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Wissenschaftliche Sitzung

Listen to your heart - neue Entwicklung kardiovaskuläre MRT

Listen to your heart - neue Entwicklung kardiovaskuläre MRT
Donnerstag, 14. Mai 2026 · 15:15 bis 16:15 Uhr
Diese Veranstaltung findet ausschließlich als Präsenzveranstaltung im Congress Center Leipzig (CCL) statt. Diese Veranstaltung kann nicht über einen Stream sondern nur vor Ort besucht werden.
14
Mai

Donnerstag, 14. Mai 2026

15:15 bis 16:15 Uhr · Raum: Mehrzweckfläche 2  in Kalender übernehmen:   iCal  ·  Google

Veranstaltungsdetails

Veranstalter
Deutsche Röntgengesellschaft e.V.
Art
Wissenschaftliche Sitzung
Thema
Herzdiagnostik
Zielgruppe
Andere, Ärzte in Weiterbildung (AiW), Fachärzte, Ingenieure / Naturwiss., Studenten

Zertifizierungen

Der RÖKO LEIPZIG wird im Rahmen einer Kongresszertifizierung durch die Sächsische LÄK bewertet. Bitte beachten Sie die Hinweise unter A bis Z.

Informationen

Moderation
Tilman Emrich (Mainz)
Nicola Fink (München)

Ablauf

15:15 - 15:20

Vortrag (Wissenschaft)

Nicht-metallischer aortaler Stentgraft für die MRT: erste experimentelle Ergebnisse

Franz Wegner (Lübeck)

weitere Autoren

Marius R. Meyer (Duisburg) / Valentine Gesché (Aachen) / Paul Borm (Düsseldorf) / Samuel Müller (Düsseldorf) / Franziska Seidensticker (Lübeck) / Annika Dell (Lübeck) / Georg Männel (Lübeck) / Dennis Wendt (Lübeck) / Thomas Friedrich (Lübeck) / Thorsten M. Buzug (Lübeck) / Jörg Barkhausen (Lübeck) / Roman Kloeckner (Lübeck) / Malte M. Sieren (Lübeck)

Zielsetzung

Endovaskuläre Stentgrafts bestehen üblicherweise u.a. aus Metallen, deren ferromagnetische Eigenschaften in der MRT zu erheblichen Artefakten führen. Dies erschwert Verlaufskontrollen und potenzielle MRT-gesteuerte EVAR-Prozeduren. Ziel dieser Arbeit war die Entwicklung eines nicht-metallischen aortalen Stentgrafts sowie die Charakterisierung seiner mechanischen und bildgebenden Eigenschaften in der MRT.

Material und Methoden

Die Stentstreben wurden in Z-förmiger Konfiguration mit einem eigens entwickelten, rotierenden 3D-Drucker aus PEEK-Polymerfilamenten auf ein tubuläres Graft-Textil aufgebracht. Der Stentgraft wurde mittels Einführungsrohr (Durchmesser: 20 mm) in ein 3D-gedrucktes Aortenphantom implantiert, das mit Gadolinium-haltigem Kontrastmittel (1:200) gefüllt und in einem klinischen MRT untersucht wurde. Entfaltung und Integrität des Stents wurden makroskopisch beurteilt. Die Stent-Strebendicke wurde mit digitalem Messschieber bestimmt. Die Radialkraft des Stentgrafts und eines kommerziellen Vergleichproduktes wurde mittels „flat plate test“ in einer Universalprüfmaschine gemessen. Zur Bewertung möglicher Bildartefakte wurden Signal-zu-Rausch-Verhältnisse (SNR) innerhalb und außerhalb des Stents bestimmt. Die abgebildete Stent-Strebenstärke wurde in den MRT-Bildern an sechs Punkten gemessen und gemittelt.

Ergebnisse

Der Druckprozess ermöglichte eine stabile Verbindung zwischen Streben und Textil. Der Stent (Durchmesser: 30 mm, Länge: 100 mm, Strebenstärke: 1,6 mm) expandierte vollständig ohne Integritätsverluste. Die Radialkraft betrug 0,06 N/mm (≈ 67 % des Referenzprodukts). In der MRT waren die Streben klar abgrenzbar (1,7 ± 0,1 mm). Das SNR betrug innerhalb des Stents 86,4 und außerhalb 88,1.

Schlussfolgerungen

Ein nicht-metallischer Stentgraft kann erfolgreich mittels 3D-Druck aus PEEK auf Textil hergestellt werden. Das Material ermöglicht suffiziente mechanische Eigenschaften, eine artefaktfreie MRT-Darstellung und zeigt somit großes Potenzial für zukünftige MRT-gestützte endovaskuläre Anwendungen.
15:20 - 15:25

Vortrag (Wissenschaft)

Kardiovaskuläre Magnetresonanztomographie zum Nachweis subklinischer kardialer Beteiligung bei Riesenzellarteriitis

Annemarie Proff (Bonn)

weitere Autoren

Simon Petzinna (Bonn) / Lena Kreis (Bonn) / Sophie-Marie Kirch (Bonn) / Taraneh Aziz-Safaie (Bonn) / Narine Mesropyan (Bonn) / Dmitrij Kravchenko (Bonn) / Anja Winklbauer (Bonn) / Tatjana Dell (Bonn) / Claus Pieper (Bonn) / Daniel Kütting (Bonn) / Julian Luetkens (Bonn) / Valentin Schäfer (Bonn) / Alexander Isaak (Bonn)

Zielsetzung

Riesenzellarteriitis (RZA) ist primär als Vaskulitis großer Arterien bekannt, die Herzbeteiligung ist jedoch unzureichend erfasst. Diese Studie untersucht die kardiale Beteiligung bei neu diagnostizierten RZA-Patienten mittels kardiovaskulärer MRT.

Material und Methoden

In dieser prospektiven monozentrischen Studie erhielten Patienten mit neu diagnostizierter RZA eine Herz-MRT zu Studienbeginn sowie unter Therapie nach sechs Monaten. Das Bildgebungsprotokoll ermöglichte die Beurteilung von Herzfunktion und -volumina, Ödem, Late Gadolinium Enhancement (LGE) sowie T1- und T2-Mapping einschließlich extrazellulärer Volumenfraktion (ECV). Eine gesunde Kontrollgruppe wurde zum Vergleich hinzugezogen. Gruppenvergleiche wurden mit t-Tests, Mann-Whitney-U-Tests und Chi-Quadrat-Tests durchgeführt. Veränderungen im Verlauf wurden mit gepaarten t-Tests analysiert.

Ergebnisse

Insgesamt wurden 45 RZA-Patienten (mittleres Alter 73±9 Jahre; 42 % weiblich) und 30 gesunde Kontrollen eingeschlossen. Eine aktive inflammatorische Herzerkrankung wurde bei 3/45 (7 %) der Patienten festgestellt: Eine aktive Perikarditis bei 2/45 (4 %) und eine aktive Myokarditis bei 1/45 (2 %). LGE wurde bei 12/45 (27 %) der Patienten beobachtet (5/12 [41,7 %] mit ischämischem, 5/12 [41,7 %] mit nicht-ischämischem und 2/12 [16,7 %] mit perikardialem Muster). Im Vergleich zu den Kontrollen zeigten RZA-Patienten signifikant erhöhte native T1-Relaxationszeiten (987±3 vs. 958±2 ms; p<0,001) und signifikant erhöhte ECV-Werte (27±4 % vs. 25±2 %; p=0,01). Patienten mit Großgefäßbeteiligung (24/45 [53 %]) wiesen höhere myokardiale ECV-Werte auf (28,7±4,2 % vs. 25,8±2,5 %, p=0,008) als jene mit isoliert kranieller Beteiligung.

Schlussfolgerungen

Bei Patienten mit neu diagnostizierter RZA zeigt die kardiovaskuläre MRT eine subklinische kardiale Beteiligung, einschließlich aktiver inflammatorischer Herzerkrankung (Myokarditis und Perikarditis), postischämischer Narben und Zeichen einer nicht-ischämischen Myokardfibrose.

Teilnahme Young Investigator Award

15:25 - 15:30

Vortrag (Wissenschaft)

Quantifizierung des myokardialen extrazellulären Volumens in der kardialen Magnetresonanztomographie: Vielversprechende Perspektive oder Sackgasse in der klinischen Anwendung? Bewertung beeinflussende

Philipp Locherer (Mainz)

weitere Autoren

Moritz Halfmann (Mainz) / Karl-Friedrich Kreitner (Mainz) / Anton Kilburg (Mainz) / Tilman Emrich (Mainz)

Zielsetzung

Die kardiale Magnetresonanztomographie (CMR) ermöglicht die Quantifizierung des ECV auf Basis der T1-Relaxationszeiten vor und nach Kontrastmittelgabe sowie unter Berücksichtigung des Hämatokritwertes – entweder durch manuelle oder halbautomatisierte Nachbearbeitung. Ziel dieser Studie war es, den Einfluss der Verwendung eines synthetischen Hämatokrits und einer Softwarelösung im Vergleich zum serologisch bestimmten Hämatokrit und zu manuellen Berechnungen zu untersuchen.

Material und Methoden

Gesunde Probandinnen und Probanden (n = 50) sowie 78 Patientinnen und Patienten mit Kardiomyopathien (DCM: n = 23; Myokarditis: n = 27; Fabry: n = 19; HHD: n = 9) wurden mittels CMR bei 3 T untersucht. T1-Maps wurden mit kommerziellen MOLLI-Sequenzen vor sowie 15 Minuten nach Injektion von Kontrastmittel akquiriert. Eine Formel zur Abschätzung des synthetischen Hämatokrits wurde auf Basis einer Subkohorte von 50 Studienteilnehmenden entwickelt, bei denen zusätzlich Blutproben zur Hämatokritbestimmung entnommen wurden.
Die T1-Maps vor und nach Kontrastmittelgabe wurden verwendet, um ECV-Werte entweder manuell oder mithilfe einer halbautomatisierten Softwarelösung (CVI42, Circle Cardiovascular Imaging Inc., Calgary, Kanada) zu berechnen – jeweils unter Verwendung des laborbasierten oder des synthetischen Hämatokrits.

Ergebnisse

Die mittels der vier unterschiedlichen Ansätze berechneten ECV-Werte zeigten eine hohe Übereinstimmung (r = 0,83–0,93; ICC > 0,9). Dennoch ergaben sich signifikante Unterschiede in den absoluten Werten. Trotz dieser leichten Abweichungen war die diagnostische Genauigkeit zur Differenzierung von Kardiomyopathien und gesunden Probanden in allen Varianten vergleichbar (AUC = 0,66–0,76).

Schlussfolgerungen

Das CMR-basierte ECV kann mit verschiedenen Methoden zuverlässig quantifiziert werden – sowohl unter Verwendung synthetischer Hämatokritwerte als auch durch halbautomatisierte Auswertungslösungen. Die beobachtete Varianz bleibt dabei klinisch akzeptabel und die diagnostische Genauigkeit erhalten.

Teilnahme Young Investigator Award

15:30 - 15:35

Vortrag (Wissenschaft)

Kontrastmittelfreie postoperative Bildgebung der Pulmonalarterien: Intraindividueller Vergleich von Relaxation-Enhanced Angiography without Contrast and Triggering (REACT) und 4D KM-MRA

Jan Paul Janßen (Köln)

weitere Autoren

Vanessa Schmidt (Köln) / Lukas Görtz (Köln) / Juliana Tristram (Köln) / David Maintz (Köln) / Carsten Gietzen (Köln) / Lenhard Pennig (Köln)

Zielsetzung

Vergleich einer flussunabhängigen 3D-isotropen, kontrastmittelfreien MRA (REACT) mit einer zeitaufgelösten kontrastverstärkten MRA (4D KM-MRA) zur postoperativen Beurteilung der Pulmonalarterien unter besonderer Berücksichtigung verschiedener Implantate.

Material und Methoden

53 Patienten mit angeborenem Herzfehler und vorangegangenem Eingriff an den Pulmonalarterien, erhielten eine 4D KM-MRA und eine REACT bei 1,5 T. Drei verblindete Radiologen bewerteten retrospektiv den Truncus, die rechte und linke Pulmonalarterie hinsichtlich Bildqualität (IQ), Bewegungs- und Suszeptibilitätsartefakten (5-Punkte-Skala), bestimmten die Diameter und erfassten Stenosen/Dilatationen. Es wurde ein Gesamtvergleich der Sequenzen und eine Subgruppenanalyse nach Implantattyp (Stent, Conduit/Patch/Klappenersatz, kein Implantat) durchgeführt.

Ergebnisse

REACT erzielte insgesamt eine höhere IQ und weniger Bewegungsartefakte in allen Segmenten (z. B. IQ des Truncus pulmonalis: 4[3-4] vs. 3[2-3]; p<0,001), während die Suszeptibilitätsartefakte vergleichbar waren (p=0,09). Durchmesser wiesen eine exzellente Interrater-Übereinstimmung auf (ICC≈0,89–0,95) und einen minimalen Bias zwischen den Sequenzen: die rechte Pulmonalarterie war in der REACT etwas kleiner (mittlere Differenz –0,85 mm, p<0,001). In Stent-Segmenten bestand kein IQ-Vorteil von REACT; beide Methoden zeigten deutliche Suszeptibilitätsartefakte, der Anteil diagnostischer Segmente unterschied sich nicht signifikant (50 % vs. 67 %); in drei Stent-Fällen war nur 4D KM-MRA diagnostisch. In den übrigen Implantat-Subgruppen war REACT im Median um ~1 Punkt besser für IQ und Bewegungsartefakte; beide Verfahren lieferten diagnostisch verwertbare Bilder.

Schlussfolgerungen

REACT ermöglicht eine kontrastmittelfreie postoperative Bildgebung der Pulmonalarterien mit reproduzierbaren Messungen und gegenüber der 4D KM-MRA überlegener Bildqualität bei reduzierten Bewegungsartefakten. Stents bleiben eine gemeinsame Limitation; 4D KM-MRA kann hier im Einzelfall einen diagnostischen Mehrwert bieten.

Teilnahme Young Investigator Award

15:35 - 15:40

Vortrag (Wissenschaft)

Myosin-Inhibitor-Therapie bei obstruktiver hypertropher Kardiomyopathie mit Mavacamten: Fokussierte Beurteilung des funktionellen Remodelings in der kardialen MRT

Lenhard Pennig (Köln)

weitere Autoren

Nedim Beste (Köln) / Jan Janssen / Roman Johannes Gertz / Carsten Gietzen / David Maintz / Roman Pfister / Katharina Seuthe / Kenan Kaya

Zielsetzung

Ziel dieser Studie war es festzustellen, ob die Mavacamten-Therapie bei obstruktiver hypertropher Kardiomyopathie (oHCM) neben der bekannten Reduktion der erhöhten linksventrikulären Ejektionsfraktion (LVEF) und des links atrialen Volumenindex (LAVI) in der kardialen MRT (CMR) auch einen Effekt auf LV-Volumina und links atrioventrikulären Kopplungsindex (LACI) besitzt.

Material und Methoden

In dieser prospektiven, monozentrischen Studie wurden 29 oHCM-Patienten eingeschlossen, die eine 1,5 T-CMR [Cine kurze Achse sowie 4-, 2- und 3-Kammer; T1-Mapping kurze Achse vor/10 min nach Gadobutrol; Late Gadolinium Enhancement (LGE) wie Cine] bei Erstvorstellung (Baseline) und nach einjähriger negativ inotroper (n=7) oder zusätzlicher Mavacamten-Therapie (n=22) (Follow-up) erhielten. Zwei kardiovaskuläre Radiologen mit 5 und 8 Jahren Erfahrung analysierten die Daten im Konsens.

Ergebnisse

Dargestellt als mittlere Differenzen zwischen den Gruppen hinsichtlich der Veränderungen zwischen Baseline und Follow-up, führte die Mavacamten-Therapie zu einer signifikanten Reduktion der LV-Masse [Δ (95% Konfidenzintervall): -29,3 (-31,8 bis -26,7) g/m2; p<0,001], LVEF [-11,8 (-13,5 bis -10,1) %; p=0,001] und LV-Volumenindices [enddiastolisch: -5,6 (-7,6 bis -3,7) ml/m²; p=0,037 und endsystolisch: +3,6 (+2,2 bis +5,1) ml/m²; p=0,044] sowie LAVI [-20,6 (-23,6 bis -17,5) ml/m²; p=0,009]. Zudem reduzierte Mavacamten den pathologisch erhöhten LACI [-17,6 (-53,4 bis +17,9) %; p=0,044]. Während die LGE-Masse unverändert blieb [+0,1 (-0,5 bis +0,6) g; p=0,42], zeigten sich T1-Relaxationszeiten [-31,5 (-29,2 bis -33,8) ms; p<0.001] und das indexierte extrazelluläre Volumen [-5,6 (-7,2 bis -1,8) ml/m²; p=0,01] als Marker der interstitiellen Fibrose regredient.

Schlussfolgerungen

Neben der Reduktion von LVEF und LAVI sowie interstitiellen Myokardfibrose bewirkt Mavacamten zudem eine Veränderung der LV-Volumina und eine Reduktion des LACI, einem unabhängigen Risikofaktor für ein schlechtes Outcome bei HCM und Identifikator von High-Risk Patienten.

Teilnahme Young Investigator Award

15:40 - 15:45

Vortrag (Wissenschaft)

Prädiktion der kardialen MRT-Diagnose bei Patienten mit akutem Koronarsyndrom ohne signifikante Koronarstenose

Leon Bischoff (Bonn)

weitere Autoren

Philipp Clemens (Bonn) / Dario Zocholl (Bonn) / Alexander Isaak (Bonn) / Dmitrij Kravchenko (Bonn) / Narine Mesropyan (Bonn) / Daniel Kütting (Bonn) / Claus Pieper (Bonn) / Alois Sprinkart (Bonn) / Sebastian Nowak (Bonn) / Julian Luetkens (Bonn)

Zielsetzung

Die kardiale MRT ist die wichtigste weiterführende Diagnostik von Patienten, die sich mit der initialen Symptomatik eines akuten Myokardinfarktes vorstellen, in der Koronarangiographie jedoch keine signifikante Obstruktion der Koronararterien haben („suspected MINOCA“). Zugrundeliegende Ätiologien können so zwar differenziert werden, prädiktive Faktoren für die Wahrscheinlichkeiten einzelner MRT-Diagnosen sind jedoch unzureichend erforscht.

Material und Methoden

Patienten mit suszipiertem MINOCA (n=350), bei denen kardiales MRT zur weiterführenden Abklärung durchgeführt wurde, wurden retrospektiv eingeschlossen. Demographische (z.B. Alter und Geschlecht), anamnestische (z.B. kardiovaskuläre Risikofaktoren, Infekt) und klinische (z.B. ST-Elevation im EKG) Parameter wurden erfasst. Binäre logistische Regressionsmodelle wurden mittels rekursiver Feature-Eliminierung für drei MRT-Diagnosen Myokarditis, Myokardinfarkt (MI) und Tako-Tsubo-Kardiomyopathie (TTC) in einem one-vs-all Ansatz und in Abhängigkeit der Parameter mit dem F1-score als Evaluationsmetrik erstellt. Area-under-the-curve (AUC) Werte für alle drei Modelle wurden in einem vorher abgetrennten Hold-Out Test Datensatz (n=70) berechnet.

Ergebnisse

Das Myokarditismodell erreichte eine AUC von 0,73 mit einem jüngeren Alter, einem männlichen Geschlecht und einer vorherigen Infektion als wichtigste Prädiktoren. Das TTC-Modell erreichte eine AUC von 0,84 mit einem höheren Alter, einem weiblichen Geschlecht und einer fehlenden Hypercholesterinämie als wichtigste Prädiktoren. Das MI-Modell erreichte eine AUC von 0,53 und konnte damit keine valide Vorhersage für einen echten MI in der kardialen MRT machen.

Schlussfolgerungen

Die abschließende MRT-Diagnose einer Myokarditis oder einer TTC in suszipierten MINOCA Patienten kann bereits vor der Durchführung des MRTs suszipiert werden, was eine entsprechende Triagierung der Patienten erlauben könnte. Die Vorhersage eines echten MIs ist hingegen nicht möglich.

Teilnahme Young Investigator Award

15:45 - 15:50

Vortrag (Wissenschaft)

T1ρ Mapping in der kardialen Magnetresonanztomographie zur Diagnose der akuten Myokarditis

Lucia Danny Beissel (Bonn)

weitere Autoren

Alexander Isaak (Bonn) / Narine Mesropyan (Bonn) / Dmitrij Kravchenko (Bonn) / Taraneh Aziz-Safaie (Bonn) / Leon Marcel Bischoff (Bonn) / Alois Martin Sprinkart (Bonn) / Tobias Kratz (Bonn) / Christoph Katemann (Hamburg) / Oliver Michael Weber (Hamburg) / Masami Yoneyama (Tokyo) / Claus Christian Pieper (Bonn) / Daniel Kütting (Bonn) / Sebastian Zimmer (Bonn) / Julian Alexander Luetkens (Bonn)

Zielsetzung

Quantitative Mapping-Verfahren sind ein zentraler Bestandteil in der multiparametrischen kardialen Magnetresonanztomographie (MRT) und ermöglichen die Charakterisierung entzündlicher Myokardveränderungen. Aufbauend auf den Lake-Louise-Kriterien (LLC) wurde untersucht, ob ein neues quantitatives Verfahren, das T1ρ-Mapping, die diagnostische Wertigkeit der MRT weiter erhöhen kann.

Material und Methoden

In der prospektiven Studie wurden Patienten mit klinisch gesicherter akuter Myokarditis und Kontrollen mittels multiparametrischer kardialer MRT untersucht. Das Untersuchungsprotokoll umfasste T2-gewichtete Sequenzen, T1-, T2- und T1ρ-Mapping sowie Late-Gadolinium-Enhancement (LGE). Die Auswertung erfolgte mittels Mann-Whitney-U-Test, t-Test, Receiver-Operating-Characteristic-Analyse und Intraklassenkorrelationskoeffizient (ICC).

Ergebnisse

Das Studienkollektiv umfasste 25 Patienten mit akuter Myokarditis und 26 Kontrollen. Die Myokarditis-Gruppe hatte signifikant verlängerte T1ρ-Relaxationszeiten im Vergleich zu den Kontrollen (98,0 ± 10,3 ms vs. 85,3 ± 5,0 ms; p < 0,01). Innerhalb des Myokards war die T1ρ-Relaxationszeit in fokal entzündeten Segmenten höher als im Remote-Myokard (104,4 ± 11,3 ms vs. 93,2 ± 11,9 ms; p = 0,02). Die diagnostische Genauigkeit ergab für T1ρ eine AUC von 0,89 (95 %-KI 0,77–0,96) und war damit vergleichbar zu T1 (0,93; 95 % KI 0,82–0,98; p = 0,35) und T2 (0,86; 95 % KI 0,73–0,94; p = 0,52). Durch Einbeziehung von T1ρ erhöhte sich die diagnostische Leistung der LLC signifikant (0,84; 95 % KI 0,71–0,93 vs. 0,93; 95 % KI 0,82–0,98; p = 0,02). Die Reproduzierbarkeit war exzellent, sowohl intraindividuell (ICC 0,98; 95 % KI 0,91–0,99) als auch interindividuell (ICC 0,95; 95 % KI 0,75–0,98).

Schlussfolgerungen

T1ρ-Relaxationszeiten sind bei einer akuten Myokarditis erhöht und können die diagnostische Wertigkeit der LLC möglicherweise verbessern.

Teilnahme Young Investigator Award

15:50 - 15:55

Vortrag (Wissenschaft)

Ventriculo-arterielle Kopplung bei pulmonaler Hypertonie: eine MRT-basierte RV-Charakterisierung

Jonas Heinrich Lund

weitere Autoren

Martin R. Sinn (Hamburg) / Hans Klose (Hamburg) / Rickmer Braren (Hamburg) / Lars Harbaum (Hamburg) / Gunnar K. Lund

Zielsetzung

Die ventriculo-arterielle Kopplung, das Verhältnis zwischen ventrikulärer Kontraktilität (Ees) und effektiver Nachlast (Ea), gilt als fundierter Marker der RV-Funktion. Bei Patienten mit pulmonaler Hypertonie (PH) kann das Verhältnis von Schlagvolumen zu rechtsventrikulärem endsystolischem Volumen (SV/RVESV) ein einfaches MRT-basiertes Surrogat darstellen. Ziel war die Validierung dieses Markers im Vergleich zum invasiv bestimmten Ees/Ea und die Prüfung der klinischen Relevanz.

Material und Methoden

Bei 42 PH-Patienten wurden MRT-Parameter (RVEF, RVEDV, RVESV, SV), invasive Hämodynamik (mPAP, PVR), NT-proBNP und Funktion (6-Min-Gehtest [6MWD], WHO-Funktionsklasse [WHO-FC]) innerhalb von 24 h erhoben und analysiert. Die ventriculo-arterielle Kopplung wurde invasiv (Single-Beat) und mittels MRT (SV/RVESV) bestimmt. Statistische Analysen umfassten Spearman-Korrelationen, OLS-Modelle und ordinale log-Regression. Die diagnostische Genauigkeit der MRT-Parameter für ein relevantes Ees/Ea < 0,8 wurde per ROC-Analyse (Youden-Index) ermittelt.

Ergebnisse

Das invasiv gemessene Ees/Ea korrelierte positiv mit RVEF (ρ = 0.47; p = 0.003) und negativ mit RVESV (ρ = −0.47; p = 0.002), RVEDV (ρ = −0.37; p = 0.022), mPAP (ρ = −0.55; p < 0.001), PVR (ρ = −0.55; p < 0.001) und NT-proBNP (ρ = −0.57; p < 0.001). Ein höheres Ees/Ea war mit einer Tendenz zu längerer 6MWD pro SD-Anstieg (+24.9 m; p = 0.091) und einer geringeren Wahrscheinlichkeit für eine schlechtere WHO-FC assoziiert (OR = 0.28; p = 0.03). SV/RVESV korrelierte mit invasivem Ees/Ea (ρ = 0.48; p = 0.002) und NT-proBNP (ρ = −0.37; p = 0.020). Zur Identifikation eines Ees/Ea < 0,8 zeigte das SV/RVESV eine gute Trennschärfe (AUC 0.73; Spezifität 0.89; Sensitivität 0.57), während RVESV und RVEDV (AUC 0.64 und 0.56) schwächer diskriminierten.

Schlussfolgerungen

Das Verhältnis SV/RVESV im MRT stellt einen potenziellen Surrogatmarker für das invasiv erhobene Ees/Ea dar und erlaubt eine bildgebungsbasierte Einschätzung der Nachlastanpassung zur Risikostratifizierung bei Patienten mit PH.

Teilnahme Young Investigator Award

15:55 - 16:15

Diskussion

Diskussion

Häufige Fragen

Wie kann ich mich zum RÖKO LEIPZIG anmelden?

Alle Informationen zur Anmeldung für den RÖKO LEIPZIG erhalten Sie unter Anmeldung.

Um einen zügigen Zugang zum Kongress zu erhalten, empfehlen wir allen, die digitale Anmeldung im Vorfeld zu nutzen.

Eine persönliche Anmeldung in Leipzig können Sie ab dem 13.05.2026 vor Ort am Registrierungscounter im Congress Center Leipzig (CCL) vornehmen.

Für teilnahmebegrenzte Kurse (Workshops/MTR-Workshops/MTR-Klinik-Seminare) fallen gesonderte Teilnahmegebühren an. Wir empfehlen, diese frühzeitig mit der Online-Anmeldung zu buchen.

Wie stelle ich mein persönliches Kongressprogramm zusammen?

Um Ihnen die persönliche Kongressplanung im Rahmen des RÖKO LEIPZIG so einfach wie möglich zu machen, haben wir für Sie die Vormerken-Funktion eingeführt, mit deren Hilfe Sie Ihr persönliches Kongressprogramm zusammenstellen und jederzeit online darauf zugreifen können.

Informationen zum Vormerken finden Sie auf der Seite "So gestalten Sie Ihr persönliches Programm für den RÖKO LEIPZIG", Ihr persönliches RÖKO LEIPZIG-Programm finden Sie im Benutzermenü in Listenansicht und als grafische Tagesansicht.

Ich halte einen Vortrag – was muss ich beachten?

Alle wichtigen Informationen rund um Ihren Vortrag beim 107. Deutscher Röntgenkongresses in Leipzig haben wir für Sie demnächst unter "Informationen für Vortragende" zusammengestellt.

Wie erwerbe ich CME-Punkte auf dem RÖKO LEIPZIG?

Der Deutsche Röntgenkongress wird von der Sächsischen Landesärztekammer (LÄK) zertifiziert.

Bitte beachten Sie: Sollten Sie als Fachärztin oder Facharzt Fortbildungspunkte erwerben, erfolgt die Übermittlung der gesammelten CME-Punkte nach dem RÖKO LEIPZIG automatisch an Ihre Ärztekammer. Voraussetzung hierfür ist, dass Ihre EFN im Registrierungssystem hinterlegt ist.

Für die Erfassung ist das Scannen des QR-Codes auf Ihrem Kongressausweis sowie des QR-Codes der besuchten Sitzungen erforderlich. Hierfür benutzen Sie den Scannerfunktion Ihres mobilen Endgerätes.

Weitere Informationen unter Zertifizierung.

Falls keine EFN-Nummer hinterlegt ist, können Sie diese in dem Modul „Mein Account“ im Registrierungssystem ergänzen oder uns per E-Mail an registrierung-roeko@kukm.de mitteilen.

Wie erhalte ich Anwesenheits- bzw. Teilnahmebescheinigungen?

Sie können Ihre Teilnahmebescheinigung mit den ausgewiesenen CME-Punkten ca. drei Wochen nach dem Kongress im Registrierungssystem abrufen. Sobald der Download möglich ist, werden Sie per E-Mail benachrichtigt.

Wie evaluiere ich den RÖKO LEIPZIG?

Bewerten Sie Vorträge auf dem Röntgenkongress 2026 in Leipzig, an denen Sie teilgenommen haben und nehmen Sie Einfluss auf das nächste Kongressprogramm!

In der WebApp zur Teilnahmeerfassung erhalten Sie zu jeder Sitzung, an der Sie teilgenommen haben, einen Link direkt zur Evaluation der jeweiligen Sitzung.

Alternativ klicken Sie innerhalb des Programmkalenders auf der #RÖKO2026-Webseite auf den Button „Evaluation“ und Sie werden anschließend zu den Evaluationsfragen der aktuellen Sitzung geführt und können dort Ihre Bewertung abgeben.