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Das ist eine Meldung

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Case Reports

Notfallradiologie: Akute Bauch- & Ösophagusnotfälle bis Teleradiologie

Notfallradiologie: Akute Bauch- & Ösophagusnotfälle bis Teleradiologie
Mittwoch, 13. Mai 2026 · 10:15 bis 10:45 Uhr
Diese Veranstaltung findet ausschließlich als Präsenzveranstaltung im Congress Center Leipzig (CCL) statt. Diese Veranstaltung kann nicht über einen Stream sondern nur vor Ort besucht werden.
13
Mai

Mittwoch, 13. Mai 2026

10:15 bis 10:45 Uhr · Raum: Mehrzweckfläche 1  in Kalender übernehmen:   iCal  ·  Google

Veranstaltungsdetails

Veranstalter
Deutsche Röntgengesellschaft e.V.
Art
Case Reports
Thema
Notfalldiagnostik/ Intensivmedizin
Zielgruppe
Andere, Ärzte in Weiterbildung (AiW), Fachärzte, Ingenieure / Naturwiss., MTR, Studenten

Zertifizierungen

Der RÖKO LEIPZIG wird im Rahmen einer Kongresszertifizierung durch die Sächsische LÄK bewertet. Bitte beachten Sie die Hinweise unter A bis Z.

Ablauf

10:15 - 10:18

Vortrag (Case-Report)

Akutes Abdomen - Ein Fall mit einem unerwartetem Twist

Tim Hartenstein (Erlangen)

Einleitung

Akut einsetzende Abdominalschmerzen zählen zu den häufigsten Vorstellungsgründen in der Notaufnahme. Ursächlich für die Beschwerden können eine Vielzahl an Differentialdiagnosen sein. Eine seltene aber potentiell lebensbedrohliche Differentialdiagnose eines akuten Abdomens ist der Dünndarmvolvulus. Die jährliche Inzidenzrate in Amerika und Westeuropa liegt bei 1,5–5,7/100 000 [1]. Unbehandelt kann es zu einer folgenschweren Ischämie des betroffenen Darmabschnittes kommen, weshalb eine frühzeitige Diagnose für ein gutes Outcome entscheidend ist.
Der vorliegende Fall zeigt wie wichtig es ist die verschiedenen Verdachtsdiagnosen zu kennen und eine rasche Diagnose zu stellen.

Anamnese und Befund

Ein 60-jähriger Patient stellte sich nachts in der Notaufnahme mit abdominalen Schmerzen und linksseitigem Flankenschmerz vor. Als Voroperation ist eine subtotale Gastrektomie bekannt. Bei unauffälligen Laborwerten und Mikrohämaturie wurde die initiale Verdachtsdiagnose einer Urolithiasis gestellt.
Im nativen Abdomen-CT zeigte sich keine Urolithiasis, jedoch eine auffällig konfigurierte mesenteriale Struktur im linken Mittelbauch, differenzialdiagnostisch kam eine innere Hernie oder ein Volvulus in Betracht (Abb. 1). Zur weiteren Diagnostik wurde ein kontrastmittelgestütztes Abdomen-CT durchgeführt, wobei sich das Bild eines Dünndarmvolvulus mit "whirlpool sign" darstellte (Abb. 2+3). Der Patient wurde notfallmäßig operiert, der Dünndarm detorquiert, eine Darmresektion war nicht erforderlich.

Diskussion

Ein Dünndarmvolvulus ist eine seltene, aber potenziell lebensbedrohliche Ursache eines akuten Abdomens. Da die Symptomatik meist unspezifisch und das Krankheitsbild selten ist, kann schnell eine Fehldiagnose gestellt werden, wie in diesem Fall mit initialem Verdacht auf Urolithiasis. Wegweisend ist ein "whirlpool sign" im CT, bei ausgeprägtem Befund kann eine Darmischämie vorhanden sein [2]. Daher ist es wichtig potentielle Differentialdiagnosen, auch bei klinisch anderer Verdachtsdiagnose, nicht zu übersehen.

Quellen

[1] Katis PG, Dias SM. Volvulus: a rare twist on small-bowel obstruction. CMAJ. 2004;171(7):728. DOI:10.1503/cmaj.1040662
[2] Levsky JM, Den EI, DuBrow RA, Wolf EL, Rozenblit AM. CT findings of sigmoid volvulus. AJR Am J Roentgenol. 2010;194(1):136-43. DOI:10.2214/AJR.09.2580

Bilder (JPG, DCM, DICOM)

10:18 - 10:21

Vortrag (Case-Report)

Akutes Abdomen in der 22. SSW – gedeckte Uterusruptur als seltene Ursache abdomineller Beschwerden

Maximilian Stietzel (Leipzig)

weitere Autoren

Mireille Martin (Leipzig)

Einleitung

Die Uterusruptur in der Früh- bis Mittelschwangerschaft ist eine seltene, aber potenziell lebensbedrohliche Komplikation [1]. Nach Kaiserschnitt-OP oder Myomenukleationen besteht ein deutlich erhöhtes Risiko [2]. Die Symptomatik kann bei inkompletten Rupturen unspezifisch sein und ein akutes Abdomen vortäuschen, weshalb eine adäquate Bildgebung für eine zügige Diagnose entscheidend ist [3].

Anamnese und Befund

Die 33-jährige Gravida IV/Para 0 in der 22. SSW stellte sich mit plötzlich einsetzenden Oberbauchschmerzen und Übelkeit notfallmäßig vor. Es zeigten sich leicht erhöhte Entzündungswerte. Anamnestisch war eine laparoskopische Enukleation von 15 Myomen 18 Monate zuvor mit postoperativem Subileus bekannt. Aufgrund der ähnlichen Symptomatik wurde initial erneut ein Subileus vermutet. Die MRT zeigte eine zeitgerecht entwickelte Schwangerschaft mit kräftiger dorsaler und lateraler Uteruswand mit multiplen Myomen. Die ventrale Uteruswand war auf einer Strecke von circa 6 cm nicht abgrenzbar (Abb. 1). Zudem fand sich eine dünne, dem Amnion entsprechende Membran mit ventral davon gelegener, kleiner Flüssigkeitskollektion (Abb. 2). Zusammenfassend ergab sich der Verdacht auf eine gedeckte Uterusruptur, der in der interdisziplinären Sonographie (Gynäkologie/Radiologie) bestätigt wurde (Abb. 3). In der notfallmäßigen Laparotomie zeigte sich ein 10×8 cm großer Defekt der Uterusvorderwand mit frei liegender Fruchtblase. Nach Entfernung der Schwangerschaft erfolgte die Rekonstruktion des Uterus. Der postoperative Verlauf war komplikationslos.

Diskussion

Dieser Fall unterstreicht die Bedeutung, bei plötzlich einsetzenden (starken) Bauchschmerzen in der Schwangerschaft stets auch an eine Uterusruptur zu denken, insbesondere nach vorausgegangenen Uterusoperationen, Mehrlingsschwangerschaften oder assistierter Reproduktion. Die zeitnahe sonographische und gegebenenfalls ergänzende MRT-Diagnostik ist vital entscheidend für das mütterliche Outcome. Eine enge interdisziplinäre Zusammenarbeit ist dabei essentiell.

Quellen

1. Sharon N, Maymon R, Pekar-Zlotin M, Betser M, Melcer Y. Midgestational pre-labor spontaneous uterine rupture: a systematic review. J Matern Fetal Neonatal Med. 2022 Dec;35(25):5155–5160. doi:10.1080/14767058.2021.1875435. Epub 2021 Mar 10. PMID: 33691570.
2. Gil Y, Badeghiesh A, Suarthana E, Mansour F, Capmas P, Volodarsky-Perel A, Tulandi T. Risk of uterine rupture after myomectomy by laparoscopy or laparotomy. J Gynecol Obstet Hum Reprod. 2020 Oct;49(8):101843. doi: 10.1016/j.jogoh.2020.101843. Epub 2020 Jun 22. PMID: 32585390.
3. Chen L, Li H, Peng J, Li M, Wang Y, Zhao K, Yang L, Zhao Y. Silent uterine rupture in the term pregnancy: Three case reports. Medicine (Baltimore). 2024 Mar 8;103(10):e37071. doi: 10.1097/MD.0000000000037071. PMID: 38457586; PMCID: PMC10919461.

Bilder (JPG, DCM, DICOM)

10:21 - 10:24

Vortrag (Case-Report)

Endophthalmitis und septische Embolien im Rahmen einer Endotipsitis – eine seltene Komplikation nach TIPS-Anlage

Dilara Kisir

weitere Autoren

Haissam Ragab (Hamburg) / Gerhard Adam (Hamburg)

Einleitung

Wir berichten über eine 57-jährige Patientin, bei der es im Rahmen einer Endotipsitis zu einer septischen Streuung in mehrere Organe kam. Eine Endotipsitis ist äußerst selten. In einer retrospektiven Analyse aus dem Jahr 2010 wurde ihre Häufigkeit auf etwa 1 % der TIPS-Patienten geschätzt (1). Eine Multiorganbeteiligung im Rahmen einer Endotipsitis ist noch seltener. Zwar existieren einzelne Fallberichte über septische pulmonale Embolien bei einer Endotipsitis (2, 3), im Unterschied zu unserem Fall fanden sich dort jedoch keine septischen Streuungen in extrapulmonale Organe.

Anamnese und Befund

25 Tage nach Anlage eines TIPS wegen therapierefraktärem Aszites infolge einer alkoholtoxischen Leberzirrhose (Child-Pugh B), stellte sich die Patientin mit dem Verdacht auf eine Endophthalmitis in der Augenklinik vor. In angelegten Blutkulturen wurde der Keim E. coli nachgewiesen. In der darauffolgenden durchgeführten CT-Untersuchung zur Fokussuche zeigte sich eine septische Thrombose am oberen TIPS-Ende mit Lufteinschlüssen und Thrombusausdehnung bis in den rechten Vorhof. Zusätzlich fanden sich neu aufgetretene, teilsolide bipulmonale Noduli sowie neue kortikale Inhomogenitäten beider Nieren, vereinbar mit septischen Embolien. Somit wurde in Zusammenschau mit der Endophthalmitis die Diagnose einer Blutstrominfektion mit multifokaler septischer Streuung im Rahmen einer Endotipsitis gestellt. Aufgrund des nicht sanierbarem Infektfokuses ist eine lebenslange antibiotische Therapie und Antikoagulation notwendig.

Diskussion

Die Endotipsitis ist eine seltene und potenziell lebensbedrohliche Komplikation nach TIPS-Anlage. Unser Fall beschreibt eine ungewöhnliche Multiorganbeteiligung mit dem TIPS als einzig nachweisbarer Infektionsquelle und verdeutlicht die zentrale Bedeutung einer frühzeitigen und umfassenden Diagnostik. Die CT-Untersuchung kann entscheidende Hinweise für die Diagnosestellung liefern und Komplikationen detektieren.

Quellen

1. Kochar N, Tripathi D, Arestis NJ, Ireland H, Redhead DN, Hayes PC. Tipsitis: incidence and outcome–a single centre experience. European Journal of Gastroenterology & Hepatology. 2010;22(6):729-35.
2. Sanyal* AJ, Reddy‡ KR. Vegetative infection of transjugular intrahepatic portosystemic shunts. Gastroenterology. 1998;115(1):110-5.
3. Tafader A, Harris S, Matherly S. S4565 Endotipsitis: An Underdiagnosed Complication of Transjugular Intrahepatic Portosystemic Shunt Presenting as Septic Pulmonary Emboli. Official journal of the American College of Gastroenterology | ACG. 2024;119(10S):S2904.

Bilder (JPG, DCM, DICOM)

10:24 - 10:27

Vortrag (Case-Report)

Mehr als CCT und CTA - die unterschätzte Vielfalt der Notfall-Teleradiologie

Nadine Biermann (Dillingen)

Einleitung

Verletzungen durch Druckluft können schwerwiegende Folgen haben [1], auch wenn der Umgang mit Druckluftgeräten im Alltag – insbesondere in Werkstätten und Industriebetrieben – oft als ungefährlich eingeschätzt wird. Schon ein relativ geringer Überdruck kann im menschlichen Körper gravierende Schäden verursachen.
Da derartige Verletzungen selten auftreten, findet sich in der Literatur nur begrenzt Erfahrungswissen zu diesem Thema. Häufig entstehen sie im Rahmen von unbedachten Handlungen oder „dummen Jungenstreichen“, deren potenziell lebensbedrohliche Konsequenzen unterschätzt werden.

Anamnese und Befund

Ein 25-jähriger Patient stellte sich in der chirurgischen Ambulanz vor. Laut seiner initialen Schilderung sei er beim Versuch, aus einem Hängeschrank etwas zu entnehmen, gestürzt und dabei auf ein Druckluftgerät gefallen.
Bei der klinischen Untersuchung zeigte sich eine kleine, oberflächliche Hautläsion im rechten Unterbauch. Zudem wurde ein ausgeprägtes subkutanes Hautemphysem festgestellt.
Zur Beurteilung des Ausmaßes der Luftausbreitung wurde ein CT von Thorax und Abdomen veranlasst.

Diskussion

Die Indikation für eine strahlenintensive Untersuchung wie eine CT-Diagnostik sollte stets kritisch, jedoch in potenziell gefährlichen Fällen großzügig gestellt werden.
Im vorliegenden Fall ergaben sich wesentliche anamnestische Hinweise erst nach gezielter und kritischer Nachfrage durch die Teleradiologin. Der Patient war in Begleitung mehrerer alkoholisierter Freunde, sodass keine zuverlässige Anamnese erhoben werden konnte.
Im weiteren Verlauf stellte sich heraus, dass die vermeintlich harmlose Hautläsion die Eintrittspforte für eine erhebliche Druckluftapplikation darstellte. Die Luft war unter hohem Druck in das subkutane Gewebe eingedrungen, wodurch das ausgeprägte Emphysem entstand.
Solche Verletzungen bergen erhebliche Risiken, darunter die Entwicklung eines Pneumothorax, Mediastinalemphysems und Pneumoperitoneum.

Quellen

1. Neubrech et. al.Handchir Mikrochir Plast Chir 2001; 33(5): 332-341

Bilder (JPG, DCM, DICOM)

10:27 - 10:30

Vortrag (Case-Report)

Ösophagusperforation bei akzidenteller Tablettenblister-Ingestion

Fridtjof Heller

Einleitung

Ösophagusperforationen sind selten, aber hochgradig lebensbedrohlich, mit einer Mortalität von bis zu 60% unbehandelt [1,2].
Die unspezifische klinische Präsentation von retrosternalem Schmerz bis zu einem hochakuten Verlauf erschwert die Diagnostik.
Der präsentierte Fall ist aus mehreren Gründen bemerkenswert:
1. atypische Symptomatik ohne Fieber oder Leukozytose,
2. Nachweis einer Ösophagusperforation mit ausgeprägter Mediastinitis,
3. CT-morphologischer Identifikation eines im Ösophagus verbliebenen Tablettenblisters als auslösenden Fremdkörper.

Anamnese und Befund

Die ältere, multimorbide, stationäre Patientin zeigte deutlich ansteigendes CRP (ca. 400 mg/L), ohne Leukozytose oder Fieber. Klinisch wies sie einen reduzierten Allgemeinzustand bei bekanntem Mediainfarkt und C. diff.-Infektion auf. Trotz kleinerer Dekubiti ließ sich kein Infektfokus identifizieren und nach eingeschränkt beurteilbarer Sonografie erfolgte die KM-CT von Thorax und Abdomen.
Im CT zeigte sich eine Mediastinitis infolge einer distalen Ösophagusperforation. Proximal der Perforation konnte ein flach-quadratisch konfigurierter Fremdkörper mit rundovalem Lufteinschluss als verblisterte Tablette identifiziert werden.
Die unmittelbar folgende ÖGD konnte den Blister bestätigen und bergen sowie den weiter distal perforierten Ösophagus darstellen.
Trotz der erfolgreichen Fremdkörperbergung in der Endoskopie verstarb die Patientin 2 Wochen später an den Folgen der Ösophagusperforation.

Diskussion

Dieser Fall zeigt, dass die CT-graphische Morphologie intraösophagealer Fremdkörper präzise Rückschlüsse auf die Ätiologie einer Ösophagusperforation zulässt und die Folgeuntersuchungen und -eingriffe maßgeblich mitbestimmt. So können die häufigsten ösophagusperforierenden Fremdkörper wie Tierknochen, Zahnprothesen oder Knopfbatterien [1] unterschieden werden. Ein Tablettenblister als Ursache ist in der Literatur selten beschrieben und die demonstrierten Bilder können somit das Auge, insbesondere angehender Radiolog:innen schulen.

Quellen

1. Kaman L, Iqbal J, Kundil B, Kochhar R. Management of Esophageal Perforation in Adults. Gastroenterology Res. 2010;3:235–44. doi:10.4021/gr263w.
2. Vidarsdottir H, Blondal S, Alfredsson H, Geirsson A, Gudbjartsson T. Oesophageal perforations in Iceland: a whole population study on incidence, aetiology and surgical outcome. Thorac Cardiovasc Surg. 2010;58:476–80. doi:10.1055/s-0030-1250347.

Bilder (JPG, DCM, DICOM)

10:30 - 10:45

Diskussion

Diskussion

Häufige Fragen

Wie kann ich mich zum RÖKO LEIPZIG anmelden?

Alle Informationen zur Anmeldung für den RÖKO LEIPZIG erhalten Sie unter Anmeldung.

Um einen zügigen Zugang zum Kongress zu erhalten, empfehlen wir allen, die digitale Anmeldung im Vorfeld zu nutzen.

Eine persönliche Anmeldung in Leipzig können Sie ab dem 13.05.2026 vor Ort am Registrierungscounter im Congress Center Leipzig (CCL) vornehmen.

Für teilnahmebegrenzte Kurse (Workshops/MTR-Workshops/MTR-Klinik-Seminare) fallen gesonderte Teilnahmegebühren an. Wir empfehlen, diese frühzeitig mit der Online-Anmeldung zu buchen.

Wie stelle ich mein persönliches Kongressprogramm zusammen?

Um Ihnen die persönliche Kongressplanung im Rahmen des RÖKO LEIPZIG so einfach wie möglich zu machen, haben wir für Sie die Vormerken-Funktion eingeführt, mit deren Hilfe Sie Ihr persönliches Kongressprogramm zusammenstellen und jederzeit online darauf zugreifen können.

Informationen zum Vormerken finden Sie auf der Seite "So gestalten Sie Ihr persönliches Programm für den RÖKO LEIPZIG", Ihr persönliches RÖKO LEIPZIG-Programm finden Sie im Benutzermenü in Listenansicht und als grafische Tagesansicht.

Ich halte einen Vortrag – was muss ich beachten?

Alle wichtigen Informationen rund um Ihren Vortrag beim 107. Deutscher Röntgenkongresses in Leipzig haben wir für Sie demnächst unter "Informationen für Vortragende" zusammengestellt.

Wie erwerbe ich CME-Punkte auf dem RÖKO LEIPZIG?

Der Deutsche Röntgenkongress wird von der Sächsischen Landesärztekammer (LÄK) zertifiziert.

Bitte beachten Sie: Sollten Sie als Fachärztin oder Facharzt Fortbildungspunkte erwerben, erfolgt die Übermittlung der gesammelten CME-Punkte nach dem RÖKO LEIPZIG automatisch an Ihre Ärztekammer. Voraussetzung hierfür ist, dass Ihre EFN im Registrierungssystem hinterlegt ist.

Für die Erfassung ist das Scannen des QR-Codes auf Ihrem Kongressausweis sowie des QR-Codes der besuchten Sitzungen erforderlich. Hierfür benutzen Sie den Scannerfunktion Ihres mobilen Endgerätes.

Weitere Informationen unter Zertifizierung.

Falls keine EFN-Nummer hinterlegt ist, können Sie diese in dem Modul „Mein Account“ im Registrierungssystem ergänzen oder uns per E-Mail an registrierung-roeko@kukm.de mitteilen.

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Sie können Ihre Teilnahmebescheinigung mit den ausgewiesenen CME-Punkten ca. drei Wochen nach dem Kongress im Registrierungssystem abrufen. Sobald der Download möglich ist, werden Sie per E-Mail benachrichtigt.

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