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Das ist eine Meldung

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Poster-Session

Onko

Onko
Donnerstag, 14. Mai 2026 · 14:15 bis 14:55 Uhr
Diese Veranstaltung findet ausschließlich als Präsenzveranstaltung im Congress Center Leipzig (CCL) statt. Diese Veranstaltung kann nicht über einen Stream sondern nur vor Ort besucht werden.
14
Mai

Donnerstag, 14. Mai 2026

14:15 bis 14:55 Uhr · Raum: e-Poster Bereich  in Kalender übernehmen:   iCal  ·  Google

Veranstaltungsdetails

Veranstalter
Deutsche Röntgengesellschaft e.V.
Art
Poster-Session
Thema
Onkologische Bildgebung
Zielgruppe
Andere, Ärzte in Weiterbildung (AiW), Fachärzte, Ingenieure / Naturwiss., Studenten

Zertifizierungen

Der RÖKO LEIPZIG wird im Rahmen einer Kongresszertifizierung durch die Sächsische LÄK bewertet. Bitte beachten Sie die Hinweise unter A bis Z.

Ablauf

14:15 - 14:18

Vortrag (Poster)

Erstmalige in vivo 3D-Gewebequantifizierung des Mesoösophagus bei Patienten mit distalem Ösophaguskarzinom mittels hochaufgelöster MRT

Jan Masthoff (Münster)

weitere Autoren

Gesa Helen Pöhler (Münster) / Sebastian Kubasch (Münster) / Jens Peter Hölzen (Münster) / Felicitas Knieper (Münster) / Tabea Recker (Münster) / Marc David Künnemann (Münster) / Mazen Juratli (Münster)

Zielsetzung

Die hochauflösende MRT ermöglicht eine detaillierte Darstellung des Mesoösophagus, einer in der robotischen Chirurgie therapieentscheidenden Region. Ziel war die quantitative Gewebecharakterisierung des Mesoösophagus und der Vergleich zwischen 2D- und 3D-Sequenzen.

Material und Methoden

Prospektive monozentrische Studie mit 32 therapienaiven Patienten (AEG 1-2, >T1b). Multiparametrische MRT bei 3T: axiale 2D T2 MVXD, 3D Vane-Dixon nativ und post-Gadolinium (arteriell, venös, spätvenös) mit 1×1×1 mm Isovoxeln; ZOOM-DWI mit ADC-Kartierung.
Manuelle Segmentierung: Ösophagus, Mesoösophagus (infracarinal bis Hiatus, Begrenzungen: Ligamentum aortopleurale, Aorta, Pleura, Perikard), Tumor.
Wilcoxon-Test, Bland-Altman-Plot, Spearman-Test

Ergebnisse

Erfolgreiche Untersuchung bei 25 Patienten. Der mediane Fettquotient im Mesoösophagus betrug 79,0% (IQR 6,7%). Die Kontrastmittelaufnahme des Mesoösophagus zeigte hochsignifikante Unterschiede: arteriell +46,3±56,3 (p<0,001, Cohen's d=0,71), venös +116,5±56,9 (p<0,001, d=1,58). Die Ösophagus-Volumina zeigten keine Sequenzunterschiede (T2 vs. Vane-Dixon, p=0,95), während die Mesoösophagus-Volumina in T2 signifikant größer waren (26.308 vs. 18.051 mm³, -28,8%, p=0,005). Das Tumorvolumen korrelierte nicht mit dem Mesoösophagus-Volumen (p>0,27), jedoch signifikant mit venöser Kontrastmittelaufnahme des Meso (r=0,527, p=0,012, R²=27,8%), nicht aber arteriell (r=0,246, p=0,27).

Schlussfolgerungen

Die multiparametrische MRT ermöglicht eine präzise Quantifizierung der ösophagealen Tumorumgebung. Vane-Dixon-Sequenzen liefern systematisch kleinere Meso-Volumina als T2. Die positive Korrelation zwischen Tumorvolumen und venöser Kontrastmittelaufnahme deutet auf eine ausgeprägtere Mikrovaskularisation größerer Tumoren hin, was relevant für das Therapieansprechen sein kann.
14:18 - 14:21

Vortrag (Poster)

Radiomics-basierte Analyse von Lymphknoten im prä- und posttherapeutischen CT Staging Untersuchungen bei Ösophaguskarzinom. Zusammenhang zwischen nodalem Status und Therapieansprechen.

Andra-Iza Iuga (Köln)

weitere Autoren

Maleyka Seyidova (Köln) / Miriam Rinneburger (Köln) / Mathilda Weisthoff (Köln) / David Maintz (Köln) / Thomas Zander (Köln) / Thorsten Persigehl (Köln)

Zielsetzung

Ziel dieser Studie war es, zu evaluieren, ob Radiomics-Parameter der Lymphknoten in prä- und posttherapeutischen kontrastmittelverstärkten CTs bei Patienten mit Ösophaguskarzinom mit dem klinischen Therapieansprechen korrelieren.

Material und Methoden

Es wurden 99 Patienten mit histologisch gesichertem Ösophaguskarzinom und präoperativem CT-Staging vor (CT1) und nach (CT2) neoadjuvanter Therapie eingeschlossen. Alle Lymphknoten wurden segmentiert, und Radiomics-Features (Form, Intensität, Textur) extrahiert. Zusätzlich wurde der Tumor-Lymphknoten-Abstand als kontextuelles Merkmal berücksichtigt. Die Merkmalsauswahl erfolgte schrittweise mittels Spearman-Korrelation, Redundanzreduktion (|ρ| ≥ 0,85) und rekursiver Merkmalselimination mit Kreuzvalidierung (RFECV, logistisches Regressionsmodell, ROC-AUC-Scoring). Für Delta-Radiomics wurden prozentuale Veränderungen der Features zwischen CT2 und CT1 berechnet. Die resultierenden Merkmale wurden hinsichtlich ihrer Assoziation mit dem klinischen Ansprechen (Regression, stabil, Progression) analysiert.

Ergebnisse

Aus 139 initial signifikanten Radiomics-Features (p<0,05) des prätherapeutischen CT1 verblieben nach Redundanzfilterung 21unabhängige Merkmale. Die rekursive Merkmalselimination identifizierte 11 prädiktive Parameter, darunter geometrische Merkmale wie die Short-axis-Dimension sowie texturbasierte Merkmale wie die Grey-Level-Non-Uniformity, die signifikant mit dem klinischen Ansprechen korrelierten. Die Delta-Radiomics-Analyse ergab 6 signifikante, auf 4 unabhängige Merkmale reduzierte Parameter, die mit Therapieansprechen und nodalem Status assoziiert waren.

Schlussfolgerungen

Radiomics-Parameter aus prä- und posttherapeutischen CTs der Lymphknoten erlauben eine differenzierte Beurteilung des Therapieansprechens und des nodalen Status beim Ösophaguskarzinom. Diese Ergebnisse unterstreichen das Potenzial der Lymphknoten-Radiomics als bildbasierter Biomarker für zukünftige personalisierte Therapieentscheidungen.
14:21 - 14:24

Vortrag (Poster)

The prognostic role of the SMARS score in patients with hepatocellular carcinoma receiving Atezolizumab/Bevacizumab

Maximilian Moos (Mainz)

weitere Autoren

Lukas Müller (Mainz) / Felix Hahn (Mainz)

Zielsetzung

Ziel dieser Studie war es, die prognostische Aussagekraft des kürzlich eingeführten SMARS-Scores bei Patienten mit hepatozellulärem Karzinom (HCC) unter systemischer Immuntherapie zu evaluieren.

Material und Methoden

Es erfolgte eine retrospektive Analyse von 90 Patienten mit HCC, die zwischen Januar 2020 und Mai 2024 an unserem Zentrum eine systemische Immuntherapie erhielten. Der SMARS-Score wurde gemäß der Publikation von Bao et al. aus der Baseline-CT berechnet. Der Score umfasst die Parameter Tumorform, mosaikartige Architektur, randständige arterielle Hyperenhancement, satellitäre Läsionen sowie den Alpha-Fetoprotein-(AFP)-Spiegel.
Das Gesamtüberleben (Overall Survival, OS) wurde mittels Kaplan-Meier-Analyse untersucht, und prognostische Faktoren wurden mit uni- und multivariablen Cox-Regressionsmodellen analysiert.

Ergebnisse

Höhere SMARS-Scores waren mit einer signifikant schlechteren Überlebensrate assoziiert. Für die Kaplan–Meier-Analyse wurde der in der Originalpublikation von Bao et al. vorgeschlagene Grenzwert von –0,49 verwendet. Patienten mit hohen SMARS-Werten zeigten ein signifikant reduziertes Gesamtüberleben im Vergleich zu Patienten mit niedrigen Scores (log-rank-Test, p < 0.05).
In der univariaten Cox-Regression war der SMARS-Score als kontinuierliche Variable signifikant mit dem Gesamtüberleben assoziiert (HR = 1.22, 95 %-KI 1.09–1.36; p < 0.001). Unter den einzelnen SMARS-Komponenten zeigten Tumorform, mosaikartige Architektur, randständige arterielle Hyperenhancement und AFP eine signifikante prognostische Relevanz.

Schlussfolgerungen

Zusammenfassend erhält der ursprünglich für proliferatives Tumorwachstum entwickelte SMARS-Score seine prognostische Relevanz auch bei Patienten mit HCC unter Behandlung mit Atezolizumab/Bevacizumab.
14:24 - 14:27

Vortrag (Poster)

Multimodale Volumetrische Analysen der Bodycomposition mithilfe Künstlicher Intelligenz: Übereinstimmung zwischen Ganzkörper-MRT und PET/CT

Julius Christian Holzschuh (Heidelberg)

weitere Autoren

Lukas T. Rotkopf (Heidelberg) / Christian Neelsen (Heidelberg) / Fabian Bauer / Ekaterina Menis / Marina Hajiyianni / Elias Karl Mai / Niels Weinhold / Lukas John / Christos Sachpekidis / Antonia Dimitrakopoulou-Strauss / Marc-Steffen Raab / Hartmut Goldschmidt / Johann Jende / Stefan Delorme / Heinz-Peter Schlemmer / Markus Wennmann (Heidelberg)

Zielsetzung

Bildgebungsbasierte Kenngrößen der Körperzusammensetzung gewinnen in der Onkologie als prognostische Biomarker an Bedeutung. Jüngste Deep-Learning-Verfahren erlauben die automatisierte Segmentierung unterschiedlicher Körperkompartimente. Unklar ist jedoch, wie gut sich diese Messungen zwischen verschiedenen Modalitäten wie der CT und der MRT reproduzieren lassen.

Material und Methoden

Untersucht wurden am selben Tag erhobene PET/CT- und Ganzkörper-MRT-Aufnahmen von 42 Patienten aus den prospektiven Studien GMMG-HD7 und GMMG-HD8/DSMM-XIX. Ein vollständig automatisierter Deep-Learning-Workflow auf Basis des TotalSegmentator-Frameworks wurde für die automatisierte, volumetrische Segmentierung der Skelettmuskulatur sowie des viszeralen und subkutanen Fetts verwendet. Die Übereinstimmung zwischen CT- und MRT-basierten Messwerten wurde mittels Pearson-Korrelation (r), Intraklassen-Korrelationskoeffizienten (ICC) und Bland-Altman-Analysen analysiert.

Ergebnisse

Zwischen CT und MRT zeigten sich sehr hohe Korrelationen (r > 0,97) und Reproduzierbarkeit der Volumina über alle Kompartimente (ICC > 0,95). Gleichzeitig bestanden systematische, modalitätsspezifische Unterschiede: Relativ zur CT zeigte die MRT im Mittel geringere Fettvolumina und lieferte ebenfalls geringere Muskelvolumina. Die Bland-Altman-Analyse ergab einen mittleren Bias von −353 cm³ (95 % LOA: −2576 bis 1869) für subkutanes Fett, −211 cm³ (−774 bis 351) für viszerales Fett und −2653 cm³ (−4854 bis −452) für Skelettmuskel.

Schlussfolgerungen

Automatisierte, Deep-Learning gestützte Analysen der Körperzusammensetzung sind über CT und MRT hinweg grundsätzlich machbar und gut reproduzierbar. Bestehende, wenn auch im Verhältnis zur Gesamtvarianz geringe, modalitätsspezifische Biases sollten in Forschung und klinischer Anwendung berücksichtigt werden. Die Ergebnisse unterstützen den Einsatz multimodaler, bildgebungsbasierter Körperzusammensetzungsmarker als mögliche zukünftige Biomarker für eine personalisierte Krebsversorgung.
14:27 - 14:30

Vortrag (Poster)

Dual-Energy CT-basierter Bone Marrow Imaging Biomarker (DECT-BM) beim fortgeschrittenen Multiplem Myelom: Eine Pilotstudie

Fabian Bauer (Köln)

weitere Autoren

Astha Jaiswal (Köln) / Christopher Krone (Köln) / Nedim Beste (Köln) / Philipp Fervers (Köln) / David Maintz (Köln) / Christof Scheid (Köln) / Tim Richardson (Köln) / Thorsten Persigehl (Köln)

Zielsetzung

Das Ausmaß der Knochenmarksmanifestation hat eine hohe prognostische und therapeutische Relevanz beim Multiplen Myelom (MM). Ziel dieser Pilotstudie war die Evaluation eines semi-automatisierten Biomarkers zur Quantifizierung der Knochenmarksmanifestation (DECT-BM) basierend auf der virtuell kalziumsubtrahierten (VNCa) dual-energy CT (DECT).

Material und Methoden

In dieser retrospektiven Studie wurden Patient:innen mit therapierefraktärem MM vor CAR-T-Zell-Therapie eingeschlossen, die eine native Ganzkörper-Niedrigdosis-DECT erhielten und die Serum-free-light-chain Ratio (SFLCR) vorlag. Mit einem lokal vortrainiertem nnU-Net wurde das Stammskelett im Knochenfenster segmentiert, die Kortikalis automatisiert entfernt und nach manueller Kontrolle auf die VNCa-Bildrekonstruktion co-registriert. Der DECT-BM [%] wurde definiert als der Anteil des Knochenmarksvolumens mit > 0 HU in Bezug zum gesamten Knochenmarksvolumen in der VNCa. Voxel mit geringer als –1000 HU wurden ausgeschlossen. Die Assoziation zwischen der logarithmierten SFLCR (log₁₀[SFLCR]) und dem DECT-BM wurde mittels linearer Regressionsanalyse evaluiert.

Ergebnisse

Für alle eingeschlossenen 29 Patient:innen (mittleres Alter 63,5±8,3 Jahre; 14 weiblich) mit therapierefraktärem MM konnte der DECT-BM kalkuliert werden (mittlere manuelle Korrekturzeit pro DECT 12,4±2,3min). Der Medianwert des DECT-BM betrug 1,18% mit einem 95%-Konfidenzintervall von 1,03–2,15. Der log₁₀[SFLCR] zeigte eine positive, jedoch nicht signifikante Assoziation mit dem DECT-BM Wert (r = 0,29; p = 0,12).

Schlussfolgerungen

Die semi-automatisierte, KI-basierte Quantifizierung der Knochenmarksmanifestation im nativen Ganzkörper-DECT scheint technisch umsetzbar. Der DECT-BM zeigte in dieser Pilotstudie eine tendenziell positive Beziehung zur SFLCR und könnte zukünftig als nicht-invasiver Surrogat-Parameter für die Tumorlast beim MM zum Staging und Therapie-Monitoring eingesetzt werden. Hierfür ist die klinische Validierung sowie die vollständig automatisierte Implementierung vorgesehen.
14:30 - 14:33

Vortrag (Poster)

Das Milzvolumen im MRT ist ein unabhängiger Risikofaktor für schlechteres progressionsfreies und Gesamtüberleben beim Multiplem Myelom

Kassandra Kosmalla (Heidelberg)

weitere Autoren

Kassandra Kosmalla (Heidelberg, Deutschland) / Christian Neelsen (Heidelberg, Deutschland) / Jessica Kächele (Heidelberg, Deutschland) / Thomas Hielscher (Heidelberg, Deutschland) / Peter Neher (Heidelberg, Deutschland) / Myriam Keymling (Heidelberg, Deutschland) / Felix T. Kurz (Genf, Schweiz) / Jens Hillengass (Buffalo, NY, USA) / Christos Sachpekidis (Heidelberg, Deutschland) / Theresa Mokry (Heidelberg, Deutschland) / Sandra Sauer (Heidelberg, Deutschland) / Marc S. Raab (Heidelberg, Deutschland) / Markus Wennmann (Heidelberg, Deutschland) / Niels Weinhold (Heidelberg, Deutschland) / Heinz-Peter Schlemmer (Heidelberg, Deutschland) / Elias K. Mai (Heidelberg, Deutschland)

Zielsetzung

Die Milz wird beim Multiplem Myelom (MM) selten gezielt untersucht, obwohl eine Beteiligung bei extramedullärer Erkrankung oder extramedullärer Hämatopoese beschrieben ist. Ziel dieser Studie ist es, die prognostische Bedeutung des Milzvolumens bei neu diagnostiziertem MM (NDMM) zu evaluieren.

Material und Methoden

Diese retrospektive Analyse umfasst 159 transplantationsgeeignete Patientinnen und Patienten mit NDMM und Ganzkörper-MRT bei Erstdiagnose. Das Milzvolumen wurde mittels manueller Segmentierung bestimmt und das Ergebnis aufgrund rechtsschiefer Verteilung log10-transformiert. Mittels uni- und multivariabler Cox-Regressionen wurde der Zusammenhang zwischen Milzvolumen und progressionsfreiem Überleben (PFS) sowie Gesamtüberleben (OS) geprüft und der Zusatznutzen gegenüber den etablierten Prognosemarkern (International Staging System [ISS], erhöhte Serum-LDH, Hochrisikozytogenetik (del17p13, t(4;14), gain1q21)) untersucht.

Ergebnisse

Ein höheres Milzvolumen zur Baseline war signifikant mit einem kürzerem progressionsfreien und Gesamtüberleben assoziiert (PFS: Hazard Ratio [HR] = 2,97; 95%-Konfidenzintervall [KI]: 1,47–6,03; p < 0,01; OS: HR = 7,28; 95%-KI: 2,69–19,71; p < 0,01). Diese Assoziationen blieben in multivariaten Analysen nach Korrektur für die oben genannten Prognosemarker bestehen (PFS: HR = 3,00; 95%-KI: 1,32–6,78; p = 0,009; OS: HR = 7,07; 95%-KI: 2,01–24,88; p = 0,0023).

Schlussfolgerungen

Ein erhöhtes Milzvolumen ist ein unabhängiger prognostischer Marker für sowohl kürzeres PFS als auch OS bei NDMM.
14:33 - 14:55

Diskussion

Diskussion

Häufige Fragen

Wie kann ich mich zum RÖKO LEIPZIG anmelden?

Alle Informationen zur Anmeldung für den RÖKO LEIPZIG erhalten Sie unter Anmeldung.

Um einen zügigen Zugang zum Kongress zu erhalten, empfehlen wir allen, die digitale Anmeldung im Vorfeld zu nutzen.

Eine persönliche Anmeldung in Leipzig können Sie ab dem 13.05.2026 vor Ort am Registrierungscounter im Congress Center Leipzig (CCL) vornehmen.

Für teilnahmebegrenzte Kurse (Workshops/MTR-Workshops/MTR-Klinik-Seminare) fallen gesonderte Teilnahmegebühren an. Wir empfehlen, diese frühzeitig mit der Online-Anmeldung zu buchen.

Wie stelle ich mein persönliches Kongressprogramm zusammen?

Um Ihnen die persönliche Kongressplanung im Rahmen des RÖKO LEIPZIG so einfach wie möglich zu machen, haben wir für Sie die Vormerken-Funktion eingeführt, mit deren Hilfe Sie Ihr persönliches Kongressprogramm zusammenstellen und jederzeit online darauf zugreifen können.

Informationen zum Vormerken finden Sie auf der Seite "So gestalten Sie Ihr persönliches Programm für den RÖKO LEIPZIG", Ihr persönliches RÖKO LEIPZIG-Programm finden Sie im Benutzermenü in Listenansicht und als grafische Tagesansicht.

Ich halte einen Vortrag – was muss ich beachten?

Alle wichtigen Informationen rund um Ihren Vortrag beim 107. Deutscher Röntgenkongresses in Leipzig haben wir für Sie demnächst unter "Informationen für Vortragende" zusammengestellt.

Wie erwerbe ich CME-Punkte auf dem RÖKO LEIPZIG?

Der Deutsche Röntgenkongress wird von der Sächsischen Landesärztekammer (LÄK) zertifiziert.

Bitte beachten Sie: Sollten Sie als Fachärztin oder Facharzt Fortbildungspunkte erwerben, erfolgt die Übermittlung der gesammelten CME-Punkte nach dem RÖKO LEIPZIG automatisch an Ihre Ärztekammer. Voraussetzung hierfür ist, dass Ihre EFN im Registrierungssystem hinterlegt ist.

Für die Erfassung ist das Scannen des QR-Codes auf Ihrem Kongressausweis sowie des QR-Codes der besuchten Sitzungen erforderlich. Hierfür benutzen Sie den Scannerfunktion Ihres mobilen Endgerätes.

Weitere Informationen unter Zertifizierung.

Falls keine EFN-Nummer hinterlegt ist, können Sie diese in dem Modul „Mein Account“ im Registrierungssystem ergänzen oder uns per E-Mail an registrierung-roeko@kukm.de mitteilen.

Wie erhalte ich Anwesenheits- bzw. Teilnahmebescheinigungen?

Sie können Ihre Teilnahmebescheinigung mit den ausgewiesenen CME-Punkten ca. drei Wochen nach dem Kongress im Registrierungssystem abrufen. Sobald der Download möglich ist, werden Sie per E-Mail benachrichtigt.

Wie evaluiere ich den RÖKO LEIPZIG?

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