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Das ist eine Meldung

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Wissenschaftliche Sitzung

Radio-Active, Radio-Active - grenzenlos im Tracer-Raum

Radio-Active, Radio-Active - grenzenlos im Tracer-Raum
Donnerstag, 14. Mai 2026 · 13:30 bis 14:45 Uhr
Diese Veranstaltung findet ausschließlich als Präsenzveranstaltung im Congress Center Leipzig (CCL) statt. Diese Veranstaltung kann nicht über einen Stream sondern nur vor Ort besucht werden.
14
Mai

Donnerstag, 14. Mai 2026

13:30 bis 14:45 Uhr · Raum: Vortragsraum 11  in Kalender übernehmen:   iCal  ·  Google

Veranstaltungsdetails

Veranstalter
Deutsche Röntgengesellschaft e.V.
Art
Wissenschaftliche Sitzung
Thema
Nuklearmedizin
Zielgruppe
Andere, Ärzte in Weiterbildung (AiW), Fachärzte, Ingenieure / Naturwiss., Studenten

Zertifizierungen

Der RÖKO LEIPZIG wird im Rahmen einer Kongresszertifizierung durch die Sächsische LÄK bewertet. Bitte beachten Sie die Hinweise unter A bis Z.

Informationen

Moderation
Lena Sophie Kiefer (Tübingen)
Canan Özdemir-Rezazadeh (Frankfurt)

Ablauf

13:30 - 13:35

Vortrag (Wissenschaft)

ADC basierte Diffusions-MRT als strahlungsfreie Alternative zur [¹⁸F]FDG-PET/CT bei der Beurteilung der Lymphomvitalität bei Patient:innen mit CAR-T Zelltherapie

Helena Anne Peters

weitere Autoren

Marie Scheuer (Düsseldorf) / Emil Novruzov (Düsseldorf) / Ben-Niklas Bärmann (Düsseldorf) / Daniel Weiß (Düsseldorf) / Matthias Boschheidgen (Düsseldorf) / Vivien Lorena Ivan (Düsseldorf) / Alexander Sebastian Hölscher (Düsseldorf) / Nora Liebers (Düsseldorf) / Johannes Fischer (Düsseldorf) / Eduards Mamlins (Düsseldorf) / Aleksandar Radujkovic (Düsseldorf) / Guido Kobbe (Düsseldorf) / Peter Minko (Düsseldorf) / Kathrin Nachtkamp (Düsseldorf) / Christina Antke (Düsseldorf) / Frederik Giesel (Düsseldorf) / Sascha Dietrich (Düsseldorf) / Gerald Antoch (Düsseldorf) / Kai Jannusch (Düsseldorf)

Zielsetzung

Evaluation des diagnostischen Potenzials des ADC-Wertes aus der diffusionsgewichteten MRT als strahlungsfreie Alternative zur [¹⁸F]FDG-PET/CT-basierten Bewertung der Lymphomvitalität bei Patient:innen mit CAR-T Zelltherapie.

Material und Methoden

Insgesamt wurden 15 Patient:innen (3 Frauen, 12 Männer; Durchschnittsalter: 62 ± 11 Jahre) mit histologisch gesichertem B-Zell-Lymphom, welche eine CAR-T-Zelltherapie erhielten, untersucht. Insgesamt wurden 28 Ganzkörper-[¹⁸F]FDG-PET/CT- und 28 Ganzkörper-MRT-Untersuchungen ausgewertet, jeweils zum initialen Staging (n = 15) sowie zur ersten (n = 9) und zweiten Therapiekontrolle (n = 4). Für jede Läsion wurde der SUVmax bestimmt und nach dem Deauville-Score klassifiziert. Durchschnittliche ADC-Werte wurden korrespondierend ermittelt. Es wurden Gruppenvergleiche (Mann-Whitney-U Test) und Korrelationen (Pearson und Spearman) durchgeführt. Mithilfe einer ROC-Analyse und dem Youden-Index wurde ein ADC-Grenzwert zur Differenzierung zwischen metabolisch aktiven (Deauville 4–5) und inaktiven Läsionen (Deauville 1–3) berechnet.

Ergebnisse

Insgesamt wurden 66 Lymphomläsionen ausgewertet (53 nodal, 13 extranodal). Der ADC-Wert korrelierte stark invers mit dem SUVmax und dem Deauville-Score (r = –0,80 bzw. r = –0,83, p < 0,01). Läsionen mit einem Deauville Score 1–3 wiesen signifikant höhere ADC-Werte auf als Läsionen mit einem Deauville Score 4–5 (1,44 × 10⁻³ mm²/s vs. 0,61 × 10⁻³ mm²/s; p < 0,01; U= 17,00; Z= –6,74). Es wurde ein ADC-Grenzwert von 1,05 × 10⁻³ mm²/s zur Differenzierung zwischen vitalen und nicht-vitalen Läsionen berechnet (AUC: 0,85; p < 0,01; KI: 0,96–1,01). Die Sensitivität, Spezifität und diagnostische Genauigkeit betrugen jeweils 97%, 93% und 95%.

Schlussfolgerungen

ADC-Werte der diffusionsgewichteten MRT korrelieren stark mit der metabolischen Aktivität von Lymphomläsionen und ermöglichen anhand eines definierten ADC-Grenzwertes eine strahlungsfreie Beurteilung der Lymphomvitalität bei Patient:innen mit CAR-T Zelltherapie als Alternative zur [¹⁸F]FDG-PET/CT.

Teilnahme Young Investigator Award

13:35 - 13:40

Vortrag (Wissenschaft)

Diagnostisches Potenzial des ADC-Wertes zur Differenzierung zwischen benignen und malignen Lymphknoten bei Brustkrebspatientinnen im [¹⁸F]FDG-PET/MRT

Helena Anne Peters

weitere Autoren

Marie Scheuer (Düsseldorf) / Daniel Weiß (Düsseldorf) / Matthias Boschheidgen (Düsseldorf) / Vivien Lorena Ivan (Düsseldorf) / Frederic Dietzel (Düsseldorf) / Svjetlana Mohrmann (Düsseldorf) / Ken Herrmann (Essen) / Harald Quick (Essen) / Aleksandar Milosevic (Essen) / Julian Kirchner (Düsseldorf) / Lale Umutlu (Essen) / Gerald Antoch (Düsseldorf) / Kai Jannusch (Düsseldorf)

Zielsetzung

Bewertung des diagnostischen Potenzials des Apparent Diffusion Coefficient (ADC) zur Differenzierung zwischen benignen und malignen Lymphknoten bei Brustkrebspatientinnen im Rahmen eines [¹⁸F]FDG-PET/MRT-Stagings.

Material und Methoden

In dieser retrospektiven Studie wurden 199 thorakale Lymphknoten von 113 neu diagnostizierten Brustkrebspatientinnen (Durchschnittsalter 50 ± 12 Jahre), die zwischen Juni 2017 und Juni 2021 ein [¹⁸F]FDG-PET/MRT-Staging erhielten. Durchschnittliche ADC-Werte und Kurzachsendurchmesser (± Standardabweichung) wurden in einer Analyse zwischen FDG-positiven und FDG-negativen Lymphknoten verglichen. Die FDG-Aufnahme im PET/MRT diente als Referenzstandard für die Malignität der Lymphknoten. Neben Gruppenvergleichen mithilfe des Mann–Whitney-U-Tests, wurde eine ROC-Analyse mit Bestimmung des Youden-Index durchgeführt. Ein p-Wert < 0,05 wurde als statistisch signifikant gewertet. Zusätzlich wurden die 95 %-Konfidenzintervalle berechnet.

Ergebnisse

Von 199 untersuchten Lymphknoten waren 106 FDG-positiv und 93 FDG-negativ. FDG-positive Lymphknoten hatten signifikant größere Kurzachsendurchmesser (12,3 ± 5,3 mm vs. 5,1 ± 1,5 mm; p < 0,01; U = 405,50; Z = –11,24) und niedrigere ADC-Werte (0,72 ± 0,14 × 10⁻³ mm²/s vs. 1,18 ± 0,18 × 10⁻³ mm²/s; p < 0,01; U = 173,00; Z = –11,80) im Vergleich zu FDG-negativen Lymphknoten. Die ROC-Analyse ergab einen ADC-Grenzwert von 0,95 × 10⁻³ mm²/s (AUC = 0,98; p < 0,01; 95 %-KI: 0,96–1,01). Bei Anwendung dieses Grenzwertes betrugen Sensitivität, Spezifität und diagnostische Genauigkeit jeweils 98 %, 97 % bzw. 97 %.

Schlussfolgerungen

ADC-Werte ermöglichen eine zuverlässige Differenzierung zwischen benignen und malignen Lymphknoten bei Brustkrebspatientinnen und korrelieren signifikant mit den metabolischen Daten aus dem [¹⁸F]FDG-PET/MRT. Mithilfe des berechneten ADC-Grenzwertes ist eine objektive und reproduzierbare Klassifikation von Lymphknoten in benigne oder maligne möglich.

Teilnahme Young Investigator Award

13:40 - 13:45

Vortrag (Wissenschaft)

Prädiktiver Wert longitudinal erhobener integrierter Biomarker bei GEP-NET unter PRRT

Christian Dascalescu

weitere Autoren

Felix Herr (München) / Ricarda Ebner / Moritz Schnitzer / Victoria Fusch / Matthias Fabritius / Christine Schmid-Tannwald / Johannes Rübenthaler / Mathias Zacherl / Vera Wenter / Matthias Brendel / Adrien Holzgreve / Sophie Siegmund / Christoph Auernhammer / Christine Spitzweg / Thomas Knösel / Jens Ricke / Maurice Heimer / Gabriel Sheikh / Konrad Klimek / Rudolf Werner / Clemens Cyran

Zielsetzung

Ziel dieser Studie war die Bewertung des prognostischen Werts longitudinal erhobener, klinischer und laborchemischer Biomarker zur Vorhersage des Gesamtüberlebens (OS) bei Patientinnen und Patienten mit gastroenteropankreatischen neuroendokrinen Tumoren (GEP-NETs), die mit [177Lu]Lu-DOTA-TATE Peptidrezeptor-Radionuklidtherapie (PRRT) behandelt wurden.

Material und Methoden

In diese retrospektive, monozentrische Studie wurden 178 Patientinnen und Patienten mit histologisch bestätigten, hoch differenzierten (Grad 1–2) GEP-NETs eingeschlossen, die zwischen 2012 und 2023 PRRT erhielten. Klinische und laborchemische Parameter (BMI, CRP, Albumin, Leukozyten, Erythrozyten, Hämoglobin, Thrombozyten, NSE, CgA) wurden zu drei Zeitpunkten erfasst: zu Beginn (Baseline), nach zwei Therapiezyklen (Follow-up 1, FU1) und nach vier Zyklen (Follow-up 2, FU2). Univariate und multivariate Cox-Regressionen sowie Modellvergleiche mit Harrell’s C-Index und Akaike-Informationskriterium (AIC) wurden durchgeführt. Kaplan-Meier-Analysen mit Log-Rank-Test ergänzten die Auswertung.

Ergebnisse

Das mediane OS lag bei 70,1 Monaten (Follow-up-Median: 60,8 Monate). Bei FU1 erwiesen sich ein Albuminwert ≤ 4,1 g/dL und ein CgA-Wert > 299 ng/mL als unabhängige Prädiktoren für ein kürzeres OS. Bei FU2 blieben Albumin ≤ 4,5 g/dL, NSE > 29,1 ng/mL und CgA > 179 ng/mL signifikant prognostisch. Multivariable Modelle mit diesen Parametern zeigten eine deutlich höhere Vorhersagegenauigkeit (C-Index bis 0,77) im Vergleich zu Einzelparametern. Kaplan-Meier-Analysen bestätigten eine signifikante Risikostratifizierung.

Schlussfolgerungen

Die longitudinale Erfassung von Albumin, NSE und CgA bietet unabhängige und komplementäre prognostische Informationen bei GEP-NET-Patientinnen und Patienten unter PRRT. Die multivariate Integration dieser diagnostischen Biomarker erhöhte die Vorhersagegenauigkeit des Gesamtüberlebens im Vergleich zur univariate Analyse und unterstützt deren Einsatz in der personalisierten Therapiesteuerung.

Teilnahme Young Investigator Award

13:45 - 13:50

Vortrag (Wissenschaft)

Multimodal Imaging for Response Assessment to Combined anti-PD-L1/anti-CTLA-4 Immunotherapy in a Murine Melanoma Model: A Comparative Evaluation of [18F]FDG-PET/CT, MRI and CEUS

Felix Herr (München)

weitere Autoren

Melissa Antons (München) / Maurice Heimer (München) / Heidrun Hirner-Eppeneder (München) / Jennifer Stueckl (München) / Giovanna Palumbo (München) / Sandra Kloiber (München) / Amra Cimic (München) / Larissa Blume (München) / Simon Lindner (München) / Dirk Clevert (München) / Matthias Brendel (München) / Jens Ricke (München) / Rudolf A. Werner (München) / Clemens C. Cyran (München)

Zielsetzung

While immune checkpoint inhibitors have demonstrated considerable efficacy in malignant melanoma, interindividual variability necessitates robust imaging biomarkers for response evaluation. This study compared the diagnostic performance of [18F]FDG-PET/CT, multiparametric MRI and contrast-enhanced ultrasound (CEUS) in monitoring the effects of combined anti-PD-L1/anti-CTLA-4 immunotherapy in a murine melanoma model with immunohistochemical validation.

Material und Methoden

C57BL/6 mice (female, n=88) were inoculated subcutaneously with B16-F10 melanoma cells and randomized into therapy and control groups. Therapy group received intraperitoneal injections of anti-PD-L1- and anti-CTLA-4-antibodies, control group received a placebo. Imaging assessments at baseline (day 7 post inculation), follow-up 1 (FU-1; day 13) and follow-up 2 (FU-2; day 19) included [18F]FDG-PET/CT (n=40), multiparametric MRI (n=28) and CEUS (n=20). Tumor allografts were harvested for immunohistochemical validation (CD8, Ki-67, TUNEL, CD31).

Ergebnisse

[18F]FDG-PET/CT revealed significantly lower MTV and SUVmax in the therapy group (FU-1: MTV: p=0.004; FU-2: MTV: p=0.008, SUVmax: p=0.0003). MRI demonstrated significantly lower ADC in the therapy group (FU-1: p = 0.002). CEUS showed significant reduction in tumor perfusion (WiAUC, p=0.0152) and significantly lower number of VEGFR2-targeted microbubbles in the therapy group (SI8min: p=0.003; SI10min: p=0.0019). Immunohistochemistry confirmed significantly higher apoptosis rates (FU-1: p=0.012; FU-2: p=0.001), more CD8-positive T-cells (FU-2: p=0.003), lower tumor cell proliferation (FU-1: p=0.012; FU-2: p=0.012) and lower microvascular density (FU-1: CD31: p<0.001) in the therapy group.

Schlussfolgerungen

This study highlights the complementary strengths of PET/CT, MRI and CEUS in assessing immunotherapy response in malignant melanoma. [18F]FDG-PET/CT provided early metabolic response parameters, MRI parameters reflected cellular and microstructural tumor alterations and CEUS detected vascular remodelling.

Teilnahme Young Investigator Award

13:50 - 13:55

Vortrag (Wissenschaft)

Comparative Evaluation of [18F]FDG- and [18F]FAPI-PET/CT for Immunotherapy Response Assessment in a Murine Model of Colorectal Cancer

Melissa Antons (München)

weitere Autoren

Felix Herr (München) / Heidrun Hirner-Eppeneder (München) / Giovanna Palumbo (München) / Jennifer Stueckl (München) / Simon Lindner (München) / Gabriel Sheikh (München) / Johannes Toms (München) / Matthias Brendel (München) / Jens Ricke (München) / Rudolf A. Werner (München) / Clemens C. Cyran (München)

Zielsetzung

[18F]FDG-PET/CT is the clinical standard for tumor metabolism imaging, but its specificity in therapy monitoring is limited. [18F]FAPI-PET specifically targets cancer-associated fibroblasts (CAFs), which are abundant in stromal-rich tumors such as colorectal cancer (CRC). This study compared the diagnostic performance of [18F]FDG- and [18F]FAPI-PET/CT in monitoring immunotherapy response in a murine CRC model.

Material und Methoden

Balb/c mice (female, n=60) were inoculated subcutaneously with CT26 colon carcinoma cells into the left abdominal flank and randomized into therapy and control groups. The therapy group received intraperitoneal injections of anti-PD-L1- and anti-CTLA-4-antibodies, while the control group received sham treatment. Imaging assessments were performed at baseline (day 7 post inoculation), follow-up 1 (FU-1; day 14) and follow-up 2 (FU-2; day 21). Tumor allografts were harvested for ex vivo immunohistochemical validation of therapy effects (CD8, Ki-67, TUNEL).

Ergebnisse

Baseline and FU-1 showed significantly higher uptake of [18F]FAPI compared to [18F]FDG (p<0.01), reflecting the high and homogeneous CAF density in CT26 tumors. Under therapy, FAPI uptake significantly decreased at FU-1 (p<0.05), while FDG uptake remained stable. At FU-2, FAPI uptake was lower than FDG uptake, consistent with reduced stromal activity and relative predominance of tumor cell metabolism.

Schlussfolgerungen

[18F]FAPI-PET demonstrated higher baseline sensitivity to stromal tumor components and reacted early to immunotherapy-induced CAF modulation, whereas FDG-PET remained stable and mainly reflected tumor cell metabolism. These results suggest complementary roles of FAPI- and FDG-PET, with FAPI providing an early biomarker for stromal remodeling and FDG maintaining value for late-stage tumor progression monitoring.

Teilnahme Young Investigator Award

13:55 - 14:00

Vortrag (Wissenschaft)

Stellenwert der integrierten 18F-FDG-PET/MRT bei der Erstdiagnose und Rezidiverkennung des Ewing-Sarkoms

Marcel Alexander Drews (Essen)

weitere Autoren

Aleksandar Milosevic (Essen) / Sebastian Zensen (Essen) / Lale Umutlu (Essen) / Marcel Opitz (Essen) / Uta Dirksen (Essen) / Wolfgang Fendler (Essen) / Ken Herrmann (Essen) / Benedikt Schaarschmidt (Essen)

Zielsetzung

Das Ewing-Sarkom (EwS) ist der zweithäufigste bösartige Knochentumor bei Kindern und Jugendlichen. Aufgrund seiner hohen Aggressivität sind eine exakte Primärdiagnostik sowie Rezidiverkennung entscheidend für den Therapieverlauf. Der Standard umfasst die lokale MRT zur Beurteilung des Primarius sowie die Ganzkörper-MRT oder die 18F-FDG-PET/CT zur Metastasendetektion. Die 18F-FDG-PET/MRT kombiniert als modernes Hybridverfahren die Vorteile der MRT hinsichtlich des Weichteilkontrastes mit den metabolischen Informationen der PET und reduziert gleichzeitig die Strahlenbelastung. Da bisher nur wenige Daten zur PET/MRT beim EwS vorliegen, wurde der Stellenwert dieser bei Primärstaging und Rezidiverkennung untersucht.

Material und Methoden

In dieser monozentrischen retrospektiven Studie wurden Ganzkörper-18F-FDG-PET/MRTs von 38 therapienaiven EwS-Patienten hinsichtlich lokaler Tumorausbreitung und Metastasierung analysiert. Zusätzlich wurden PET/MRTs von 43 EwS-Patienten zur Rezidivsuche ausgewertet. Die Ganzkörper-MRT wurden einmal mit und ohne PET-Komponente unabhängig von zwei Auswertern ausgewertet und dann mit einem kombinierten Referenzstandard verglichen. Sensitivität und Spezifität wurden berechnet.

Ergebnisse

Die PET/MRT zeigte eine höhere Sensitivität als die alleinige MRT bei Lymphknotenmetastasendetektion, sowohl im Primärstaging (91,7 % vs. 25 %) als auch im Follow-up (100 % vs. 33,3 %), bei gleich hoher Spezifität (96,8 %). Für Weichteilrezidive wies die PET/MRT ebenfalls eine höhere Sensitivität auf (100 % vs. 90 %). Für Knochen- oder Lungenmetastasen zeigte sich kein Unterschied zwischen PET/MRT und MRT, wobei beide weniger sensitiv waren als der Goldstandard, die Thorax-CT (60 % vs. 100 %).

Schlussfolgerungen

Die 18F-FDG-PET/MRT ist ein geeignetes Verfahren für die Primärdiagnostik sowie Verlaufskontrolle des EwS. Sie bietet eine exzellente Beurteilung des Primarius und hohe Sensitivität für Metastasen und Rezidive. Dennoch bleibt die Thorax-CT für die Detektion kleiner Lungenläsionen erforderlich.

Teilnahme Young Investigator Award

14:00 - 14:05

Vortrag (Wissenschaft)

Der Nutzen von Large Language Models bei der Auswahl geeigneter Tracer und Protokolle für PET/CT-Untersuchungen

Wolfgang Roll (Münster)

weitere Autoren

Clemens Backhaus (Münster) / David Ventura (Münster) / Ole Platte (Münster) / Philippe Brüggemann (Münster) / Philipp Schindler (Münster)

Zielsetzung

Large Language Models (LLM) zeigen vielversprechende Ergebnisse bei der klinischen und radiologischen Entscheidungsunterstützung. Ziel dieser Studie war es, die Genauigkeit von LLMs bei der Bestimmung des geeigneten Radiotracers und des PET-Protokolls auf der Basis klinischer Anforderungen zu evaluieren.

Material und Methoden

In dieser Studie wurden 201 aufeinanderfolgende PET/CT-Anmeldungen (FDG, n = 100; DOTATATE, n = 50; PSMA, n = 51) analysiert. Jede Anmeldung wurde anonymisiert und enthielt eine klinische Vorgeschichte und Fragestellung. Unter Zero-Shot-Bedingungen wurden vier LLMs – GPT-o3, GPT-5, GPToss:120b und Llama 4 – eingesetzt, um sowohl den korrekten Tracer als auch eine geeignete Protokolllänge („kurz: Schädel bis Becken“ oder „lang: Schädel bis Füße“) zu empfehlen. Die Genauigkeit der Tracer- und Protokollauswahl im Vergleich zum Referenzstandard sowie die Bearbeitungszeit wurden zwischen den verschiedenen LLMs und drei Nuklearmedizinern verglichen.

Ergebnisse

Alle LLMs zeigten eine hohe Genauigkeit bei der Tracerauswahl (GPT-o3: 98,5 %, GPT-5: 99,0 %, GPToss:120b: 98,5 %, Llama 4: 95,5 %). Zwischen der Tracerauswahl der leistungsstärksten LLMs und jener der Nuklearmediziner bestand kein Unterschied. Hinsichtlich der Protokolllänge variierte die Genauigkeit deutlich: GPT-o3 (90,0 %) und GPT-5 (87,5 %) erzielten Ergebnisse, die mit denen der Nuklearmediziner (93,5 %) vergleichbar waren. Sie übertrafen GPToss:120b (54 %) und Llama 4 (21 %) (p < 0,001). Die Ergebnisgenerierung durch die LLMs benötigte im Mittel deutlich weniger Zeit als die menschliche Beurteilung (p < 0,05).

Schlussfolgerungen

Die LLMs identifizierten geeignete PET-Tracer aus klinischen Anmeldungen mit hoher Genauigkeit und minimalem Zeitaufwand. Zusätzlich bestimmten sowohl GPT-o3 als auch GPT-5 die Protokolllänge präzise. Zusammenfassend könnte die Integration von LLM-basierten Unterstützungstools den Arbeitsaufwand bei der PET/CT-Anmeldung reduzieren.
14:05 - 14:45

Diskussion

Diskussion

Häufige Fragen

Wie kann ich mich zum RÖKO LEIPZIG anmelden?

Alle Informationen zur Anmeldung für den RÖKO LEIPZIG erhalten Sie unter Anmeldung.

Um einen zügigen Zugang zum Kongress zu erhalten, empfehlen wir allen, die digitale Anmeldung im Vorfeld zu nutzen.

Eine persönliche Anmeldung in Leipzig können Sie ab dem 13.05.2026 vor Ort am Registrierungscounter im Congress Center Leipzig (CCL) vornehmen.

Für teilnahmebegrenzte Kurse (Workshops/MTR-Workshops/MTR-Klinik-Seminare) fallen gesonderte Teilnahmegebühren an. Wir empfehlen, diese frühzeitig mit der Online-Anmeldung zu buchen.

Wie stelle ich mein persönliches Kongressprogramm zusammen?

Um Ihnen die persönliche Kongressplanung im Rahmen des RÖKO LEIPZIG so einfach wie möglich zu machen, haben wir für Sie die Vormerken-Funktion eingeführt, mit deren Hilfe Sie Ihr persönliches Kongressprogramm zusammenstellen und jederzeit online darauf zugreifen können.

Informationen zum Vormerken finden Sie auf der Seite "So gestalten Sie Ihr persönliches Programm für den RÖKO LEIPZIG", Ihr persönliches RÖKO LEIPZIG-Programm finden Sie im Benutzermenü in Listenansicht und als grafische Tagesansicht.

Ich halte einen Vortrag – was muss ich beachten?

Alle wichtigen Informationen rund um Ihren Vortrag beim 107. Deutscher Röntgenkongresses in Leipzig haben wir für Sie demnächst unter "Informationen für Vortragende" zusammengestellt.

Wie erwerbe ich CME-Punkte auf dem RÖKO LEIPZIG?

Der Deutsche Röntgenkongress wird von der Sächsischen Landesärztekammer (LÄK) zertifiziert.

Bitte beachten Sie: Sollten Sie als Fachärztin oder Facharzt Fortbildungspunkte erwerben, erfolgt die Übermittlung der gesammelten CME-Punkte nach dem RÖKO LEIPZIG automatisch an Ihre Ärztekammer. Voraussetzung hierfür ist, dass Ihre EFN im Registrierungssystem hinterlegt ist.

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