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Das ist eine Meldung

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Wissenschaftliche Sitzung

Opportunistische Bildgebung und Herz-Kreislauf Erkrankungen

Opportunistische Bildgebung und Herz-Kreislauf Erkrankungen
Donnerstag, 14. Mai 2026 · 10:45 bis 11:45 Uhr
Diese Veranstaltung findet ausschließlich als Präsenzveranstaltung im Congress Center Leipzig (CCL) statt. Diese Veranstaltung kann nicht über einen Stream sondern nur vor Ort besucht werden.
14
Mai

Donnerstag, 14. Mai 2026

10:45 bis 11:45 Uhr · Raum: Mehrzweckfläche 2  in Kalender übernehmen:   iCal  ·  Google

Veranstaltungsdetails

Veranstalter
Deutsche Röntgengesellschaft e.V.
Art
Wissenschaftliche Sitzung
Thema
Herzdiagnostik
Zielgruppe
Andere, Ärzte in Weiterbildung (AiW), Fachärzte, Ingenieure / Naturwiss., Studenten

Zertifizierungen

Der RÖKO LEIPZIG wird im Rahmen einer Kongresszertifizierung durch die Sächsische LÄK bewertet. Bitte beachten Sie die Hinweise unter A bis Z.

Informationen

Moderation
Luca Salhöfer (Essen)
Fatima-Zahra Tahiri (Ludwigsburg)

Ablauf

10:45 - 10:50

Vortrag (Wissenschaft)

Epikardiales Fettvolumen als opportunistischer bildgebungsbasierter Biomarker einer hämodynamisch relevanten koronaren Herzerkrankung

Leon Möhring

weitere Autoren

Henrik Kahl (Hamburg) / Jonas H. Lund (Hamburg) / Destina G. Aydemir (Hamburg) / Isabel Molwitz (Hamburg) / Haissam Ragab (Hamburg) / Rickmer Braren (Hamburg) / Mathias Meyer (Hamburg) / Jennifer Erley (Hamburg)

Zielsetzung

Den Nutzen von epikardialem Fettvolumen (EAT) als Risikofaktor für eine hämodynamisch relevante koronare Herzerkrankung (KHK) zu bestimmen.

Material und Methoden

Patienten, die eine koronare CT-Angiographie an einem Dual-Source CT der 3. Generation (SOMATOM Force, Siemens Healthineers) zwischen Januar 2022 und Februar 2024 erhielten, wurden retrospektiv untersucht. Das Perikard wurde mithilfe eines zweistufigen 3D-UNet automatisch segmentiert und das EAT anschließend anhand fettspezifischer Hounsfield-Unit-Grenzwerte bestimmt. Die CT-Daten wurden von einem Q2-zertifzierten Radiologen mittels CAD-RADS 2.0 ausgewertet. Der Agatston-Score wurde anhand einer nativen CT des Herzens bestimmt. Die fraktionelle Flussreserve (cFFR) wurde circa 1 cm distal jeder Stenose gemessen (cFFR-Prototyp Version 3.5, Siemens Healthineers). Die statistische Auswertung erfolgte anhand Spearman-Korrelationen sowie ordinalen/ logistischen Regressionsmodellen (adjustiert für Alter und Geschlecht).

Ergebnisse

Es wurden 100 Patienten analysiert (29 % weiblich, Alter 63±12 Jahre). Der mediane Agatston-Score betrug 267 [Spannweite: 0-5362]. EAT betrug 108.6 ml [21.1-284.7 ml]. Die Korrelation zwischen EAT und dem Body-Mass-Index war moderat (r=0.41, p<0.001). EAT zeigte eine bessere Assoziation mit dem Stenosegrad nach CAD-RADS (Odds Ratio (OR): 1.014 [95% Konfidenzintervall 1.006 – 1.023], p=0.001), als der Agatston-Score (OR: 1.001 [1.000-1.001], p<0.001). Zudem zeigte sich eine leicht bessere Assoziation zwischen EAT (OR: 1.013 [1.000 – 1.025], p=0.042) und einer Ischämie (definiert als cFFR 0.75), als für den Agatston-Score (OR: 1.001 [1.000 bis 1.002], p=0.009).

Schlussfolgerungen

EAT könnte als potenziell besserer Indikator für eine hämodynamisch relevante KHK dienen als der Agatston-Score. Die Möglichkeit einer vollautomatischen Ermittlung, unabhängig von Kontrastphase oder Scanregionen, eröffnet neue Möglichkeiten einer opportunistischen kardialen Risikostratifizierung in der Routinediagnostik.

Teilnahme Young Investigator Award

10:50 - 10:55

Vortrag (Wissenschaft)

Iliopsoas-Zusammensetzung im CT als potenzieller Bildgebungs-Biomarker der koronaren Atherosklerose

Isabel Luisa Langenbach (Augsburg)

weitere Autoren

Matteo Komm (Augsburg) / Josua Decker (Augsburg) / Katharina Rippel (Augsburg) / Christian Scheurig-Münckler (Augsburg) / Thomas Kröncke (Augsburg) / Marcel Langenbach (Augsburg)

Zielsetzung

Ziel der Studie war es, den Zusammenhang zwischen der Zusammensetzung des Iliopsoas-Muskels und der koronaren Kalziumlast (CAC) als Marker der koronaren Herzkrankheit zu untersuchen. Es wurde die Hypothese aufgestellt, dass eine reduzierte Muskelqualität mit einer erhöhten koronaren Kalzifizierung und damit höherem kardiovaskulärem Risiko assoziiert ist.

Material und Methoden

Sarkopenie gilt als unabhängiger Risikofaktor für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, bildbasierte Muskelmarker sind jedoch bislang wenig erforscht. In diese retrospektive monozentrische Studie wurden 50 konsekutive Patienten (77±9 Jahre, 62% Männer) eingeschlossen, die sich einer klinisch indizierten thorako-abdominellen CT unterzogen hatten. Die koronare Kalziumlast wurde nach der Agatston-Methode bestimmt. Der beidseitige Iliopsoas-Muskel wurde mithilfe des TotalSegmentator segmentiert. Erhobene Parameter umfassten Muskelvolumen, -dichte (HU) sowie den Anteil fettarmer (30–130 HU) und fetthaltiger Muskulatur (–30 bis 30 HU). Assoziationen mit CAC wurden mittels Korrelations- und multivariabler Regressionsanalysen untersucht, adjustiert für Alter, Geschlecht und Körperoberfläche.

Ergebnisse

Bei 20% der Patienten lag kein Nachweis koronarer Kalzifizierung (CAC=0) vor. Ein höherer CAC korrelierte signifikant mit dem Volumen (r=0,38; p<0,01) und Anteil (r=0,30; p<0,05) der fetthaltigen Muskulatur. Der Anteil fettarmer Muskulatur (r=–0,26; p=0,07) und die Muskeldichte (r=–0,24; p=0,09) zeigten inverse Trends. In der multivariablen Analyse blieb der Anteil fetthaltiger Muskulatur ein unabhängiger Prädiktor (β=322; p=0,06), das Modell erklärte 23% der CAC-Varianz (p=0,039).

Schlussfolgerungen

Die Zusammensetzung des Iliopsoas-Muskels in der CT zeigt deutliche Zusammenhänge mit der koronaren Kalziumlast. Diese Befunde stützen die Rolle der Muskelqualität als potenziellen quantitativen Biomarker für das kardiovaskuläre Risiko und unterstreichen den Wert der CT-basierten Körperzusammensetzungsanalyse in der kardiovaskulären Prävention.

Teilnahme Young Investigator Award

10:55 - 11:00

Vortrag (Wissenschaft)

Die periaortale Fettgewebs-Attenuation in der präprozeduralen CT stellt einen neuen Prädiktor der Mortalität bei TAVR-Patienten dar

Jan Michael Brendel (Tübingen)

weitere Autoren

Ibrahim Hadzic (Boston) / Thomas Mayrhofer (Mannheim) / Lauren Cooke (Boston) / Evin Yucel (Boston) / Nilay Patel (Boston) / Vineet Raghu (Boston) / Brian Ghoshhajra (Boston) / Borek Foldyna (Boston)

Zielsetzung

Untersuchung, ob die periaortale Fettgewebs-Attenuation (PAAT) in der präprozeduralen CT die Langzeitmortalität bei Patienten nach Transkatheter-Aortenklappenimplantation (TAVI) vorhersagen kann.

Material und Methoden

Eine höhere PAAT-Attenuation weist auf eine periaortale Entzündung hin und kann in der Routine-CT vor TAVI bestimmt werden. Ihre prognostische Bedeutung bei TAVI-Patienten ist bislang unklar. In dieser retrospektiven Multicenter-Studie wurden präprozedurale CTs konsekutiver TAVI-Patienten aus den Jahren 2014–2023 analysiert. PAAT wurde mittels einer Deep-Learning-basierten Segmentierung (TotalSegmentator) bestimmt, die die gesamte Aorta delineiert. Anschließend wurde ein 10 mm breiter zirkulärer Mantel um die Aortenwand mit Attenuationsgrenzen von –190 bis –30 HU definiert. Zusammenhänge mit der Gesamtmortalität wurden mithilfe von Cox-Regressionen untersucht, ajustiert um CT-Technikparameter (Röhrenspannung, Signal-Rausch-Verhältnis, Schichtdicke) und den Society of Thoracic Surgeons (STS)-Risikoscore.

Ergebnisse

Unter 928 Patienten aus vier tertiären Zentren (mittleres Alter 81±8 Jahre; 58 % Männer) verstarben 222 (23,9 %) im Verlauf von median 22 (14–36) Monaten. Die mittlere PAAT-Attenuation betrug –77,3±7,2 HU und war höher bei Frauen (+2,1±0,5 HU), nicht adipösen Patienten (+4,7±0,5 HU) sowie jenen mit moderatem oder hohem STS-Risiko (≥4 %; +1,7±0,5 HU; alle p<0,001). Ein Anstieg der PAAT-Attenuation um 10 HU war mit einem um 82 % erhöhten Sterberisiko assoziiert, unabhängig vom STS-Risiko (aHR 1,82; 95 %-KI 1,36–2,43; p<0,001). Patienten mit PAAT-Attenuation über –77 HU wiesen nahezu ein doppelt so hohes Mortalitätsrisiko auf (aHR 1,97; 95 %-KI 1,36–2,85; p<0,001).

Schlussfolgerungen

Eine hohe PAAT-Attenuation ist ein neuartiger, opportunistischer CT-Biomarker, der mit der Mortalität nach TAVR assoziiert ist und zu einer verbesserten Langzeit-Risikostratifizierung und Therapieplanung beizutragen vermag.

Teilnahme Young Investigator Award

11:00 - 11:05

Vortrag (Wissenschaft)

KI-basierte Analyse der Körperzusammensetzung in Computertomographien vor Transarteriellem Aortenklappenersatz: Etablierung normativer Referenzwerte für prognostische Analysen

Fede Melzer (Hamburg)

weitere Autoren

Niklas Schubert (Hamburg) / Laura Hannen (Hamburg) / Samuel Schüttler (Hamburg) / Jennifer Erley (Hamburg) / Lara Waldschmidt (Hamburg) / Rickmer Braren (Hamburg) / Isabel Molwitz (Hamburg)

Zielsetzung

Durch künstliche Intelligenz gestützte Analysen der Körperzusammensetzung gewinnen zunehmend an Bedeutung als zeiteffektive prognostische bildgebende Biomarker. Für eine zuverlässige Interpretation und Risikostratifizierung sind jedoch kohortenspezifische Referenzwerte erforderlich. Ziel dieser Studie war die Etablierung normativer Werte für Skelettmuskelmasse, Muskeldichte und Fettgewebekompartimente bei Patient:innen, die sich einem transarteriellen Aortenklappenersatz (TAVI) unterziehen.

Material und Methoden

Für diese retrospektive monozentrische Studie wurden Patient:innen aus der lokal kardiologisch geführten HARbOR-Datenbank eingeschlossen, die aufgrund einer symptomatischen Aortenstenose zwischen 2019 und 2023 eine TAVI erhielten. Präprozedurale CT-Scans der gesamten Aorta wurden mit der KI-basierten Body and Organ Analysis (BOA)-Software ausgewertet. Quantifiziert wurden das 3D-Skelettmuskelvolumen, das Psoasvolumen, die autochthone Muskulatur sowie viszerales, subkutanes, intramuskuläres, perikardiales und epikardiales Fettgewebe. Die Analyse erfolgte auf 1-mm-Schichten unter Ausschluss der Extremitäten. Normbereiche wurden mittels deskriptiver Statistik bestimmt.

Ergebnisse

Es wurden Referenzwerte für n=1473 Patient:innen in sämtlichen Kompartimenten abgeleitet. Das mittlere Skelettmuskelvolumen betrug 8873 mL (SD 2241), das bilaterale Psoasvolumen 499 mL (SD 137) und die autochthone Muskulatur 958 mL (SD 219). Das viszerale Fettgewebe lag bei 4815 mL (SD 2539), das subkutane Fett bei 11380 mL (SD 5628) und das intramuskuläre Fett bei 3075 mL (SD 1137). Perikardiales und epikardiales Fett betrugen im Mittel 340 mL (SD 183) bzw. 125 mL (SD 60).

Schlussfolgerungen

Diese Studie liefert erstmals normative Referenzwerte für die KI-basierte CT-Körperzusammensetzungsanalyse bei TAVI-Patient:innen. Die Ergebnisse bilden die Grundlage für nachfolgende Studien zur Definition prognostischer Schwellenwerte und individuelle Risikostratifizierung. Geschlechtsspezifische Analysen und externe Validierungen sind erforderlich.

Teilnahme Young Investigator Award

11:05 - 11:10

Vortrag (Wissenschaft)

Opportunistic Assessments of Aortic Calcification and Lumbar Bone Density from Thoracoabdominal CT Reveal Inverse Associations in Over 6,000 Patients

Philipp Reschke (Frankfurt)

weitere Autoren

Leon Grünewald / Katrin Eichler / Thomas Vogl

Zielsetzung

Arterial calcification and osteoporosis are two common, age-related conditions that share overlapping pathophysiological pathways. However, the relationship between aortic calcification and CT-derived bone mineral density (BMD) has not been systematically examined in large, unselected populations.

Material und Methoden

This retrospective study analyzed 6,049 patients (mean age 56.7 ± 17.9 years; 35.6% female) who underwent unenhanced thoracoabdominal CT between January 2020 and May 2024. Deep learning-based segmentation quantified aortic calcifications and L1 trabecular BMD. T- and Z-scores were derived from validated references. Correlation and multivariable regression analyses assessed associations between aortic Agatston scores and BMD metrics.

Ergebnisse

Abdominal aortic calcification was significantly higher than thoracic aortic calcification (median Agatston score: 112.0 vs. 45.0; p < 0.001). Lower L1 T-scores correlated with higher Agatston scores and plaque burden in both aortic segments, with stronger associations in the abdominal aorta (Pearson r = –0.39 to –0.46; all p < 0.001). In multivariable models adjusted for age and sex, lower L1 Z-scores were independently associated with higher abdominal Agatston scores (β = –111.8; p < 0.001), but not thoracic scores. Age-stratified analysis revealed that the inverse association between lumbar bone mineral density and abdominal aortic calcification was stronger in patients <65 years (R² = 0.171) and weaker in those ≥65 years (R² = 0.048).

Schlussfolgerungen

Lumbar BMD is inversely associated with abdominal aortic calcification, but not thoracic calcification, suggesting a region-specific bone–vascular axis. This association is most relevant in younger patients. Opportunistic CT extraction of both markers enables scalable, cost-neutral dual prevention.

Teilnahme Young Investigator Award

11:10 - 11:15

Vortrag (Wissenschaft)

MRT-basierte Quantifizierung des renalen Fettgehalts als Biomarker zur Überwachung nephroprotektiver Therapien beim Metabolischen Syndrom

Marie Scheuer (Düsseldorf)

weitere Autoren

Charlotte Böttger (Düsseldorf) / Cecilia Liang (Tübingen) / Eric Bechler (Düsseldorf) / Alexandra Ljimani (Düsseldorf)

Zielsetzung

Das Metabolische Syndrom umfasst mehrere Risikofaktoren, die mit kardiovaskulären und renalen Funktionsstörungen assoziiert sind. Neue Therapieansätze wie SGLT2-Inhibitoren zeigen vielversprechende nephroprotektive Effekte. Ihre klinische Anwendung wird jedoch durch das Fehlen nichtinvasiver Verfahren zur Beurteilung des renalen Fettgehalts und zur Überwachung des Therapieansprechens erschwert. Ziel dieser Studie war es, die MRT-basierte Quantifizierung des renalen Fettgehalts als potenzielles Verfahren zur Beurteilung der renalen Lipidakkumulation zu untersuchen.

Material und Methoden

58 Patientinnen und Patienten einer Stoffwechselambulanz wurden mit einem 1,5 T-MRT (Avanto, Siemens Healthineers, Deutschland) untersucht. Die Teilnehmenden wurden anhand ihres Body-Mass-Index (BMI < 30 vs. > 30) in zwei Gruppen eingeteilt. Der renale Fettanteil (RFF) wurde zusammen mit den Flächen des viszeralen Fettgewebes (VAT), des subkutanen Fettgewebes (SAT) und der abdominellen Muskulatur (AM) auf Höhe der Wirbelkörper L1–L2 gemessen. Zusätzlich wurde der hepatische Fettanteil (HFF) erhoben. Die Korrelationen zwischen renalen und abdominellen Fettdepots wurden analysiert, um das Potenzial des RFF als Biomarker zu bewerten.

Ergebnisse

Teilnehmende mit BMI > 30 wiesen einen signifikant höheren RFF auf als jene mit BMI < 30. Es zeigten sich keine signifikanten Korrelationen zwischen RFF und HFF, VAT, SAT oder AM. Dies deutet darauf hin, dass die renale Fettakkumulation unabhängig von anderen Fettkompartimenten erfolgt. Die MRT-basierte Quantifizierung des renalen Fettgehalts erweist sich somit als vielversprechender, nichtinvasiver Biomarker zur Beurteilung der renalen Lipidbelastung beim Metabolischen Syndrom. Eine Verlaufsuntersuchung nach SGLT2-Inhibitor-Therapie ist geplant.

Schlussfolgerungen

Die MRT-basierte Quantifizierung des renalen Fettgehalts könnte als wertvoller Biomarker zur Überwachung der Wirksamkeit nephroprotektiver Therapien bei Patientinnen und Patienten mit Metabolischem Syndrom dienen.

Teilnahme Young Investigator Award

11:15 - 11:45

Diskussion

Diskussion

Häufige Fragen

Wie kann ich mich zum RÖKO LEIPZIG anmelden?

Alle Informationen zur Anmeldung für den RÖKO LEIPZIG erhalten Sie unter Anmeldung.

Um einen zügigen Zugang zum Kongress zu erhalten, empfehlen wir allen, die digitale Anmeldung im Vorfeld zu nutzen.

Eine persönliche Anmeldung in Leipzig können Sie ab dem 13.05.2026 vor Ort am Registrierungscounter im Congress Center Leipzig (CCL) vornehmen.

Für teilnahmebegrenzte Kurse (Workshops/MTR-Workshops/MTR-Klinik-Seminare) fallen gesonderte Teilnahmegebühren an. Wir empfehlen, diese frühzeitig mit der Online-Anmeldung zu buchen.

Wie stelle ich mein persönliches Kongressprogramm zusammen?

Um Ihnen die persönliche Kongressplanung im Rahmen des RÖKO LEIPZIG so einfach wie möglich zu machen, haben wir für Sie die Vormerken-Funktion eingeführt, mit deren Hilfe Sie Ihr persönliches Kongressprogramm zusammenstellen und jederzeit online darauf zugreifen können.

Informationen zum Vormerken finden Sie auf der Seite "So gestalten Sie Ihr persönliches Programm für den RÖKO LEIPZIG", Ihr persönliches RÖKO LEIPZIG-Programm finden Sie im Benutzermenü in Listenansicht und als grafische Tagesansicht.

Ich halte einen Vortrag – was muss ich beachten?

Alle wichtigen Informationen rund um Ihren Vortrag beim 107. Deutscher Röntgenkongresses in Leipzig haben wir für Sie demnächst unter "Informationen für Vortragende" zusammengestellt.

Wie erwerbe ich CME-Punkte auf dem RÖKO LEIPZIG?

Der Deutsche Röntgenkongress wird von der Sächsischen Landesärztekammer (LÄK) zertifiziert.

Bitte beachten Sie: Sollten Sie als Fachärztin oder Facharzt Fortbildungspunkte erwerben, erfolgt die Übermittlung der gesammelten CME-Punkte nach dem RÖKO LEIPZIG automatisch an Ihre Ärztekammer. Voraussetzung hierfür ist, dass Ihre EFN im Registrierungssystem hinterlegt ist.

Für die Erfassung ist das Scannen des QR-Codes auf Ihrem Kongressausweis sowie des QR-Codes der besuchten Sitzungen erforderlich. Hierfür benutzen Sie den Scannerfunktion Ihres mobilen Endgerätes.

Weitere Informationen unter Zertifizierung.

Falls keine EFN-Nummer hinterlegt ist, können Sie diese in dem Modul „Mein Account“ im Registrierungssystem ergänzen oder uns per E-Mail an registrierung-roeko@kukm.de mitteilen.

Wie erhalte ich Anwesenheits- bzw. Teilnahmebescheinigungen?

Sie können Ihre Teilnahmebescheinigung mit den ausgewiesenen CME-Punkten ca. drei Wochen nach dem Kongress im Registrierungssystem abrufen. Sobald der Download möglich ist, werden Sie per E-Mail benachrichtigt.

Wie evaluiere ich den RÖKO LEIPZIG?

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