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Das ist eine Meldung

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Case Reports

Kardiale Bildgebung: Multimodal, selten, relevant

Kardiale Bildgebung: Multimodal, selten, relevant
Mittwoch, 13. Mai 2026 · 11:00 bis 12:00 Uhr
Diese Veranstaltung findet ausschließlich als Präsenzveranstaltung im Congress Center Leipzig (CCL) statt. Diese Veranstaltung kann nicht über einen Stream sondern nur vor Ort besucht werden.
13
Mai

Mittwoch, 13. Mai 2026

11:00 bis 12:00 Uhr · Raum: Mehrzweckfläche 1  in Kalender übernehmen:   iCal  ·  Google

Veranstaltungsdetails

Veranstalter
Deutsche Röntgengesellschaft e.V.
Art
Case Reports
Thema
Herzdiagnostik
Zielgruppe
Andere, Ärzte in Weiterbildung (AiW), Fachärzte, Ingenieure / Naturwiss., MTR, Studenten

Zertifizierungen

Der RÖKO LEIPZIG wird im Rahmen einer Kongresszertifizierung durch die Sächsische LÄK bewertet. Bitte beachten Sie die Hinweise unter A bis Z.

Ablauf

11:00 - 11:03

Vortrag (Case-Report)

Case Report: Zystische Echinokokkose mit kardialer Beteiligung- eine sehr seltene, potenziell lebensbedrohliche Manifestation

Nadine Egenrieder (Ulm)

weitere Autoren

Stefan Andreas Schmidt (Ulm) / Horst Brunner (Ulm) / Steffen Klömpken / Beate Grüner (Ulm) / Lynn Peters (Ulm) / Meinrad Beer (Ulm) / Daniel Vogele (Ulm)

Einleitung

Zystische kardiale Echinokokkosen sind selbst in endemischen Ländern mit 0,5 bis 2% der Echinokokkose-Fälle sehr selten [1]. Die Patienten können asymptomatisch bleiben oder sich mit Herzrhythmusstörungen, eingeschränkter Herzfunktion oder Klappendysfunktion präsentieren. Plötzliche Todesfälle bei kardialer Echinokokkose werden meist auf Herzrhythmusstörungen, koronare Herzkrankheit, Klappenerkrankungen, Kardiomyopathien, Perikarditis oder eine Herzbeuteltamponade zurückgeführt.

Anamnese und Befund

Wir berichten über einen 37-jährigen Patienten mit atypischen thorakalen Schmerzen. Nach Ausschluss eines akuten Koronarsyndroms wurde in der transthorakalen Echokardiographie im Bereich des linken Ventrikels und in der Oberbauchsonographie in Lebersegment V jeweils eine zystische Läsion nachgewiesen. Nach laborchemischer Bestätigung und unter Therapie mit Albendazol sowie einer strengen Blutdruckeinstellung zur Minimierung des Rupturrisikos ergab sich eine relativ stabile Einstufung in NYHA II. In der Cardio-MRT kam in der linksventrikulären Hinterwand die polyzystische Raumforderung mit Wachstum in das Ventrikelcavum zur Darstellung. Die betroffenen Wandabschnitte wiesen in den Cine-Sequenzen eine schwere Hypo- bis Akinesie auf. Es zeigte sich zudem ein zirkuläres LGE (Late Gadolinium Enhancement) der Kapsel um die Raumforderung mit fingerförmigen Ausläufern in das angrenzende Myokard. Die linksventrikuläre Globalfunktion war in Ruhe geringgradig eingeschränkt (LVEF 58 %, Referenzbereich: 67 ± 5 %).

Diskussion

Der vorliegende Fall zeigt, dass die Symptome im Rahmen der langen funktionellen Toleranz unspezifisch sein können und insbesondere bei atypischen thorakalen Beschwerden eine kardiale Echinokokkose in Betracht gezogen werden sollte. Eine präzise Bildgebung ist in Verbindung mit der laborchemischen Kontrolle unerlässlich, um das Ausmaß der extrahepatischen Beteiligung auch im Verlauf zu beurteilen und um das Auftreten von weiteren Komplikationen möglichst zu verhindern.

Quellen

[1] Tuncer E, Turk U, Alioglu E. Cardiac hydatid cyst: an unusual cause of chest pain. Int Cardiovasc Res J. 2013 Dec;7(4):150-1. Epub 2013 Dec 1. PMID: 24757641; PMCID: PMC3987446.

Bilder (JPG, DCM, DICOM)

11:03 - 11:06

Vortrag (Case-Report)

Kardiale Echtzeit-MRT mit simultaner EKG-Aufzeichnung zur Analyse hämodynamischer Konsequenzen einer schweren supraventrikulären Arrhythmie bei einem 13-jährigen Patienten

Lena Maria Röwer (Düsseldorf)

weitere Autoren

Miriam Nathalie Tappel (Düsseldorf) / Mohamed Ali Goundi (Düsseldorf) / Anja Müller-Lutz (Düsseldorf) / Mohamed Abd El Rahman (Düsseldorf) / Jana Rieke (Düsseldorf) / Gerrit Steinhagen (Hilden) / Mathias Emmel (Köln) / Dirk Klee (Düsseldorf) / Frank Pillekamp (Düsseldorf)

Einleitung

Die kardiale Magnetresonanztomographie (CMR) gilt als Goldstandard zur Beurteilung kardialer Dimensionen und Funktion. Bei ausgeprägten Herzrhythmusstörungen ist die konventionelle CMR aufgrund von Rekonstruktionsartefakten häufig nicht auswertbar. Die kardiale Echtzeit-MRT ermöglicht eine kontinuierliche Bildakquisition unabhängig von Herzrhythmus und Atembewegung [1, 2]. Der vorliegende Fall demonstriert, dass durch die Kombination von kardialer Echtzeit-MRT mit simultaner EKG-Aufzeichnung die hämodynamischen Auswirkungen supraventrikulärer Extrasystolen differenziert analysiert werden können.

Anamnese und Befund

Ein 13-jähriger, asymptomatischer Junge wurde aufgrund neu aufgetretener supraventrikulärer Extrasystolen vorgestellt. Das EKG zeigte zahlreiche vorzeitige atriale Kontraktionen mit aberranter Überleitung (Abb. 1). Die CMR-Untersuchung war durch die Arrhythmie nicht auswertbar. Daraufhin erfolgte eine kardiale Echtzeit-MRT Untersuchung (1,5 T., bSSFP-Sequenz, 30 Bilder/s, Kurzachsenstapel) mit simultaner EKG-Erfassung. Durch die Kombination der Echtzeit-MRT Bilder mit der EKG-Information konnten Sinus- und die unterschiedlichen arrhythmischen Schläge getrennt analysiert werden (Abb. 2). Während der Sinusschläge zeigte sich eine stabile linksventrikuläre Funktion (Ejektionsfraktion 54 %, Schlagvolumen 61 ml/m²). Bei vorzeitigen Kontraktionen waren enddiastolisches Volumen, Schlagvolumen und Ejektionsfraktion beider Ventrikel deutlich reduziert, was eine medikamentöse antiarrhythmische Therapie induzierte.

Diskussion

Die Kombination von kardialer Echtzeit-MRT mit simultaner EKG-Aufzeichnung ermöglicht eine diagnostische Funktionsanalyse bei ausgeprägten Arrhythmien. Im Gegensatz zu konventionellen CMR-Verfahren, die Arrhythmien lediglich eliminieren [3], ermöglicht die kardiale Echtzeit-MRT eine getrennte Beurteilung der hämodynamischen Konsequenzen einzelner Kontraktionen. Damit eröffnen sich neue Perspektiven zur Untersuchung arrhythmie-induzierter Kardiomyopathie.

Quellen

1. Voit D, Zhang S, Unterberg-Buchwald C, Sohns JM, Lotz J, Frahm J. Real-time cardiovascular magnetic resonance at 1.5 T using balanced SSFP and 40 ms resolution. J Cardiovasc Magn Reson. (2013) 15(1):79. doi:10.1186/1532-429X-15-79.
2. Frahm J, Voit D, Uecker M. Real-Time Magnetic Resonance Imaging: Radial Gradient-Echo Sequences With Nonlinear Inverse Reconstruction. Invest Radiol (2019) 54(12):757-766. doi:10.1097/RLI.0000000000000584.
3. Longère B, Allard PE, Gkizas CV, Coisne A, Hennicaux J, Simeone A, et al. Compressed sensing real-time cine reduces CMR arrhythmia-related artifacts. J Clin Med. (2021) 10(15):3274. doi: 10.3390/jcm10153274.

Bilder (JPG, DCM, DICOM)

11:06 - 11:09

Vortrag (Case-Report)

Mediastinales B-Zell-Lymphom mit Myokard- und Koronarbeteiligung – eine seltene Differenzialdiagnose bei thorakalen Beschwerden

Taraneh Aziz-Safaie (Bonn)

weitere Autoren

Alexander M. C. Böhner (Bonn) / Julian A. Luetkens (Bonn) / Alexander Isaak (Bonn)

Einleitung

Thorakale Beschwerden und Dyspnoe erfordern eine rasche und umfassende Abklärung. Zu den wichtigsten Differenzialdiagnosen zählen das akute Koronarsyndrom, die Lungenembolie, die Aortendissektion sowie entzündliche Herzerkrankungen wie die Myokarditis. Seltener können jedoch auch mediastinale Raumforderungen zu ähnlichen Symptomen führen. Dieser Fallbericht beschreibt die Diagnostik bei einem jungen Patienten mit thorakalen Beschwerden und erhöhten kardialen Biomarkern, bei dem durch eine Herz-MRT ein mediastinales Lymphom mit Myokardinfiltration und Koronarbeteiligung erkannt wurde.

Anamnese und Befund

Ein 29-jähriger Mann stellte sich mit über mehreren Monaten wiederkehrender pulmonaler Infektionen mit thorakalem Druckgefühl und Belastungsdyspnoe in der zentralen Notaufnahme vor. Echokardiografisch zeigte sich ein Perikarderguss bei erhaltener linksventrikulärer Funktion. Im EKG zeigten sich keine Auffälligkeiten. Laborchemisch waren Troponin T, Pro-BNP, LDH und CRP erhöht, sodass initial eine Perimyokarditis vermutet wurde. Im Herz-MRT (Abb. 1) zeigte sich jedoch eine große Raumforderung mit Ausdehnung vom oberen Mediastinum bis zum Zwerchfell. Es bestand eine Infiltration der Vorderwand des linken Ventrikels sowie ein Perikarderguss. Zudem umschloss der Tumor den Ramus interventricularis anterior. Postischämische Veränderungen waren nicht nachweisbar. Zur weiteren Abklärung erfolgte ein kontrastmittelgestütztes Staging-CT und ein EKG-getriggertes Koronar-CT (Abb. 2) ohne Nachweis weiterer Lymphommanifestationen oder hochgradiger koronarer Stenosen. Die Histologie nach ultraschallgesteuerter Punktion ergab ein primäres mediastinales B-Zell-Lymphom.

Diskussion

Dieser Fall zeigt die entscheidende Bedeutung der Herz-MRT bei unklaren thorakalen Beschwerden. Auch wenn eine Myokardinfiltration durch mediastinale Lymphome oder eine Beteiligung der Koronararterien äußerst selten ist, kann ihre frühzeitige Erkennung den weiteren therapeutischen Verlauf maßgeblich beeinflussen.

Bilder (JPG, DCM, DICOM)

11:09 - 11:12

Vortrag (Case-Report)

SCAD Typ II im diagnostischen Kontext des MINOCA - Bedeutung der multimodalen Bildgebung

Annemarie Proff (Bonn)

weitere Autoren

Alexander Isaak (Bonn)

Einleitung

Myokardinfarkte ohne signifikante Stenose (MINOCA) stellen etwa 6-8% aller akuten Myokardinfarkte dar und bilden eine heterogene Gruppe mit vielfältigen Pathomechanismen (1). Eine mögliche, diagnostisch häufig herausfordernde Ursache ist die spontane Koronardissektion (SCAD).

Anamnese und Befund

Eine 39-jährige Patientin stellte sich mit akutem Thoraxschmerz nach einem Langstreckenflug vor. Das EKG war physiologisch. Laborchemisch zeigte sich eine Troponinerhöhung, sowie erhöhte D-Dimere. Mittels CT konnte eine Lungenarterienembolie initial ausgeschlossen werden. Im Anschluss erfolgte eine diagnostische Herzkatheteruntersuchung. Diese schloss eine koronare Herzerkrankung aus, zeigte jedoch ausgeprägte Kaliberirregularitäten der LAD. Zur weiteren Abklärung wurde kurzfristig eine Herz-MRT durchgeführt, bei der sich ein subaktuter transmuraler Infarkt mit Ödem im LAD Stromgebiet (Segmente 14-17) zeigte, insgesamt als MINOCA zu werten. In der unmittelbar im Anschluss durchgeführten Koronar-CT bestätigte sich der Verdacht auf eine SCAD Typ II. Die Patientin wurde konservativ behandelt und unter Antikoagulation mit ASS und Clopidogrel in die ambulante Kontrolle entlassen.

Diskussion

SCAD-Typen beschreiben die angiographischen Muster der spontanen Koronardissektion: Typ I mit sichtbarem Doppel-Lumen/Kontrastextravasation, Typ II als lange, diffuse Gefäßverengung und Typ III als kurze, fokale Stenose. Insbesondere Typ II Dissektionen, die als diffuse glatte Lumeneinengungen imponieren, sind diagnostisch herausfordernd und können leicht mit Vasospasmen verwechselt werden (2). Pathophysiologisch führen meist Blutungen aus den Vasa vasorum zu einem intramuralen Hämatom, sodass meist kein klar sichtbarer Intimariss bzw - flap vorhanden ist (3). Insbesondere bei einem verhältnismäßig jungen Patientenkollektiv ohne kardiovaskuläre Risikofaktoren sollte diese Differentialdiagnose beim akuten Thoraxschmerz im Hinterkopf behalten werden, auch wenn diese zu den selteneren gehört.

Quellen

1 Pasupathy, Sivabaskari; Air, Tracy; Dreyer, Rachel P.; Tavella, Rosanna; Beltrame, John F. (2015): Systematic review of patients presenting with suspected myocardial infarction and nonobstructive coronary arteries. In: Circulation 131 (10), S. 861–870. DOI: 10.1161/CIRCULATIONAHA.114.011201.
2 Adlam, David; Tweet, Marysia S.; Gulati, Rajiv; Kotecha, Deevia; Rao, Praveen; Moss, Alistair J.; Hayes, Sharonne N. (2021): Spontaneous Coronary Artery Dissection: Pitfalls of Angiographic Diagnosis and an Approach to Ambiguous Cases. In: JACC. Cardiovascular interventions 14 (16), S. 1743–1756. DOI: 10.1016/j.jcin.2021.06.027.
3 Di Fusco, Stefania Angela; Rossini, Roberta; Zilio, Filippo; Pollarolo, Luigi; Di Uccio, Fortunato Scotto; Iorio, Annamaria et al. (2022): Spontaneous coronary artery dissection: Overview of pathophysiology. In: Trends in Cardiovascular Medicine 32 (2), S. 92–100. DOI: 10.1016/j.tcm.2021.01.002.

Bilder (JPG, DCM, DICOM)

11:12 - 11:15

Vortrag (Case-Report)

Wenn der Weg zur Lunge fehlt – Vollständige pulmonale Atresie

Fabian Nonnweiler (Berlin)

weitere Autoren

Alina Burdenski (Berlin)

Einleitung

Die Gesamtprävalenz der Pulmonalatresie mit Ventrikelseptumdefekt (VSD) liegt in Deutschland bei 0,007% aller Lebendgeburten (1). Das Vitium wird häufig (palliativ) operativ korrigiert. Der vorliegende Fall zeigt die Maximalvariante einer vollständigen pulmonalen Atresie mit VSD, welcher eine Lebensfähigkeit überhaupt ermöglicht. Dieser Fall gibt einen spannenden Einblick in Kardio-MRT-Techniken zur Diagnosefindung und -einordnung.

Anamnese und Befund

Eine 19-jährige Patientin stellte sich zur Initialdiagnostik erstmalig in Deutschland vor, nachdem anamnestisch in der Kindheit eine Herzkatheteruntersuchung ohne Intervention stattfand. Klinisch gab sie bereits beim Gehen in der Ebene schnell einsetzende Dyspnoe und Erschöpfung sowie die Notwendigkeit von Pausen an. Es zeigte sich ein 3/6 Systolikum über Erb sowie eine Sauerstoffsättigung von 89% in Ruhe und ein kompletter Rechtsschenkelblock im EKG. Die durchgeführte Kardio-MRT zeigte die Maximalvariante einer Pulmonalatresie mit vollständiger arterieller Versorgung der Lunge über MAPCAs (major aortopulmonary collateral arteries).

Diskussion

Dieser Fall unterstreicht die Stärke der MRT als sowohl quantitatives als auch qualitatives diagnostisches Verfahren zur Detektion von komplexen kardialen Anomalien. Die Kombination aus anatomischer und funktioneller Darstellung erlaubt eine Einordnung hinsichtlich Interventions- /Operationsbedarf. Insbesondere die strahlungsfreie Untersuchungstechnik sowie die 4D-Flussmessung übertreffen die kardiale CT-Bildgebung hier. Quantitative Parameter können helfen Asynchronitäten zwischen großem und kleinem Kreislauf zu detektieren sowie auch postoperativ eine Ergebniseinschätzung zu liefern.

Quellen

Bertram H, Eicken A, Rüffer A. [Pulmonalatresie mit Ventrikelseptumdefekt]. Thorac Cardiovasc Surg. Juni 2024;72(S 04):S128–41

Bilder (JPG, DCM, DICOM)

11:15 - 11:30

Diskussion

Diskussion

Häufige Fragen

Wie kann ich mich zum RÖKO LEIPZIG anmelden?

Alle Informationen zur Anmeldung für den RÖKO LEIPZIG erhalten Sie unter Anmeldung.

Um einen zügigen Zugang zum Kongress zu erhalten, empfehlen wir allen, die digitale Anmeldung im Vorfeld zu nutzen.

Eine persönliche Anmeldung in Leipzig können Sie ab dem 13.05.2026 vor Ort am Registrierungscounter im Congress Center Leipzig (CCL) vornehmen.

Für teilnahmebegrenzte Kurse (Workshops/MTR-Workshops/MTR-Klinik-Seminare) fallen gesonderte Teilnahmegebühren an. Wir empfehlen, diese frühzeitig mit der Online-Anmeldung zu buchen.

Wie stelle ich mein persönliches Kongressprogramm zusammen?

Um Ihnen die persönliche Kongressplanung im Rahmen des RÖKO LEIPZIG so einfach wie möglich zu machen, haben wir für Sie die Vormerken-Funktion eingeführt, mit deren Hilfe Sie Ihr persönliches Kongressprogramm zusammenstellen und jederzeit online darauf zugreifen können.

Informationen zum Vormerken finden Sie auf der Seite "So gestalten Sie Ihr persönliches Programm für den RÖKO LEIPZIG", Ihr persönliches RÖKO LEIPZIG-Programm finden Sie im Benutzermenü in Listenansicht und als grafische Tagesansicht.

Ich halte einen Vortrag – was muss ich beachten?

Alle wichtigen Informationen rund um Ihren Vortrag beim 107. Deutscher Röntgenkongresses in Leipzig haben wir für Sie demnächst unter "Informationen für Vortragende" zusammengestellt.

Wie erwerbe ich CME-Punkte auf dem RÖKO LEIPZIG?

Der Deutsche Röntgenkongress wird von der Sächsischen Landesärztekammer (LÄK) zertifiziert.

Bitte beachten Sie: Sollten Sie als Fachärztin oder Facharzt Fortbildungspunkte erwerben, erfolgt die Übermittlung der gesammelten CME-Punkte nach dem RÖKO LEIPZIG automatisch an Ihre Ärztekammer. Voraussetzung hierfür ist, dass Ihre EFN im Registrierungssystem hinterlegt ist.

Für die Erfassung ist das Scannen des QR-Codes auf Ihrem Kongressausweis sowie des QR-Codes der besuchten Sitzungen erforderlich. Hierfür benutzen Sie den Scannerfunktion Ihres mobilen Endgerätes.

Weitere Informationen unter Zertifizierung.

Falls keine EFN-Nummer hinterlegt ist, können Sie diese in dem Modul „Mein Account“ im Registrierungssystem ergänzen oder uns per E-Mail an registrierung-roeko@kukm.de mitteilen.

Wie erhalte ich Anwesenheits- bzw. Teilnahmebescheinigungen?

Sie können Ihre Teilnahmebescheinigung mit den ausgewiesenen CME-Punkten ca. drei Wochen nach dem Kongress im Registrierungssystem abrufen. Sobald der Download möglich ist, werden Sie per E-Mail benachrichtigt.

Wie evaluiere ich den RÖKO LEIPZIG?

Bewerten Sie Vorträge auf dem Röntgenkongress 2026 in Leipzig, an denen Sie teilgenommen haben und nehmen Sie Einfluss auf das nächste Kongressprogramm!

In der WebApp zur Teilnahmeerfassung erhalten Sie zu jeder Sitzung, an der Sie teilgenommen haben, einen Link direkt zur Evaluation der jeweiligen Sitzung.

Alternativ klicken Sie innerhalb des Programmkalenders auf der #RÖKO2026-Webseite auf den Button „Evaluation“ und Sie werden anschließend zu den Evaluationsfragen der aktuellen Sitzung geführt und können dort Ihre Bewertung abgeben.