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Das ist eine Meldung

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Case Reports

Interventionell Vaskulär I: Viszeral-, Portal- und Niereninterventionen

Interventionell Vaskulär I: Viszeral-, Portal- und Niereninterventionen
Donnerstag, 14. Mai 2026 · 13:30 bis 14:00 Uhr
Diese Veranstaltung findet ausschließlich als Präsenzveranstaltung im Congress Center Leipzig (CCL) statt. Diese Veranstaltung kann nicht über einen Stream sondern nur vor Ort besucht werden.
14
Mai

Donnerstag, 14. Mai 2026

13:30 bis 14:00 Uhr · Raum: Mehrzweckfläche 1  in Kalender übernehmen:   iCal  ·  Google

Veranstaltungsdetails

Veranstalter
Deutsche Röntgengesellschaft e.V.
Art
Case Reports
Thema
Interventionelle Radiologie (Vaskuläre Interventionen)
Zielgruppe
Andere, Ärzte in Weiterbildung (AiW), Fachärzte, Ingenieure / Naturwiss., MTR, Studenten

Zertifizierungen

Der RÖKO LEIPZIG wird im Rahmen einer Kongresszertifizierung durch die Sächsische LÄK bewertet. Bitte beachten Sie die Hinweise unter A bis Z.

Ablauf

13:30 - 13:33

Vortrag (Case-Report)

Damage Control Intervention: Erhaltene Darmperfusion nach endovaskulärem AMS-Stenting mit Überstentung jejunaler Äste bei Blutung nach Whipple-Prozedur

Sophia Freya Ulrike Blum (Dresden)

Einleitung

Postoperative arterielle Blutungen nach einer Whipple-Prozedur sind eine potenziell letale Komplikation (1). Die weitaus häufigsten Blutungsfoki sind die A. hepatica communis und der Stumpf der A. gastroduodenalis (2). Das Management erfordert ein interdisziplinäres Vorgehen zwischen Chirurgie, Anästhesie und interventioneller Radiologie und wird insbesondere für kreislaufstabile Patienten empfohlen (3).

Anamnese und Befund

Eine 76-jährige Patientin mit Z.n. Whipple-Prozedur bei Pankreaskarzinom und Relaparotomie bei Insuffizienz der biliodigestiven Anastomose entwickelte am 12. postoperativen Tag einen akuten hämodynamischen Schock mit blutiger Förderung über die liegende Drainage. Nach Reanimation, Intubation, Resuscitative Endovascular Balloon Occlusion (REBOA) zur Kreislaufstabilisierung erfolgte unmittelbar eine Computertomographie (CT) mit einem Kontrastmitteldurchtritt im Bereich der A. mesenterica superior (AMS). In der Notfallangiographie bestätigte sich eine aktive Arrosionsblutung der AMS als seltene Blutungslokalisation (Abb. 1). Zur Blutungskontrolle wurden zwei gecoverte Stents in die AMS implantiert (Abb. 2), wobei zwei jejunale Äste zur Versorgung der Pankreatikojejunostomie überstentet wurden. Postinterventionell stabilisierte sich der Kreislauf. Die Kontroll-Laparotomie 2 Tage postinterventionell zeigte keine Zeichen einer Dünndarmischämie und intakte Anastomosen.

Diskussion

Der Fall zeigt einerseits den hohen Stellenwert der CT-Angiographie zur Detektion eines atypischen Blutungsfokus bei kritischen Patienten, was eine gezielte Therapieplanung ermöglicht. Zudem ist eine Überstentung der jejunalen Äste nach einer Whipple-Prozedur ohne Ischämierisiko möglich. Die Kombination aus temporärer REBOA und endovaskulärem Stenting ermöglicht eine effektive Blutungskontrolle in einer potenziell letalen Situation im Sinne einer Damage Control Intervention. Sie stellt damit auch bei kreislaufinstabilen Patienten eine minimalinvasive Ergänzung zur chirurgischen Akutversorgung dar.

Quellen

1. Fumarola EM, Ierardi AM, Carrafiello G. Bleeding complications after pancreatic surgery: interventional radiology management. Gland Surg. 2019 Apr;8(2):150–63.
2. Wente MN, Veit JA, Bassi C, Dervenis C, Fingerhut A, Gouma DJ, et al. Postpancreatectomy hemorrhage (PPH)–An International Study Group of Pancreatic Surgery (ISGPS) definition. Surgery. 2007 July;142(1):20–5.
3. Fischbach R, Peller M, Perez D, Pohland C, Gübitz R. The postsurgical pancreas. RöFo - Fortschritte Auf Dem Geb Röntgenstrahlen Bildgeb Verfahr. 2024 Feb 19;a-2254-5824.

Bilder (JPG, DCM, DICOM)

13:33 - 13:36

Vortrag (Case-Report)

Pfortaderrekanalisation bei chronischer Pfortaderthrombose mit kombiniert transjugulärem und translienalen Zugang

Simon Jage (Regensburg)

weitere Autoren

Christian Stroszczynski (Regensburg) / Gregor Scharf (Regensburg)

Einleitung

Die chronische Pfortaderthrombose (PVT) ist bei Patienten mit und ohne Leberzirrhose ein zunehmend relevantes Thema aus interventionell-radiologischer Sicht. Dieser Fall beschreibt die erfolgreiche Pfortaderrekanalisation (PVR) einer chronischen PVT ohne Leberzirrhose mittels kombinierter transjugulärer und translienaler Technik sowie TIPS-Implantation. Eine präprozedurale CT Splenoportographie (CTPG) erwies sich als hilfreich für die Interventionsplanung.

Anamnese und Befund

Eine 75-jährige Patientin wurde aufgrund rezidivierender Meläna vorgestellt. Endoskopisch zeigten sich Ösophagusvarizen, in der CT eine vollständige Thrombose der intra- und extrahepatischen Pfortader mit cavernöser Transformation. Eine Grunderkrankung war nicht bekannt, eine Leberzirrhose bestand nicht.
Die CTPG zeigte über die Vena lienalis (LV) einen kleinen Gefäßstumpf mit Verbindung zu einer in der CTPG, jedoch nicht in der CT sichtbaren, sehr kaliberschwachen Pfortader (PV).
In Intubationsnarkose wurde über einen translienalen Zugang die PV erfolgreich sondiert. Über einen transjugulären Zugang erfolgte die Etablierung eines Durchzugsdrahts mittels Lassokatheter, anschließend die Implantation eines 7 cm Viatorr Gore CX TIPS sowie Angioplastie der extrahepatischen Venen. Es konnte ein sehr guter Ausstrom erzielt werden.
Die Patientin wurde drei Tage nach komplikationslosem Verlauf entlassen. Nach sechs Monaten sind alle behandelten Gefäße offen.

Diskussion

Zu den chronischen Folgen der PVT zählt die portale Hypertension mit Ausbildung von (blutungsgefährdeten) Varizen, die Therapieoptionen diesbezüglich sind eingeschränkt. Die PVR ist eine vielversprechende Methode zur Behandlung der chronischen PVT mit hohen Erfolgsraten (bis 98 %) und geringen Komplikationen. Dieser Fall unterstreicht das Potenzial des Verfahrens. Es besteht jedoch Bedarf an weiteren prospektiven Studien und einer kritischen Evaluation der Langzeitfolgen einer TIPS-Implantation bei Patienten ohne Leberzirrhose.

Quellen

1. Thornburg, B., Desai, K., Hickey, R., Kulik, L., Ganger, D., Baker, T., Abecassis, M., Lewandowski, R. J., & Salem, R. (2016). Portal vein recanalization and transjugular intrahepatic portosystemic shunt creation for chronic portal vein thrombosis: Technical considerations. Techniques in Vascular and Interventional Radiology, 19(1), 52–60. https://doi.org/10.1053/j.tvir.2016.01.006, 13, 1517. https://doi.org/10.3390/jcm13051517

2. Knight, G. M., Clark, J., Boike, J. R., Maddur, H., Ganger, D. R., Talwar, A., Riaz, A., Desai, K., Mouli, S., Hohlastos, E., Garcia-Pagan, J. C., Gabr, A., Stein, B., Lewandowski, R., Thornburg, B., & Salem, R. (2021). TIPS for adults without cirrhosis with chronic mesenteric venous thrombosis and EHPVO refractory to standard-of-care therapy. Hepatology, 74(5), 2735–2744. https://doi.org/10.1002/hep.31915

3. Boccatonda, A., Gentilini, S., Zanata, E., Simion, C., Serra, C., Simioni, P., Piscaglia, F., Campello, E., & Ageno, W. (2024). Portal vein thrombosis: State-of-the-art review. Journal of Clinical Medicine.https://doi.org/10.3390/jcm13030753

Bilder (JPG, DCM, DICOM)

13:36 - 13:39

Vortrag (Case-Report)

Prä-Stent Läsionsvorbereitung mittels intravaskulärer Lithotripsie bei stark verkalkter Stenose der Arteria mesenterica superior

Robert Terzis (Köln)

weitere Autoren

Robert Wawer Matos Reimer (Köln) / David Maintz (Köln) / Erkan Celik (Köln)

Einleitung

Die intravaskuläre Lithotripsie (IVL) ist eine aufstrebende Technik zur Modifikation stark verkalkter arterieller Läsionen, bislang vorwiegend in peripheren Arterien eingesetzt. Wir berichten über den Einsatz von IVL zur Läsionsvorbereitung vor Stentimplantation bei einem Patienten mit hochgradiger, stark verkalkter Stenose der A. mesenterica superior (AMS).

Anamnese und Befund

Ein 66-jähriger Mann mit Adenokarzinom des ösophagogastralen Übergangs vom AEG Typ I war nach neoadjuvanter Chemotherapie zur Ivor-Lewis-Ösophagektomie geplant. Die präoperative CT-Angiographie zeigte eine hochgradige ostiale AMS-Stenose infolge ausgeprägter atherosklerotischer Verkalkungen (Stenosegrad: 91%). Zur Reduktion des Risikos einer postoperativen mesenterialen Minderperfusion wurde eine perkutane endovaskuläre Revaskularisation indiziert. Nach initialer Prädilatation erfolgte die Läsionsvorbereitung mittels IVL unter off-label Verwendung eines Shockwave-Ballonkatheters (5,5 × 60 mm) mittels 4 Zyklen von jeweils 30 elektrischen Schockimpulsen. Anschließend wurde ein ballonexpandierbarer Stent (8,0 × 24 mm) erfolgreich implantiert, mit nur geringgradiger Reststenose (Stenosegrad: 22%) und ohne Komplikationen.

Diskussion

Dieser Fall zeigt, dass IVL eine praktikable und wirksame Ergänzung bei der Behandlung stark verkalkter Stenosen der Viszeralarterien darstellt. Die Technik erleichtert eine adäquate Läsionsvorbereitung und ermöglicht eine vollständige Stententfaltung, selbst wenn der IVL-Ballondurchmesser deutlich kleiner ist als der Stentdurchmesser. Bemerkenswerterweise gelang in unserem Fall die Implantation eines Stents mit 8 mm Durchmesser nach Vorbereitung mit einem 5,5 × 60 mm IVL-Ballon und stellt damit die bislang größte in der aktuellen Literatur berichtete Diskrepanz zwischen IVL-Ballon- und Stentdurchmesser dar. IVL kann damit eine potenziell weniger traumatische Alternative zu anderen Verfahren bieten und sollte bei ausgewählten Patientinnen und Patienten als therapeutische Option erwogen werden.

Bilder (JPG, DCM, DICOM)

13:39 - 13:42

Vortrag (Case-Report)

Renales Angiomyolipom mit Pseudoaneurysma in der Schwangerschaft: Erfolgreiche Embolisation

Anca-Maria Theis (Aachen)

weitere Autoren

Philipp Bruners (Aachen) / Martina Distelmaier (Aachen) / Alexandra Barabasch (Aachen) / Christiane Kuhl (Aachen)

Einleitung

Angiomyolipome (AML) der Niere sind benigne Tumoren, die bei Ruptur oder Ausbildung von Pseudoaneurysmen potenziell lebensbedrohlich sein können. Während in der nicht schwangeren Bevölkerung eine interventionelle Therapie etabliert ist, stellt das Vorgehen in der Schwangerschaft aufgrund der Strahlenexposition und der eingeschränkten operativen Optionen eine besondere Herausforderung dar. Der vorgestellte Fall beschreibt eine schwangere Patientin mit einem großen, eingebluteten renalen AML und Pseudoaneurysma, das erfolgreich angiographisch embolisiert wurde.

Anamnese und Befund

Eine 32-jährige Patientin in der 22. SSW stellte sich mit linksseitigen Flankenschmerzen, Allgemeinschwäche und einem Hämoglobinabfall von 11,7 g/dl auf 9,0 g/dl vor. Sonographisch zeigte sich eine inhomogene, etwa 6 cm große Raumforderung der linken Niere. Die MRT-Diagnostik ergab ein ausgedehntes Hämatom am linken oberen Nierenpol (10 x 6 × 12 cm) mit einem teilthrombosierten, 6,7 cm messenden Pseudoaneurysma. Aufgrund der Rupturgefahr erfolgte eine angiographische Embolisation über einen rechtsfemoralen Zugang. Die zuführenden und drainierenden Gefäße wurden selektiv mittels Mikrocoils und einem Glubran/Lipiodol-Gemisch verschlossen. Die Kontrollangiographie zeigte eine vollständige Ausschaltung des Pseudoaneurysmas bei erhaltener Nierenperfusion. Nach komplikationsloser Sectio im März 2025 waren Mutter und Kind gesund. Eine MRT-Kontrolle sechs Monate post-interventionell zeigte eine deutliche Größenregredienz des AML und ein vollständig ausgeschaltetes Pseudoaneurysma ohne Reperfusion.

Diskussion

Der Fall verdeutlicht, dass bei sorgfältiger Indikationsstellung und konsequenter Strahlenreduktion eine sichere und effektive Embolisation auch in der Schwangerschaft möglich ist. Unter interdisziplinärer Planung können komplexe vaskuläre Läsionen minimal-invasiv, organsparend und mit gutem maternalen und neonatalen Outcome behandelt werden.

Bilder (JPG, DCM, DICOM)

13:42 - 13:45

Vortrag (Case-Report)

Transfemorale TIPS Implantation bei linksseitiger Cava-Persistenz ohne antegrade Zugangsmöglichkeit

Nando Mertineit (Solothurn)

weitere Autoren

Christian Habermann (Hamburg) / Gerd Nöldge (Hamburg) / Dennis Adam (Hamburg) / Doortje Rothfuchs (Hamburg)

Einleitung

Bei einer 57jährigen Patientin mit portaler Hypertension (a.e. medikamenteninduziert) und rezidivierend, Hb-relevanten Blutungen aus peristomalen Varizen nach Ileostoma aufgrund eines Kolon-Ca, zeigte sich nach einer frustranen transjugulären Druckmessung in der MR-Phlebographie eine linksseitige Cavapersistenz mit Drainage in den Sinus coronarius (Bild 1). Ein transjugulärer Zugang war nicht möglich. Wir implantierten einen TIPS über einen kombinierten transfemoralen und perkutanen Zugang.

Anamnese und Befund

Fehlende rechtsseitige VCS mit mediastinaler und peritonealer Varicosis, bei normaler infradiaphragmaler vaskulärer Anatomie: Bild 1 (MR und CT).
Zur TIPS Implantation über einen transfemoralen Zugang Einlage einer 13,8 CH Oscor Schleuse in die rechten Lebervene. Nach sonographisch gesteuerter, perkutaner Punktion mittels 22G Chiba Nadel durch den rechten Pfortaderast in die rechte Lebervene Ausführen eines 0.014in Drahtes durch die Nadel aus der femoralen Schleuse. Hierüber von femoral Vorschub eines 4 CH Katheter über den Draht bis in die Pfortader und Sondierung in die VMS. Nach Dilatation des Traktes auf 8 mm von femoral Einwechseln einer 10 CH Flexor-Schleuse bis in die Pfortader. Nach Entfernung der Chiba-Nadel erfolgreiche Platzierung eines 8-10mm 2/8cm Viatorr. Bei knapper Abdeckung wurde der Viatorr bis an die VCI mittels 10/100mm Viabahn verlängert. Bei regelrechtem Shuntfluss und Druckmessung (Gradient 12mmHg) unmittelbare Sistierung der parastomalen Varizenblutungen.

Diskussion

Bisher ist der transfemorale Zugang zur Pfortader in der Literatur nur als seltene Einzelpublikation beschrieben worden. Wir konnten zeigen, dass eine transfemorale funktionsfähige TIPS Implantation unter Zuhilfenahme einer perkutanen, sonographisch gesteuerten Punktion mittels Chiba Nadel als Guide für den Zugang zur Pfortader auch ohne den regulären großlumigen perkutan transjugulären venösen Zugang möglich ist.

Quellen

LaBerge JM, et al. Percutaneous intrahepatic portosystemic shunt created via a femoral vein approach. Radiology. 1991 Dec;181(3):679-81. doi: 10.1148/radiology.181.3.1947081. PMID: 1947081.
Sze DY, et al.. Successful transfemoral creation of an intrahepatic portosystemic shunt with use of the Viatorr device. J Vasc Interv Radiol. 2006 Mar;17(3):569-72. doi: 10.1097/01.rvi.0000200054.73714.e1. PMID: 16567683.

Bilder (JPG, DCM, DICOM)

13:45 - 14:00

Diskussion

Diskussion

Häufige Fragen

Wie kann ich mich zum RÖKO LEIPZIG anmelden?

Alle Informationen zur Anmeldung für den RÖKO LEIPZIG erhalten Sie unter Anmeldung.

Um einen zügigen Zugang zum Kongress zu erhalten, empfehlen wir allen, die digitale Anmeldung im Vorfeld zu nutzen.

Eine persönliche Anmeldung in Leipzig können Sie ab dem 13.05.2026 vor Ort am Registrierungscounter im Congress Center Leipzig (CCL) vornehmen.

Für teilnahmebegrenzte Kurse (Workshops/MTR-Workshops/MTR-Klinik-Seminare) fallen gesonderte Teilnahmegebühren an. Wir empfehlen, diese frühzeitig mit der Online-Anmeldung zu buchen.

Wie stelle ich mein persönliches Kongressprogramm zusammen?

Um Ihnen die persönliche Kongressplanung im Rahmen des RÖKO LEIPZIG so einfach wie möglich zu machen, haben wir für Sie die Vormerken-Funktion eingeführt, mit deren Hilfe Sie Ihr persönliches Kongressprogramm zusammenstellen und jederzeit online darauf zugreifen können.

Informationen zum Vormerken finden Sie auf der Seite "So gestalten Sie Ihr persönliches Programm für den RÖKO LEIPZIG", Ihr persönliches RÖKO LEIPZIG-Programm finden Sie im Benutzermenü in Listenansicht und als grafische Tagesansicht.

Ich halte einen Vortrag – was muss ich beachten?

Alle wichtigen Informationen rund um Ihren Vortrag beim 107. Deutscher Röntgenkongresses in Leipzig haben wir für Sie demnächst unter "Informationen für Vortragende" zusammengestellt.

Wie erwerbe ich CME-Punkte auf dem RÖKO LEIPZIG?

Der Deutsche Röntgenkongress wird von der Sächsischen Landesärztekammer (LÄK) zertifiziert.

Bitte beachten Sie: Sollten Sie als Fachärztin oder Facharzt Fortbildungspunkte erwerben, erfolgt die Übermittlung der gesammelten CME-Punkte nach dem RÖKO LEIPZIG automatisch an Ihre Ärztekammer. Voraussetzung hierfür ist, dass Ihre EFN im Registrierungssystem hinterlegt ist.

Für die Erfassung ist das Scannen des QR-Codes auf Ihrem Kongressausweis sowie des QR-Codes der besuchten Sitzungen erforderlich. Hierfür benutzen Sie den Scannerfunktion Ihres mobilen Endgerätes.

Weitere Informationen unter Zertifizierung.

Falls keine EFN-Nummer hinterlegt ist, können Sie diese in dem Modul „Mein Account“ im Registrierungssystem ergänzen oder uns per E-Mail an registrierung-roeko@kukm.de mitteilen.

Wie erhalte ich Anwesenheits- bzw. Teilnahmebescheinigungen?

Sie können Ihre Teilnahmebescheinigung mit den ausgewiesenen CME-Punkten ca. drei Wochen nach dem Kongress im Registrierungssystem abrufen. Sobald der Download möglich ist, werden Sie per E-Mail benachrichtigt.

Wie evaluiere ich den RÖKO LEIPZIG?

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In der WebApp zur Teilnahmeerfassung erhalten Sie zu jeder Sitzung, an der Sie teilgenommen haben, einen Link direkt zur Evaluation der jeweiligen Sitzung.

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