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Wissenschaftliche Sitzung

Wissenschaftlich von der Leber reden

Wissenschaftlich von der Leber reden
Donnerstag, 14. Mai 2026 · 14:45 bis 16:00 Uhr
Diese Veranstaltung findet ausschließlich als Präsenzveranstaltung im Congress Center Leipzig (CCL) statt. Diese Veranstaltung kann nicht über einen Stream sondern nur vor Ort besucht werden.
14
Mai

Donnerstag, 14. Mai 2026

14:45 bis 16:00 Uhr · Raum: Einbau 2  in Kalender übernehmen:   iCal  ·  Google

Veranstaltungsdetails

Veranstalter
Deutsche Röntgengesellschaft e.V.
Art
Wissenschaftliche Sitzung
Thema
Gastro- und Abdominaldiagnostik
Zielgruppe
Andere, Ärzte in Weiterbildung (AiW), Fachärzte, Ingenieure / Naturwiss., Studenten

Zertifizierungen

Der RÖKO LEIPZIG wird im Rahmen einer Kongresszertifizierung durch die Sächsische LÄK bewertet. Bitte beachten Sie die Hinweise unter A bis Z.

Informationen

Moderation
Kristina Ringe (Hannover)
Antonia Ashkar (Tübingen)

Ablauf

14:45 - 14:50

Vortrag (Wissenschaft)

Einfluss von Geschwindigkeitskodierung und Aszites auf die Intra- und Interobserver-Variabilität quantitativer 4D Fluss MRT-Parameter bei TIPS-Patienten

Christoph Riedel (Hamburg)

weitere Autoren

Gregor Peter (Hamburg) / Alexander Lenz (Hamburg) / Felix Piecha (Hamburg) / Inka Ristow (Hamburg) / Johannes Kluwe (Hamburg) / Rickmer Braren (Hamburg) / Peter Bannas (Hamburg)

Zielsetzung

Evaluation des Einflusses der Geschwindigkeitskodierung und von Aszites auf die Intra- und Interobserver-Variabilität quantitativer Parameter der 4D Fluss MRT bei Patienten mit transjugulärem intrahepatischen portosystemischen Shunt (TIPS).

Material und Methoden

In dieser prospektiven Studie wurden Patienten mit Leberzirrhose und TIPS nach Vorliegen von Aszites in zwei Gruppen eingeteilt. Eine 4D Fluss MRT des Oberbauchs erfolgte mit einer Geschwindigkeitskodierung von 50 cm/s und 200 cm/s. Zwei unabhängige Auswerter maßen die 4D Fluss MRT-basierten Blutflussraten und Blutflussgeschwindigkeiten des TIPS, der Pfortader, der Vena mesenterica superior und der Vena lienalis. Der Einfluss der Geschwindigkeitskodierung und des Aszites auf die Intra- und Interobserver-Variabilität der Flussraten und Flussgeschwindigkeiten wurde mittels Bland-Altman-Analysen bestimmt.

Ergebnisse

In der Studie wurden 26 Patienten eingeschlossen. 13 Patienten wurden in die Gruppe ohne Aszites und 13 Patienten in die Gruppe mit Aszites eingeteilt. Die Intraobserver-Variabilität der portalvenösen Flussraten sowie die Intra- und Interobserver-Variabilität der portalvenösen Flussgeschwindigkeiten waren signifikant geringer bei einer Geschwindigkeitskodierung von 50 cm/s im Vergleich zu 200 cm/s (p ≤ 0.043). Bei einer Geschwindigkeitskodierung von 200 cm/s war die Interobserver-Variabilität der Flussraten bei Patienten mit Aszites signifikant höher (p = 0.041).

Schlussfolgerungen

Die Intra- und Interobserver-Variabilität der 4D Fluss MRT bei TIPS-Patienten nimmt bei zu hoher Geschwindigkeitskodierung und bei Aszites zu. Für eine adäquate Charakterisierung typischerweise hoher Flussgeschwindigkeiten im TIPS und zugleich langsamer Flussgeschwindigkeiten in portalvenösen Gefäßen ist die Verwendung einer hohen und einer niedrigen Geschwindigkeitskodierung erforderlich, beispielsweise durch Verwendung von Dual-Venc-Sequenzen. Bei Aszites sollte eine Parazentese vor der 4D Fluss MRT erwogen werden.
14:50 - 14:55

Vortrag (Wissenschaft)

Hepatobiliäre MRT als Biomarker für die regionale Leberfunktion bei Lebergesunden und Patienten mit primär sklerosierender Cholangitis

Sina Dornbusch (Hannover)

weitere Autoren

Alena Levers (Hannover) / Andrea Schenk (Bremen) / Eike Petersen (Bremen) / Rebekka Fehling (Bremen) / Henrike Lenzen (Hannover) / Frank Wacker (Hannover) / Kristina Ringe (Hannover)

Zielsetzung

Das relative Enhancement (RE) in der hepatobiliären Phase (HBP) bietet als MRT-basierter Biomarker einen vielversprechenden Ansatz zur differenzierten Bewertung der Leberfunktion. Ziele dieser Studie waren die regionale Leberfunktionsbeurteilung bei Lebergesunden (altersabhängig) sowie bei Patienten mit primär sklerosierender Cholangitis (PSC).

Material und Methoden

In diese retrospektive Studie (gefördert durch die Else Kröner-Fresenius-Stiftung) haben wir 97 lebergesunde Patienten (30m/67w; mittl. Alter 48J) sowie 106 PSC-Patienten (79m/27w; mittl. Alter 44J) eingeschlossen. Das MRT-Protokoll enthielt T1-gewichtete Sequenzen vor (PRÄ) und nach (POST) Gabe eines leberspezifischen Kontrastmittels in der HBP. Die Berechnung des REs erfolgte mittels Signalintensitäts(SI)-Messungen, die in Form von Regions of Interest in den einzelnen Lebersegmenten platziert wurden, und der Formel: ((SIPOST)-(SIPRÄ))/(SIPRÄ). Zur Prüfung regionaler RE-Unterschiede wurde für beide Patientenkohorten eine ANOVA mit Messwiederholung durchgeführt. Zur Prüfung altersabhängiger Unterschiede des RE wurde zusätzlich eine ANOVA für verschiedene Altersgruppen der Lebergesunden durchgeführt (Alter ≤29, 30-39, 40-49, 50-59, 60-69, ≥70J).

Ergebnisse

Bei der Untersuchung des RE konnten signifikante Unterschiede zwischen den Lebersegmenten sowohl bei Lebergesunden als auch bei PSC-Patienten festgestellt werden (beide p<0,001). Weiterhin konnten bei Lebergesunden auch signifikante Unterschiede zwischen den verschiedenen Altersgruppen festgestellt werden (p<0,001; ηp² =0,199), wobei eine negative Korrelation zwischen Alter und RE beobachtet wurde.

Schlussfolgerungen

Die regional heterogene Verteilung und Beurteilung der Leberfunktion liefert wichtige pathophysiologische Erkenntnisse und kann beispielsweise als Ansatzpunkt für gezielte Therapien wertvoll sein. Perspektivisch ist dafür die Etablierung altersadaptierter Referenzwerte und die Validierung in großen multizentrischen Studien wünschenswert.
14:55 - 15:00

Vortrag (Wissenschaft)

Nichtinvasive Beurteilung der Leberfibrose – Neuartige mechanische 3D-Magnetresonanzelastographie versus Ultraschallelastographie

Vitali Koch (Frankfurt am Main)

weitere Autoren

Leon Grünewald (Frankfurt am Main) / Thomas Vogl (Frankfurt am Main)

Zielsetzung

Die Magnetresonanz-Elastographie (MRE) erlaubt eine umfassende biomechanische Charakterisierung der metabolisch-dysfunktionsassoziierten Steatohepatitis (MASH). Ziel war die Bewertung der diagnostischen Leistungsfähigkeit eines neuartigen gravitationsbasierten Transducers unter Verwendung 3D-viskoelastischer Parameter im Vergleich zur transienten Elastographie bei der nichtinvasiven Stadieneinteilung der Leberfibrose.

Material und Methoden

In diese prospektive, monozentrische Studie wurden 91 Teilnehmende (50 Männer, 41 Frauen; Ø 54 ± 13 Jahre) mit gesicherter Lebererkrankung eingeschlossen. Alle Patientinnen und Patienten erhielten eine MRE mit gravitationsbasiertem Transducer sowie eine transiente Elastographie innerhalb von 30 Tagen. Bei 35 (38 %) erfolgte innerhalb von drei Monaten eine histopathologische Korrelation. Die statistische Auswertung umfasste generalisierte additive Modelle, ordinale logistische Regressionen und Entscheidungsbaum-Analysen zur Untersuchung der Zusammenhänge zwischen Bildgebungsparametern und Fibrosestadien. Multiklassen-ROC-Analysen erfolgten nach One-vs-Rest-Verfahren mit automatisch abgeleiteten Schwellenwerten für 3D-Parameter ohne etablierte Cutoffs.

Ergebnisse

Bei den 35 Patientinnen und Patienten mit histopathologischem Referenzstandard zeigten die 3D-MRE-Parameter eine überlegene diagnostische Leistung für frühe Fibrosestadien. Der Dämpfungskoeffizient erreichte eine exzellente Diskriminierung für F0 (AUC = 0,91) und F1 (AUC = 0,96) und übertraf die transiente Elastographie deutlich (AUC ≤ 0,44) sowie konventionelle MRE-Messgrößen. Der Phasenwinkel zeigte ebenfalls hohe Leistungsfähigkeit für F0 (AUC = 0,88). Bei fortgeschrittener Fibrose (F3–F4) erzielten alle Verfahren exzellente Ergebnisse (AUC ≥ 0,90). Die kombinierte Modellierung von Speichermodul, Phasenwinkel und Dämpfungsparametern erreichte 92 % Klassifikationsgenauigkeit, die GAM-Analyse eine erklärte Abweichung von 78 %. Während transiente Elastographiewerte oberhalb von 18 kPa abflachten, skalierten MRE-Parameter linear mit der Fibroseschwere.

Schlussfolgerungen

Die 3D-MRE ermöglicht eine bislang unerreichte Früherkennung von Leberfibrose und schließt eine entscheidende diagnostische Lücke, in der konventionelle Elastographietechniken nur geringe Sensitivität zeigen. Diese Ergebnisse unterstützen einen grundlegenden Paradigmenwechsel in der nichtinvasiven Beurteilung von Lebererkrankungen.
15:00 - 15:05

Vortrag (Wissenschaft)

Nichtinvasive biomechanische Leberdiagnostik identifiziert frühe präfibrotische Veränderungen und tumorbegünstigende Gewebeeigenschaften

Vitali Koch (Frankfurt am Main)

weitere Autoren

Thomas Vogl (Frankfurt am Main) / Ralph Sinkus (Paris)

Zielsetzung

Der weltweite Anstieg des metabolischen Syndroms führt zu einer Zunahme diffuser Lebererkrankungen und hepatozellulärer Karzinome (HCC), die häufig auch ohne fortgeschrittene Fibrose entstehen. Die frühzeitige Identifikation gefährdeter Personen im präfibrotischen Stadium stellt eine zentrale klinische Herausforderung dar. Ziel dieser Studie war die Entwicklung eines neuartigen biomechanischen Bildgebungsansatzes auf Basis der 3D Magnetresonanz-Elastographie (3D-MRE) zur frühen Erkennung von Lebererkrankungen und zur Charakterisierung viskoelastischer Veränderungen, die mit der HCC-Entstehung in nicht-fibrotischen Lebern assoziiert sind.

Material und Methoden

In diese prospektive Studie wurden 193 Teilnehmende (83 Frauen; mittleres Alter 56 Jahre) mit Verdacht auf oder bestätigter Lebererkrankung eingeschlossen, darunter 73 histologisch gesicherte Fälle (38 %) und 26 HCCs (14 %); 20 Gesunde dienten als Kontrollgruppe. Der komplexe Schermodul wurde in Steifigkeit (|G*|), Scherwellenabschwächung (α) und Phasenwinkel (Y) zerlegt, woraus ein zweidimensionaler „biomechanischer Fingerabdruck“ des Lebergewebes entstand.

Ergebnisse

Es wurden vier biomechanisch unterschiedliche Gewebetypen identifiziert: (1) gesund, (2) präfibrotisch mit Inflammation bei nahezu normaler Steifigkeit, (3) fibrotisch und (4) zirrhotisch. In der präfibrotischen Nische zeigte sich eine deutliche Reduktion von α ohne parallele Steifigkeitszunahme sowie histologisch ein vermindertes E-Cadherin und eine frühe α-SMA-Hochregulation. Ein Schwellenwert von α < 50 m⁻¹ war mit einem erhöhten HCC-Risiko assoziiert, auch ohne das Vorhandensein einer signifikanten Fibrose.

Schlussfolgerungen

Die 3D-MRE ermöglicht eine nichtinvasive Kartierung von Lebererkrankungen und identifiziert einen biomechanischen Zustand, der die HCC-Entstehung bereits vor der Fibroseentstehung begünstigt. Damit erweitert sie den diagnostischen Nutzen der Elastographie über die reine Fibrosestufung hinaus und unterstützt eine frühzeitige, individualisierte HCC-Risikostratifizierung.
15:05 - 15:10

Vortrag (Wissenschaft)

Quantitative Parameter aus der kontrastmittel-gestützten MRT der Leber zur Vorhersage des Tumor-Micromilieu bei HCC

Hans-Jonas Meyer (Leipzig)

weitere Autoren

Daniele Romeo (Leipzig) / Timm Denecke (Leipzig)

Zielsetzung

Die bildgebenden Parameter der MRT-Diagnostik des hepatozellulären Karzinoms (HCC) können die histopathologischen Prozesse reflektieren. Systematische Korrelationsanalysen bezüglich der quantitativen Parameter der MRT und dem Tumor-Micromilieu sind jedoch noch nicht ausreichend durchgeführt worden. Die vorliegende Studie nutzt verschiedene immunhistochemische Parameter des HCC und korreliert diese mit der MRT-Diagnostik.

Material und Methoden

Insgesamt konnten 40 HCC-Patienten (n=4 weiblich, 15%) mit einem mittleren Alter von 61,5 Jahren, die eine kurative Resektion erhalten hatten, in die vorliegende Studie eingeschlossen werden. Die kontrastmittelverstärkte MRT mit leberspezifischem Kontrastmittel wurde präoperativ durchgeführt. Die Signalintensitäten der MRT-Kontrastmitteldynamik wurden in den verschiedenen Phasen erhoben und mehrere Parameter des Wash-In und Wash-Out berechnet. Die histologischen Schnitte wurden immunhistochemisch gefärbt und die Programmed Death Ligand 1 (PD-L1), Glypican-3, CD3-Tumorinfiltrierenden Lymphozyten (IL) bestimmt.

Ergebnisse

Alle untersuchten MRT-Parameter zeigten eine hohe Interreader-Übereinstimmung. Die stromal und tumoral lokalisierten IL waren invers mit dem arteriellen Wash-In des Tumors korreliert (r=-0,47; p=0,002 und r=-0,34, p=0,02). Die relative Signalintensität der venösen Phase war mit den tumoralen IL assoziiert (r=-0,35, p=0,025). Die Signalintensität der nativen Phase war mit der PD-L1 Expression assoziiert (r=-0,32; p=0,045).
Das arterielle Wash-In zeigte die höchste diagnostische Genauigkeit, um Tumoren mit einer hohen CD3-Expression vorherzusagen (AUC von 0,75) mit einer Sensitivität von 0,81 und einer Spezifität von 0,67.

Schlussfolgerungen

Die verschiedenen Parameter der Kontrastmitteldynamik der MRT zeigten unterschiedliche Assoziationen mit den untersuchten Faktoren des Tumor-Micromilieu des HCC. Diese Assoziationen sollten weitergehend zur Therapieführung von Patienten unter Systemtherapie evaluiert werden.
15:10 - 15:15

Vortrag (Wissenschaft)

Reduktion der Atemanhaltedauer in der Leber-MRT: Klinische Performance von Deep-Learning-beschleunigten post-KM T1-VIBE-Sequenzen

Stephan Rau (Freiburg)

weitere Autoren

Anna Fink (Freiburg im Breisgau) / Vlad Sacalean (Freiburg im Breisgau) / Kai Kästingschäfer (Freiburg im Breisgau) / Ralph Strecker (Erlangen) / Marcel Nickel (Erlangen) / Alexander Rau (Freiburg im Breisgau) / Fabian Bamberg (Freiburg im Breisgau) / Jakob Weiss (Freiburg im Breisgau) / Maximilian Russe (Freiburg im Breisgau)

Zielsetzung

Die post-KM Sequenzen der Leber-MRT erfordert üblicherweise mehrere lange Atempausen die zu Bewegungsartefakten und eingeschränkter Beurteilbarkeit führen können. Ziel dieser Studie war zu evaluieren, ob Deep-Learning-beschleunigte Sequenzen mit deutlich verkürzter Atemanhaltedauer eine klinisch akzeptable Bildqualität im Vergleich zu einer Standardsequenz halten können.

Material und Methoden

In dieser prospektiven Studie wurden 99 Patient:innen an einem 1,5-T-MRT untersucht. Es wurden jeweils drei post-KM T1-gewichtete VIBE-Dixon-Sequenzen akquiriert: eine Standardsequenz (T1Std, 18 s Atemanhalt) und zwei Deep-Learning-beschleunigte Sequenzen mit mittlerer (T1DL, 10 s) und starker Beschleunigung (T1DLfast, 6 s). Drei Radiolog:innen beurteilten verblindet jede Sequenz hinsichtlich Gesamtbildqualität, Bewegungsartefakten, sonstigen Artefakten, anatomischer Differenzierbarkeit und Läsionssichtbarkeit auf 5-Punkt-Likertskalen (1 = nicht diagnostisch, 5 = exzellent/artefaktfrei). Die diagnostische Tauglichkeit wurde als Likert ≥3 definiert. Für jede Metrik wurde geprüft, ob die beschleunigten Sequenzen gegenüber der Standardsequenz innerhalb einer Nichtunterlegenheitsmarge von −5 % lagen.

Ergebnisse

Die Standardsequenz wurde für anatomische Differenzierbarkeit, Läsionssichtbarkeit und Gesamtbildqualität signifikant höher bewertet (p < 0,001; Median T1Std/T1DL/T1DLfast: Differenzierbarkeit 5/4/4; Läsionssichtbarkeit 5/4/4; Gesamtbildqualität 4/4/4). Der Schweregrad der Bewegungsartefakte unterschied sich nicht zwischen den Sequenzen. Deep-Learning-typische Artefakte traten häufiger auf, führten jedoch nicht zum Verlust der diagnostischen Nutzbarkeit. Beide Deep-Learning-Sequenzen erfüllten die Nichtunterlegenheitskriterien für die diagnostische Akzeptanz.

Schlussfolgerungen

Deep-Learning-beschleunigte post-KM T1-gewichtete VIBE-Sequenzen ermöglichen somit klinisch verwertbare Leberbildgebung bei Atemanhaltedauern von nur 6–10 Sekunden, ohne die diagnostische Verwertbarkeit gegenüber der Standardsequenz zu gefährden.

Teilnahme Young Investigator Award

15:15 - 15:20

Vortrag (Wissenschaft)

Herpes simplex Virus (HSV)-Hepatopathie bei Erwachsenen: wichtige bildgebende Hinweise für eine seltene, aber tödliche Erkrankung

Tobias Scheef (Freiburg)

weitere Autoren

Erik Merks (Hamburg) / Alexey Fomenko (München) / Sybille Bierbaum (Freiburg im Breisgau) / Hartmut Hengel (Freiburg im Breisgau) / Fabian Bamberg (Freiburg im Breisgau) / Theo Dähne (Freiburg im Breisgau)

Zielsetzung

Die Herpes simplex Virus (HSV)-Hepatopathie ist eine seltene, häufig fehldiagnostizierte und potenziell lebensbedrohliche Erkrankung mit hoher Mortalitätsrate von bis zu 60-80%. Ziel dieser systematischen Übersichtsarbeit war es, die bildgebenden Befunde bei Erwachsenen mit HSV-Hepatopathie herauszuarbeiten, um das Bewusstsein unter Radiologinnen und Radiologen zu schärfen und eine zeitgerechte Diagnostik zu ermöglichen.

Material und Methoden

Es wurde eine systematische Literaturrecherche in PubMed, EMBASE, Web of Science und Scopus bis Januar 2025 durchgeführt. Eingeschlossen wurden Erwachsene mit (1) histopathologisch gesicherter HSV-Hepatopathie oder (2) mind. zehnfacher Erhöhung der Aspartat-Aminotransferase (AST) plus positivem HSV-PCR-Nachweis im Blut sowie (3) abdomineller Bildgebung. Zwei unabhängige Gutachter führten die Studienauswahl, Datenerhebung und Qualitätsbewertung durch. Neben klinischen, laborchemischen und Outcome-Parametern wurden bildgebende Befunde mit Fokus auf Leberveränderungen extrahiert.

Ergebnisse

87 von 228 Publikationen erfüllten die Einschlusskriterien. Das mittlere Alter betrug 43,1 ± 17,9 Jahre. Der Medianwert der AST lag bei 1882 U/l [IQR 269-3822]. Die Bildgebung erfolgte überwiegend mittels CT, während Sonographie und MRT seltener eingesetzt wurden (73 %, 43 % bzw. 11 %). In 39 CT-Untersuchungen (60 %) wurde jodhaltiges Kontrastmittel verabreicht. Das dominante bildgebende Merkmal waren multiple diffuse hypodense Leberläsionen in 65 % der Fälle (32/49), bzw. kleine hypointense Läsionen in der MRT in 40 % (4/10). In der Sonographie zeigten sich hypoechogene Läsionen nur in einem kleinen Anteil der Fälle (5 %, 2/43). Weitere häufige Befunde waren Hepatomegalie und Aszites.

Schlussfolgerungen

Angesichts der hohen Mortalität sollte bei Erwachsenen mit deutlich erhöhtem AST-Wert und dem Nachweis multipler kleiner hypodenser Läsionen in der CT oder hypointenser Läsionen in der MRT eine HSV-Hepatopathie differenzialdiagnostisch in Betracht gezogen werden.

Teilnahme Young Investigator Award

15:20 - 15:25

Vortrag (Wissenschaft)

Nutzer-unabhängige KI-basierte MRT-Analyse der Leberfunktion bei Patienten mit primär sklerosierender Cholangitis

Sina Dornbusch (Hannover)

weitere Autoren

Rebekka Fehling (Bremen) / Andrea Schenk (Bremen) / Eike Petersen (Bremen) / Felix Thielke (Bremen) / Alena Levers (Hannover) / Henrike Lenzen (Hannover) / Frank Wacker (Hannover) / Kristina Ringe (Hannover)

Zielsetzung

Die Quantifizierung der hepatozellulären Aufnahme und biliären Ausscheidung leberspezifischer Kontrastmittel in der MRT hat Potential als Langzeitbiomarker bei Patienten mit primär sklerosierender Cholangitis (PSC) gezeigt. Ziel unserer Studie war die Entwicklung eines KI-basierten Workflows zur Berechnung eines Leberfunktionsparameters für die klinische Routine.

Material und Methoden

In dieser retrospektiven Studie (gefördert durch die Else Kröner-Fresenius-Stiftung) haben wir MRT-Daten von 111 PSC-Patienten (83m/28w; mittl. Alter 45J) und 141 Kontrollen (48m/93w; mittl. Alter 47J) mit T1-gewichteten Sequenzen vor und in der hepatobiliären Phase (HBP) nach Gabe eines leberspezifischen Kontrastmittels analysiert. Ein neues 3D-U-Net-basiertes Deep-Learning-Modell zur Gefäßsegmentierung wurde in das Toolkit CuraMate integriert, das in einer leberspezifischen Version u.a. Bildregistrierung, Lebersegmentierung und territoriale Aufteilung umfasst. Die Validierung des gefäßfreien relativen Enhancements (RE) als exemplarischer Biomarker erfolgte mittels Intraklassen-Korrelation (ICC) mit manuellen Messungen sowie bei PSC-Patienten einer Korrelation mit klinischen Endpunkten (logistische Regression, ROC-Analyse).

Ergebnisse

Die automatisierte RE-Berechnung zeigte exzellente Übereinstimmung mit manuellen Messungen (ICC=0,953; p<0,001) sowie nahezu perfekte Übereinstimmung mit dem Modell ohne Gefäßsegmentierung (ICC=0,998; p<0,001). Bei PSC-Patienten konnte zudem eine Korrelation der automatisierten RE mit klinischen Endpunkten (p<0,001) sowie eine hohe prognostische Vorhersagekraft (ROC-Analyse: Cutoff=0,829; AUC=0,731; Sensitivität=81,8%; Spezifität=64,9%) bestätigt werden.

Schlussfolgerungen

Durch eine schnelle, zuverlässige und räumlich aufgelöste Leberfunktionsbewertung mit hoher prognostischer Relevanz bei PSC unterstützt unser KI-basierter Workflow die klinische Implementierung HBP-basierter Biomarker. Zukünftige Studien sollten den Schwerpunkt auf die prospektive Validierung in heterogenen Patientenkohorten legen.
15:25 - 16:00

Diskussion

Diskussion

Häufige Fragen

Wie kann ich mich zum RÖKO LEIPZIG anmelden?

Alle Informationen zur Anmeldung für den RÖKO LEIPZIG erhalten Sie unter Anmeldung.

Um einen zügigen Zugang zum Kongress zu erhalten, empfehlen wir allen, die digitale Anmeldung im Vorfeld zu nutzen.

Eine persönliche Anmeldung in Leipzig können Sie ab dem 13.05.2026 vor Ort am Registrierungscounter im Congress Center Leipzig (CCL) vornehmen.

Für teilnahmebegrenzte Kurse (Workshops/MTR-Workshops/MTR-Klinik-Seminare) fallen gesonderte Teilnahmegebühren an. Wir empfehlen, diese frühzeitig mit der Online-Anmeldung zu buchen.

Wie stelle ich mein persönliches Kongressprogramm zusammen?

Um Ihnen die persönliche Kongressplanung im Rahmen des RÖKO LEIPZIG so einfach wie möglich zu machen, haben wir für Sie die Vormerken-Funktion eingeführt, mit deren Hilfe Sie Ihr persönliches Kongressprogramm zusammenstellen und jederzeit online darauf zugreifen können.

Informationen zum Vormerken finden Sie auf der Seite "So gestalten Sie Ihr persönliches Programm für den RÖKO LEIPZIG", Ihr persönliches RÖKO LEIPZIG-Programm finden Sie im Benutzermenü in Listenansicht und als grafische Tagesansicht.

Ich halte einen Vortrag – was muss ich beachten?

Alle wichtigen Informationen rund um Ihren Vortrag beim 107. Deutscher Röntgenkongresses in Leipzig haben wir für Sie demnächst unter "Informationen für Vortragende" zusammengestellt.

Wie erwerbe ich CME-Punkte auf dem RÖKO LEIPZIG?

Der Deutsche Röntgenkongress wird von der Sächsischen Landesärztekammer (LÄK) zertifiziert.

Bitte beachten Sie: Sollten Sie als Fachärztin oder Facharzt Fortbildungspunkte erwerben, erfolgt die Übermittlung der gesammelten CME-Punkte nach dem RÖKO LEIPZIG automatisch an Ihre Ärztekammer. Voraussetzung hierfür ist, dass Ihre EFN im Registrierungssystem hinterlegt ist.

Für die Erfassung ist das Scannen des QR-Codes auf Ihrem Kongressausweis sowie des QR-Codes der besuchten Sitzungen erforderlich. Hierfür benutzen Sie den Scannerfunktion Ihres mobilen Endgerätes.

Weitere Informationen unter Zertifizierung.

Falls keine EFN-Nummer hinterlegt ist, können Sie diese in dem Modul „Mein Account“ im Registrierungssystem ergänzen oder uns per E-Mail an registrierung-roeko@kukm.de mitteilen.

Wie erhalte ich Anwesenheits- bzw. Teilnahmebescheinigungen?

Sie können Ihre Teilnahmebescheinigung mit den ausgewiesenen CME-Punkten ca. drei Wochen nach dem Kongress im Registrierungssystem abrufen. Sobald der Download möglich ist, werden Sie per E-Mail benachrichtigt.

Wie evaluiere ich den RÖKO LEIPZIG?

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