Jetzt teilnehmen

Bitte loggen Sie sich ein, um Ihre Teilnahme an diesem Webinar zu bestätigen. Sie sind dann vorgemerkt und werden, falls das Webinar innerhalb der nächsten 10 Minuten beginnt, sofort weitergeleitet.

Findet das Webinar zu einem späteren Zeitpunkt statt, kommen Sie kurz vor Beginn des Webinars erneut, um am Webinar teilzunehmen.

Einfach buchen

Buchen Sie jetzt RÖKO DIGITAL des 106. Deutschen Röntgenkongress 2025 - Kongress für medizinische Radiologie und bildgeführte Therapie und verpassen Sie keines unserer lehrreichen und informativen Webinare zu verschiedenen Themen der Radiologie.

  • Wissenschaft & Fortbildung
  • CME-Punkte
  • Themenvielfalt
  • Dialog & Interaktion

Jetzt teilnehmen

Bitte loggen Sie sich ein, um Ihre Teilnahme an diesem Webinar zu bestätigen. Sie sind dann vorgemerkt und werden, falls das Webinar innerhalb der nächsten 10 Minuten beginnt, sofort weitergeleitet.

Findet das Webinar zu einem späteren Zeitpunkt statt, kommen Sie kurz vor Beginn des Webinars erneut, um am Webinar teilzunehmen.

Ohne Buchung.

Sie können an dieser Veranstaltung auch ohne Buchung von RÖKO DIGITAL des 106. Deutschen Röntgenkongress 2025 – Kongress für medizinische Radiologie und bildgeführte Therapie kostenfrei teilnehmen.

Eine Teilnahmebescheinigung erhalten nur Personen, die das digitale Modul „RÖKO DIGITAL“ des 106. Deutschen Röntgenkongress 2025 – Kongress für medizinische Radiologie und bildgeführte Therapie gebucht haben oder noch nachbuchen.

Um teilzunehmen kommen Sie ca. 10 Minuten vor Beginn wieder. Freischaltung zur Teilnahme in:

Sie können an dieser Veranstaltungen auch ohne Buchung von RÖKO DITITAL des 106. Deutschen Röntgenkongress 2025 – Kongress für medizinische Radiologie und bildgeführte Therapie kostenfrei teilnehmen.

Eine Teilnahmebescheinigung erhalten nur Personen, die das digitale Modul „RÖKO DIGITAL“ des 106. Deutschen Röntgenkongress 2025 – Kongress für medizinische Radiologie und bildgeführte Therapie gebucht haben oder noch nachbuchen.

Melden Sie sich bitte hier an:

Bitte beachten Sie die Datenschutzhinweise.

Kongressteilnehmer.

Als Teilnehmer am RÖKO DIGITAL des 106. Deutschen Röntgenkongress 2025 – Kongress für medizinische Radiologie und bildgeführte Therapie loggen Sie sich bitte ein, um an dieser Industrie­veranstaltung teilzunehmen.

Ohne Buchung.

Sie können an Industrie­veranstaltungen auch ohne Buchung von RÖKO DIGITAL des 106. Deutschen Röntgenkongress 2025 – Kongress für medizinische Radiologie und bildgeführte Therapie kostenfrei teilnehmen.

Um teilzunehmen kommen Sie ca. 10 Minuten vor Beginn wieder. Freischaltung zur Teilnahme in:

Sie können an Industrie­veranstaltungen auch ohne Buchung von RÖKO DIGITAL des 106. Deutschen Röntgenkongress 2025 – Kongress für medizinische Radiologie und bildgeführte Therapie kostenfrei teilnehmen. Melden Sie sich bitte hier an:

Bitte beachten Sie die Datenschutzhinweise.

Das ist eine Meldung

Stet clita kasd gubergren, no sea takimata sanctus est. Ut labore et dolore aliquyam erat, sed diam voluptua.

Poster-Session

Muskulo

Muskulo
Freitag, 15. Mai 2026 · 11:00 bis 11:40 Uhr
Diese Veranstaltung findet ausschließlich als Präsenzveranstaltung im Congress Center Leipzig (CCL) statt. Diese Veranstaltung kann nicht über einen Stream sondern nur vor Ort besucht werden.
15
Mai

Freitag, 15. Mai 2026

11:00 bis 11:40 Uhr · Raum: e-Poster Bereich  in Kalender übernehmen:   iCal  ·  Google

Veranstaltungsdetails

Veranstalter
Deutsche Röntgengesellschaft e.V.
Art
Poster-Session
Thema
Muskuloskelettale Radiologie
Zielgruppe
Andere, Ärzte in Weiterbildung (AiW), Fachärzte, Ingenieure / Naturwiss., Studenten

Zertifizierungen

Der RÖKO LEIPZIG wird im Rahmen einer Kongresszertifizierung durch die Sächsische LÄK bewertet. Bitte beachten Sie die Hinweise unter A bis Z.

Ablauf

11:00 - 11:03

Vortrag (Poster)

Vierminütige Schulter-MRT. Klinische Validierung einer KI-basierten Super-Resolution-Rekonstruktion

Vanessa Schmidt (Köln)

weitere Autoren

Robert Terzis (Köln) / Nedim Christoph Beste (Köln) / Robert Hahnfeldt (Köln) / Jan Paul Janssen (Köln) / Nour Abou-Zeid (Köln) / Lukas Görtz (Köln) / Thomas Dratsch (Köln) / Philip Rauen (Köln) / Kristina Sonnabend (Hamburg) / David Maintz (Köln) / Grischa Bratke (Köln) / Andra-Iza Iuga (Köln)

Zielsetzung

Die vorliegende Studie untersucht das Potenzial der Kombination von Compressed Sensing (CS) mit KI-basierter Super-Resolution-Rekonstruktion unter Verwendung von Convolutional Neural Networks (CNNs) zur Optimierung eines 2D-MRT-Protokolls der Schulter.

Material und Methoden

Bei n=30 Patienten wurde an einem 3T-MRT-System (Ingenia Elition X, Philips Healthcare) eine Schulterbildgebung gemäß klinischem Standardprotokoll durchgeführt. Das Protokoll umfasste eine koronare fettunterdrückte 2D-Protonendichte-, eine sagittale T2-gewichtete sowie eine koronare T1-gewichtete Sequenz. Die Rohdaten wurden retrospektiv sowohl mit einem konventionellem CS-Algorithmus als auch mit einem neuartigen, auf CNNs basierenden Super-Resolution-Algorithmus (CS-SuperRes), der zur Verbesserung der Bildschärfe entwickelt wurde, rekonstruiert. Die Auswertung erfolgte durch zwei Radiologen unabhängig voneinander anhand einer 5-Punkte-Likert-Skala hinsichtlich diagnostischer Sicherheit, Kantenschärfe und Abgrenzbarkeit anatomischer Strukturen, Bildrauschen sowie Gesamtbildqualität. Zusätzlich wurden alle Rekonstruktionen hinsichtlich pathologischer Befunde beurteilt, wobei der radiologische Befund als Referenzstandard diente.

Ergebnisse

Die mit CS-SuperRes rekonstruierten Sequenzen erhielten signifikant höhere Bewertungen in Bezug auf die diagnostische Sicherheit (4,85±0,36 vs. 4,58±0,53; p=0,011), die Kantenschärfe (4,7±0,53 vs. 4,3±0,5; p<0,001), das Rauschverhalten (4,47±0,62 vs. 4,18±0,54; p=0,033) und die Gesamtbildqualität (4,53±0,6 vs. 4,08±0,46; p<0,001) im Vergleich zu zeitäquivalenten CS-Sequenzen. In der Befundung der vorliegenden Pathologien zeigte CS-SuperRes eine hohe Präzision von 0,90 für Labrumschäden (Diagnose und Klassifikation), 1,0 für Rotatorenmanschettenläsionen, 0,93 für Läsionen der langen Bizepssehne und 0,90 für Bursitis, ohne signifikante Unterschiede zu den etablierten CS-Rekonstruktionen in allen Kategorien.

Schlussfolgerungen

Der KI-basierte Rekonstruktionsalgorithmus CS-SuperRes ermöglicht bei einem vierminütigen 2D-Schulter-MRT-Protokoll signifikant bessere Bewertungen hinsichtlich Rauschverhalten, Kantenschärfe, diagnostischer Sicherheit und Gesamtbildqualität. Gleichzeitig bleibt die Genauigkeit in der Detektion relevanter Pathologien erhalten.
11:03 - 11:06

Vortrag (Poster)

Der Pedicle Screw Quality Index (PQI): Eine zusammengesetzte Kennzahl für Genauigkeit, Effizienz und Strahlenexposition

Gerardo Napodano (Regensburg)

Zielsetzung

Entwicklung und Validierung des Pedicle Screw Quality Index (PQI) als umfassenden Bewertungsansatz, der Genauigkeit, Operationszeit und Strahlenexposition integriert, um die Qualität und Effizienz verschiedener Techniken zur Pedikelschraubenplatzierung objektiv vergleichen zu können.

Material und Methoden

In einer retrospektiven Kohorte von 34 Patient:innen mit 185 thorakolumbalen Pedikelschrauben wurde die Platzierungsqualität analysiert. Die Genauigkeit wurde nach der Gertzbein-Skala (A=5–E=1) bewertet. Der Pedicle Screw Quality Index (PQI) ergab sich aus der quadrierten mittleren Genauigkeit, dividiert durch die Zeit pro Schraube. Der penalisierte Index (PQI_R) bezog zusätzlich die Fluoroskopiezeit (α=0,05) ein und wurde mit ×100 skaliert. Vorläufige Grenzwerte klassifizierten die Ergebnisse als exzellent (>0,5/10), gut (0,3–0,5 / 5–10), eingeschränkt (0,2–0,3 / 2–5) oder kritisch (<0,2 / <2).
Statistische Analysen: Mann–Whitney-U- und Kruskal–Wallis-Test.

Ergebnisse

Bei 34 Patient:innen (Ø 64 J., 41 % weiblich) erfolgte die Instrumentierung fluoroskopisch (n = 30), navigationsgestützt (n = 3) oder frei-hand (n = 1); 16 Eingriffe waren perkutan, 17 offen, einer hybrid. Median 4 Schrauben pro Fall. Die Genauigkeit war hoch (A 48,1 %, B 42,2 %, C 6,5 %, D/E 3,2 %; Score 4,36), jedoch hatten 14,7 % ≥ eine D/E-Schraube. PQI: 0,375 (Fluoro), 0,544 (Navigation), 0,320 (Freihand); Navigation tendenziell höher (p = 0,19). PQI_R × 100: 2,2 (Fluoro), 6,9 (Nav), 4,4 (Freihand); Navigation signifikant besser (p = 0,011). Beide Indizes sanken bei D/E-Fällen, was ihre Sensitivität für Fehlplatzierungen belegt.

Schlussfolgerungen

Der Pedicle Screw Quality Index (PQI) ist eine neue Kennzahl, die Genauigkeit, Effizienz und Strahlenexposition kombiniert. In dieser Pilotstudie zeigte die Navigation die besten Ergebnisse, besonders bei Berücksichtigung der Strahlung. Der PQI erwies sich als praktikabel und aussagekräftig, erfordert jedoch Validierung in größeren multizentrischen Studien.
11:06 - 11:09

Vortrag (Poster)

Einfluss von Akquisitions- und Post-Processing-Parametern auf die Bildqualität in der ultrahochauflösenden Photon-Counting-CT

Theresa Sophie Patzer (Würzburg)

weitere Autoren

Andreas Kunz (Würzburg)

Zielsetzung

Ziel dieser Studie war es, ultrahochauflösende (UHR) Photon-Counting-CT (PCCT)-Akquisitionsprotokolle sowie Post-Processing-Einstellungen für die Bildgebung von trabekulärem Knochen zu optimieren, um Protokolle zu etablieren, die eine hochauflösende Beurteilung der Mikroarchitektur bei klinisch vertretbaren Dosiswerten ermöglichen.

Material und Methoden

Eine Kadaver-Lendenwirbelsäule wurde mit einem standardisierten 120 kVp-Scanprotokoll bei drei Dosis-Leveln (IQ 75, CTDIvol ~3,0–4,3; IQ 150, CTDIvol ~6,0–8,6; IQ 450, CTDIvol ~17,9–25,7) und 2 Pitch Varianten (0.35 und 0.85) untersucht. Die Bilder wurden mit drei verschiedenen Faltungskernen (Br76, Br89, Br98) und zwei „Quantum Iterative Reconstruction“ Leveln (QIR 2 und QIR 4) rekonstruiert. Vier Radiologen bewerteten die Bildqualität auf einer fünfstufigen Likert-Skala. Die Interrater-Reliabilität wurde mittels Intraklassen-Korrelationskoeffizient (ICC) ermittelt. Die objektive Bildqualität wurde anhand von Kontrast-zu-Rausch-Verhältnissen (CNR) und Signal-zu-Rausch-Verhältnissen (SNR) bewertet.

Ergebnisse

Die subjektive Bildqualität war für Br76, QIR 2 und Pitch 0,35 über alle IQ-Level hinweg am besten (Median 5, Interquartilsbereich 4–5) mit signifikanten Unterschieden für IQ 75 (p ≤ 0,001), IQ 150 (p = 0,002; Br76 und Br89 statistisch ähnlich) und IQ 450 (p = 0,004; Br76 und Br89 unterschieden sich nicht). Die Interrater-Reliabilität war gut (0,82; CI 0,68–0,90; p < 0,001). Unter den untersuchten Faktoren zeigte das QIR-Level den stärksten Effekt auf SNR und CNR (η² = 0,54 und 0,52), gefolgt von der Wahl des Kernels (η² = 0,29 und 0,32) sowie dem IQ-Level (η² = 0,09 und 0,08) während der Pitch keinen relevanten Einfluss hatte.

Schlussfolgerungen

Die UHR-PCCT mit Br76, QIR 2 und Pitch 0,35 liefert über alle IQ-Level hinweg die beste Bildqualität für die Knochenvisualisierung. Insbesondere der QIR-Level und die Kernel-Wahl hatten einen maßgeblichen Einfluss auf CNR und SNR.
11:09 - 11:12

Vortrag (Poster)

Einflüsse der computergestützten automatisierten Ganzwirbelsäulenvermessung auf Intra- und Inter-reader Reliabilität

David Schinz (Erlangen)

weitere Autoren

Lucas Mangold / Joshua Kubach / Mario Perl / Michael Uder / Matthias May / Tobias Pogarell

Zielsetzung

Wirbelsäulendeformitäten wie Skoliose erfordern eine präzise Beurteilung und kontinuierliche Überwachung, um eine rechtzeitige und wirksame Behandlung zu gewährleisten. Standarddiagnostische Verfahren sind Ganzwirbelsäulen-Röntgenaufnahmen mit Messung des Cobb-Winkels, die jedoch eine geringe Inter- und Intra-Reader-Reliabilität aufweist. Inkonsistente Messungen können zu suboptimalen Therapieentscheidungen führen.

Material und Methoden

Diese retrospektive Studie untersuchte die Auswirkungen eines neuen computerunterstützten Diagnosesystems (CAD), welches automatische Wirbelsäulenvermessungen durchführt, auf die Intra- und Inter-Reader-Reliabilität. Zwei Radiologen und zwei Orthopäden bewerteten jeweils 54 Fälle zweimal im Abstand von vier Wochen (26 Fälle manuell und 26 mit CAD-Unterstützung). Dabei wurden Cobb-Winkel, koronare Balance und – sofern sagittale Aufnahmen vorlagen – sagittale Balance sowie Kyphose- und Lordosewinkel bestimmt. Zudem wurde die benötigte Zeit und die diagnostische Konfidenz (0-10) für die Beurteilung jedes Falls erfasst.

Ergebnisse

In die Analyse wurden Ganzwirbelsäulenaufnahmen von 54 Probanden (mittleres Alter 24,6 Jahre ± 19,4; 29 weiblich; mittlerer Cobb-Winkel 38,4°±20,3°) eingeschlossen. CAD-gestützte Messungen zeigten eine höhere Intra-Reader- (Cobb-Winkel Intraklassen-Korrelationskoeffizient (ICC): CAD-assistiert=0,997; manuell=0,983) und Inter-Reader-Reliabilität (Cobb-Winkel ICC: CAD-assistiert=0,997; manuell=0,913). CAD-assistierte Messungen waren signifikant schneller (79 vs. 171 Sekunden; p < 0.001) und erzielten eine höhere diagnostische Konfidenz (8.2 vs. 9.2; p <0.001).

Schlussfolgerungen

Eine CAD-unterstützte Vermessung von Ganzwirbelsäulenaufnahmen erhöht die Reliabilität und Effizienz und verbessert damit die diagnostische Beurteilung und Therapiekontrolle bei Patienten mit Wirbelsäulendeformitäten.
11:12 - 11:15

Vortrag (Poster)

Einflussfaktoren auf die Perfusion des M. supraspinatus im kontrastmittelverstärktem Ultraschall (CEUS)

Melf Harder

weitere Autoren

Anca Greine (Rostock) / Laurenz Camp (Rostock) / Benjamin Böttcher (Rostock) / Änne Glass (Rostock) / Marc-André Weber (Rostock) / Malte Jäschke (Rostock)

Zielsetzung

Die Ruptur der Rotatorenmanschette ist im fortgeschrittenen Alter ein weit verbreitetes Krankheitsbild. Eine verringerte Perfusion des M. supraspinatus steht dabei mit einem gesteigerten Risiko für Rerupturen nach operativer Rekonstruktion in Verbindung. Ziel ist es, Einflussfaktoren zu finden, welche die Perfusion im Supraspinatusmuskel bei gesunden Menschen beeinflussen. Mit Kenntnis solcher Einflussgrößen könnte das postoperative Rerupturrisiko nach Supraspinatussehnenrekonstruktion gesenkt werden.

Material und Methoden

Nach standardisierter Beübung wurde die Perfusion des M. supraspinatus nach i.v.-Gabe von 2,4 ml SonoVue unter Nutzung eines einheitlichen Ultraschallprotokolls an 57 Probanden (29 männlich, 28 weiblich, 27 ± 9 Jahre) untersucht.
Nach Auswertung mit dem Programm VueBox® (Bracco) wurden die ermittelten Rohdaten mit einem in dieser Arbeit neu entwickelten Perfusionsmodell, basierend auf Polynomapproximation, ausgewertet. Mit dieser neuen Art der mathematischen Beschreibung der Messwerte erfolgte die Bestimmung der Kontrastmittelmenge am Peak, in der Ein- und Auswaschphase, der Time to Peak, sowie des Verhältnisses Peak/Time to Peak. Die statistische Testung erfolgte mittels linearer Regression.

Ergebnisse

Es zeigte sich eine signifikante, negative Korrelation (p=0,001) des Body Mass Index (BMI) mit der detektierten Kontrastmittelanreicherung im Muskel. Eine Steigerung des BMIs um den Wert 1 reduzierte die Muskeldurchblutung um mindestens 7 % im Vergleich zum Durchschnitt der gleichen Seite. Zusätzlich lag bei erhöhtem Muskelquerschnitt eine signifikante Reduktion (p=0,009) des Verhältnisses Peak/Time to Peak, also eine verlangsamte Kontrastmittelanflutung vor.

Schlussfolgerungen

Ein neues, auf Polynomapproximation basierendes, Perfusionsmodell des M. supraspinatus wurde erfolgreich etabliert. Ein hoher BMI reduziert die Durchblutung des M. supraspinatus signifikant und steigert folglich das Rerupturrisiko der Supraspinatussehne.
11:15 - 11:18

Vortrag (Poster)

Jenseits des Field of View: Verbesserung der Detektion orthopädischer Metastasen im Tumorstaging

Amer Malouhi (Jena)

weitere Autoren

Wolfram Weschenfelder (Jena)

Zielsetzung

Die zunehmende Prävalenz metastatischer Knochenerkrankungen (MBD) infolge verbesserter Überlebensraten bei Krebserkrankungen erfordert eine präzise Stadieneinteilung, um die Therapie zu steuern und pathologische Frakturen zu vermeiden. Standardisierte Bildgebungsprotokolle wie CT von Thorax/Abdomen/Becken können jedoch orthopädisch relevante Läsionen übersehen, was sich negativ auf das Outcome und die Behandlungskosten auswirken kann.

Material und Methoden

In diese retrospektive Studie wurden 135 Patientinnen und Patienten eingeschlossen, die zwischen 2005 und 2024 an einem einzelnen Zentrum aufgrund nicht-spinaler MBD operiert wurden. Die verwendeten Bildgebungsmodalitäten wurden hinsichtlich der Detektionsraten von Läsionen und deren Zusammenhang mit klinischen Ergebnissen analysiert. Untersucht wurden Detektierbarkeit, anatomische Lokalisation, eingesetzte Bildgebung sowie das Frakturrisiko anhand des Mirels-Scores. Die Interobserver-Übereinstimmung bei der Mirels-Bewertung wurde erfasst, und Überlebensanalysen erfolgten mittels Kaplan–Meier-Methodik und multivariater Cox-Regression.

Ergebnisse

Läsionen, die in der initialen Staging-Bildgebung nicht dargestellt wurden, waren signifikant häufiger mit pathologischen Frakturen assoziiert (p = 0,01) und zeigten eine reduzierte postoperative Überlebenszeit (Median: 6 vs. 25 Monate, p = 0,03). Die Standard-CT von Thorax/Abdomen/Becken war signifikant weniger effektiv in der Detektion orthopädisch relevanter Läsionen im Vergleich zu anderen Modalitäten (p < 0,01). Sieben Läsionen, die in CT-Scoutaufnahmen sichtbar, aber außerhalb des Aufnahmefelds gelegen waren, wurden übersehen; vier davon führten im Verlauf zu Frakturen. Die Detektionsraten variierten je nach anatomischer Lokalisation, wobei proximale femorale Läsionen häufiger erkannt wurden. Für detektierte Läsionen ergaben sich höhere Mirels-Scores (p = 0,05).

Schlussfolgerungen

Standardisierte CT-Staging-Untersuchungen übersehen häufig klinisch relevante MBD-Läsionen, insbesondere außerhalb des abgebildeten Untersuchungsbereichs. Die routinemäßige Beurteilung der CT-Scoutaufnahmen könnte die Detektionsrate verbessern. Eine Integration KI-gestützter Scout-Analysen könnte die diagnostische Genauigkeit weiter erhöhen, das Frakturrisiko senken und das Überleben der Patientinnen und Patienten verbessern.
11:18 - 11:40

Diskussion

Diskussion

Häufige Fragen

Wie kann ich mich zum RÖKO LEIPZIG anmelden?

Alle Informationen zur Anmeldung für den RÖKO LEIPZIG erhalten Sie unter Anmeldung.

Um einen zügigen Zugang zum Kongress zu erhalten, empfehlen wir allen, die digitale Anmeldung im Vorfeld zu nutzen.

Eine persönliche Anmeldung in Leipzig können Sie ab dem 13.05.2026 vor Ort am Registrierungscounter im Congress Center Leipzig (CCL) vornehmen.

Für teilnahmebegrenzte Kurse (Workshops/MTR-Workshops/MTR-Klinik-Seminare) fallen gesonderte Teilnahmegebühren an. Wir empfehlen, diese frühzeitig mit der Online-Anmeldung zu buchen.

Wie stelle ich mein persönliches Kongressprogramm zusammen?

Um Ihnen die persönliche Kongressplanung im Rahmen des RÖKO LEIPZIG so einfach wie möglich zu machen, haben wir für Sie die Vormerken-Funktion eingeführt, mit deren Hilfe Sie Ihr persönliches Kongressprogramm zusammenstellen und jederzeit online darauf zugreifen können.

Informationen zum Vormerken finden Sie auf der Seite "So gestalten Sie Ihr persönliches Programm für den RÖKO LEIPZIG", Ihr persönliches RÖKO LEIPZIG-Programm finden Sie im Benutzermenü in Listenansicht und als grafische Tagesansicht.

Ich halte einen Vortrag – was muss ich beachten?

Alle wichtigen Informationen rund um Ihren Vortrag beim 107. Deutscher Röntgenkongresses in Leipzig haben wir für Sie demnächst unter "Informationen für Vortragende" zusammengestellt.

Wie erwerbe ich CME-Punkte auf dem RÖKO LEIPZIG?

Der Deutsche Röntgenkongress wird von der Sächsischen Landesärztekammer (LÄK) zertifiziert.

Bitte beachten Sie: Sollten Sie als Fachärztin oder Facharzt Fortbildungspunkte erwerben, erfolgt die Übermittlung der gesammelten CME-Punkte nach dem RÖKO LEIPZIG automatisch an Ihre Ärztekammer. Voraussetzung hierfür ist, dass Ihre EFN im Registrierungssystem hinterlegt ist.

Für die Erfassung ist das Scannen des QR-Codes auf Ihrem Kongressausweis sowie des QR-Codes der besuchten Sitzungen erforderlich. Hierfür benutzen Sie den Scannerfunktion Ihres mobilen Endgerätes.

Weitere Informationen unter Zertifizierung.

Falls keine EFN-Nummer hinterlegt ist, können Sie diese in dem Modul „Mein Account“ im Registrierungssystem ergänzen oder uns per E-Mail an registrierung-roeko@kukm.de mitteilen.

Wie erhalte ich Anwesenheits- bzw. Teilnahmebescheinigungen?

Sie können Ihre Teilnahmebescheinigung mit den ausgewiesenen CME-Punkten ca. drei Wochen nach dem Kongress im Registrierungssystem abrufen. Sobald der Download möglich ist, werden Sie per E-Mail benachrichtigt.

Wie evaluiere ich den RÖKO LEIPZIG?

Bewerten Sie Vorträge auf dem Röntgenkongress 2026 in Leipzig, an denen Sie teilgenommen haben und nehmen Sie Einfluss auf das nächste Kongressprogramm!

In der WebApp zur Teilnahmeerfassung erhalten Sie zu jeder Sitzung, an der Sie teilgenommen haben, einen Link direkt zur Evaluation der jeweiligen Sitzung.

Alternativ klicken Sie innerhalb des Programmkalenders auf der #RÖKO2026-Webseite auf den Button „Evaluation“ und Sie werden anschließend zu den Evaluationsfragen der aktuellen Sitzung geführt und können dort Ihre Bewertung abgeben.