webseite auf den Button „Evaluation“ und Sie werden anschließend zu den Evaluationsfragen der aktuellen Sitzung geführt und können dort Ihre Bewertung abgeben.